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Die Lehre des ZEN und die Twitter Kunst: 4 Tipps für produktives Zwitschern

Twittern ist einfach. Twittern macht Spaß.

Nicht ganz so einfach ist es, Twitter als Social Media Marketing Kanal in der Balance zu halten und effektiv zu verwenden.

Die Weisheiten der ZEN Meister bieten eine ausgewogene Mischung um den Zeitaufwand für Social Media lohnenswerter und produktiver zu gestalten. Es gibt Tage, da engagieren wir uns in sozialen Netzwerken so geradlinig in einer Richtung, dass es für berufliche und private Dinge mehr als optimal läuft.
Wir suchen nicht lange und finden genau den nützlichen Inhalt (wertvollen Inhalt) den wir brauchen, kommunizieren perfekt mit unseren Freunden und Fans und erledigen so nebenher viele andere Dinge „mit links“.

Es gibt aber auch andere Tage, wo wir die Blickrichtung verlieren, wir schweifen ab, verzetteln uns in und mit Social Media.
Am Ende des Tages finden wir uns gestresst wieder und fragen uns, was wir denn tatsächlich geschafft haben.

Damit Ihnen das nicht mehr passiert, gibt es 4 entscheidende ZEN Weisheiten damit Sie in Ihrer Arbeit mit Social Media einen positiven und nachhaltigen Effekt erzielen.

Beginnen Sie aus der Sicht eines Neulings

Beginnen Sie wie ein Newcomer, denn für Neulinge sind die Wege vielfältig. Für Experten eher weniger. Es ist nicht entscheidend, dass Sie als Anfänger den Stil der Profis imitieren.
Ihre Persönlichkeit, Authentizität und Ehrlichkeit zählt.

Sie müssen auch nicht auf allen sozialen Kanälen „mit dabei sein“, nur weil Ihnen ein sog. „Experte“ dazu geraten hat. Denn weniger ist oft mehr.
Legen Sie fest, wo im social web Sie aktiv sind.
Hören Sie zu, beobachten Sie und folgen Sie den Meinungsmachern und Profis in unserer Branche.

Entscheidend ist, dass Sie offen sind für alle News, Trends und Informationen und Wissen sammeln. Damit die Zeit, die Sie für Social Media Aktivitäten aufbringen, effektiv genutzt wird. Im Zeitalter von Social Media verändern sich Themen so rasant, dass gestern Dinge noch hochgehandelt wurden, über die heute niemand mehr spricht. Halten Sie an „altem Wissen“ nicht starr fest, sondern sind Sie bereit, frische, junge Trends und Techniken aufzugreifen und zu verstehen. Das gilt besonders für Social Media.

Eine ausgewogenen Balance ist entscheidend. Technologie-Ignoranz ist genauso ungeschickt wie Technologie-Verliebtheit.

ZEN-Lektion: Wenn Sie sich mit Social Media beschäftigen, dann sollte Ihr Fokus darauf ausgerichtet sein, zu lernen und nicht zu wissen.

Geben (teilen) Sie mit anderen, was Sie zurückbekommen wollen


Es gibt viele Möglichkeiten, Social Media Aktivitäten für geschäftliche oder private Zwecke zu verwenden.
Immer gilt aber die goldene Regel: „Geben Sie viel und Sie bekommen viel“.

Sie suchen für Ihr Unternnehmen neue Kunden über Twitter oder Facebook?
Dann helfen Sie anderen, neue Kunden für ihr Geschäftsfeld zu finden? Sie wünschen sich mehr Online Aufmerksamkeit? Dann honorieren Sie andere online. Sie wünschen sich mehr Antworten auf Ihre tweets oder mehr Re-tweets? Dann antworten oder re-tweeten Sie entsprechend häufiger.

Kommunikation mit System ist entscheidend. Attraktivität und Kontinuität von Informationen sowie Hilfsbereitschaft im web 2.0 sind die Schlüsselfaktoren für geschäftlichen und privaten Erfolg.

ZEN-Lektion: Konzentrieren Sie sich nicht alleine darauf, was Sie gewinnen, sondern auch darauf was und wie viel Sie geben.

Nur wertvoller Inhalt zählt


Soziale Netzwerke bieten unzählige Möglichkeiten, um Wissen und Informationen weltweit zu teilen. Das sagt aber wenig darüber aus, ob die Inhalte hilfreich und wertvoll sind. Ein Tweet ist kein Tweet, das ist korrekt. Viele Twitterer (und/oder auch facebooker) verwechseln Aktivität mit Effizienz. Es ist nicht notwendig, seinen Followern ununterbrochen mitzuteilen, was man gerade macht oder denkt.

Es kommt nicht allein auf den Gehalt der Tweets oder Facebook Nachrichten an. Es zählt auch die Ruhephase dazwischen.

Ich freue mich über unsere tolle Followerschar und ganz besonders über informative, hilfreiche und amüsante Tweets. Ganz schön nervig ist es jedoch, wenn ich so belangloses Zeug erhalte wie „Ich koche mir gerade ein Goulasch“. Oder ich bekomme die zehnte Eigenwerbung für ein „Special Summer Hotelarrangement“, und das innerhalb von 2 Stunden.
Entscheidend ist nicht die Quantität der Tweets sondern es ist die Qualität, die zählt.

Richtiges Social Networking heißt, das Streben nach werthaltiger Kommunikation und Vernetzung.

ZEN-Lektion: Twittern und posten Sie nicht, um leeren Raum zu füllen, sondern um Wissen oder Werte hinzuzufügen

Betrachten Sie es aus Ihrem Blickwinkel


Ein entscheidendes Element in der ZEN Lehre ist, das Existierende nicht nur von den äußeren Einflüssen her zu betrachten, sondern den Blickwinkel aus dem Inneren heraus schweifen zu lassen.

Sie kennen die Geschichte: eine Tasse ist zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Für den einen Betrachter ist die Tasse halbleer, für den anderen halbvoll. Die Tasse bleibt aber immer dieselbe.

Ähnlich ist es mit der Anzahl der Twitter Follower. Es kann nicht jeder mit einem Promifaktor wie Ashton Kutcher ausgestattet sein und mehr als 4 Mio. Follower begeistern. Ich kenne jedoch Twitterer mit ein paar Tausend Followern. Für sie ist diese Zahl wichtig (aus geschäftlichen Gründen, wie sie mir stets versichern) und sie geben keine Ruhe, um mehr und mehr dazu zu gewinnen. Andere Twitter Freunde sind sehr stolz über ihre 20 Follower und freuen sich darüber, dass diese 20 ihre tweets verfolgen.

Sie sehen, es gibt kein Patentrezept. Nicht (wow) 5000 oder (nur) 20 Follower sind entscheidend, sondern es zählt einzig und allein Ihre persönliche Herangehensweise.

Setzen Sie sich Ihr eigenes „Social Media Ziel“, Ihre Strategie, Ihre Zielgruppe. Experimentieren Sie ruhig ein bisschen und finden Sie Möglichkeiten und Wege, um mit ihren geschäftlichen und/oder privaten Kontakten einen Dialog führen zu können.

ZEN-Lektion: Legen Sie den Fokus auf Ihre persönliche Sichtweise und weniger darauf, sich mit anderen zu vergleichen.

Fazit:

Es gibt eine alte ZEN Geschichte über einen Mann der auf einem brutal schnell galoppierenden Pferd reitet.
Ein Frau sieht das und fragt ihn: „Wo reitest Du denn so wahnsinnig schnell hin?“
Der Mann antwortet: „Ich weiß es nicht, frag doch das Pferd!“.

Heute könnte die Antwort auf die Frage „Was machst Du gerade“? lauten: „Ich weiß es nicht, frag doch twitter oder facebook!“

Selbstverständlich empfehle ich Ihnen Social Media Marketing-Aktivitäten. Denn der Weg im social web ist erfolgversprechend, meist kostenfrei und wenn Sie es richtig verstanden haben, macht es unheimlich Spaß.
Aber die wahre Herausforderung liegt in der Effizienz.
Und vergessen Sie bitte nie, Social Media Marketing erfordert Geduld und „einen langen Atem“.

Berücksichtigen Sie, dass der Aufbau einer treuen Followerschar oder Fangemeinde Zeit und Geduld erfordert.
Das ist der „kleine Wermutstropfen“.
Das Geniale ist aber: Bei richtiger Nutzung von Social Media führen Sie mit Ihren Gästen, Kunden und Geschäftspartnern einen Dialog auf Augenhöhe. Und Sie realisieren eine extrem starke Kundenbindung und Kundennähe.

Wenn Sie aus der Sicht eines Neulings beginnen, Wissen teilen und nicht für sich behalten, den Fokus auf wertvolle Inhalte legen und sich klar definierte Ziele stecken, dann werden Sie das Pferd beherrschen und nicht umgekehrt.

Ihr Andreas Romani

Mein Dank geht an Soren Gordhamer, Gastblogger bei mashable/The Social Media Guide für Idee, Inspiration und den wunderbaren ZEN/Social Media Vergleich.

Bildnachweis: Fotolia.com

© 2010 – 2012, Andreas Romani. All rights reserved.

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