Hotelmarketing Blog

Tourismuscamp 3 in Eichstätt – Gedanken, Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft

Unseres Erachtens eine gelungene Veranstaltung!

Zuerst einen herzlichen Dank an Tourismuszukunft mit Florian Bauhuber, Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich sowie Prof. Dr. Hans Hopfinger von der KU Eichstätt für die Vorbereitung, Organisation, Leitung und Durchführung des Camps.

Vergessen wir nicht, dass es sich beim Tourismuscamp um ein „Nonprofit-Projekt“ handelt, an dem weder Tourismuszukunft noch die Sponsoren etwas verdienen. Daher gilt auch unser Dank den Sponsoren, die die tatsächliche Durchführung unterstützt und den Besuchern die kostenlose Teilnahme am Tourismuscamp ermöglicht haben.

Soweit wir am Ende der Veranstaltung in Form einzelner Stimmen Kritik gehört haben, wollen wir daran erinnern, dass ein Camp nur so gut sein kann, wie sich die einzelnen Teilnehmer selbst in die Sessions einbringen. Hierzu gehört auch, dass der einzelne Teilnehmer, der speziell ein Thema behandelt wissen oder über besondere eigene Erfahrungen berichten und diskutieren möchte, dieses Thema selbst als Session anregt und hierfür andere Teilnehmer des Camps begeistert.

Es ist ein Leichtes, – und besonders dann, wenn man selbst beim Camp nicht dabei war -, von „außen“ zu kritisieren, es seien nicht die richtigen Themen dabei gewesen oder die Teilnehmer der Sessions hätten „im eigenen Saft geschmort“, wenn im Wesentlichen „nur“ Social Media Marketing Themen, wie Twitter, Facebook Fanpages, Widgets, Google Wave usw. die Auswahl der Sessions bestimmt haben.

Offensichtlich aber waren genau das die Themen, die doch den Großteil der Teilnehmer beschäftigt hatten …

Es ist richtig, auch wir hätten uns etwas mehr Ausblick in die Zukunft gewünscht, wie z.B. „Was bestimmt den Tourismus im Jahre 2015?“ oder „Mit welchen neuen technischen Möglichkeiten oder Begebenheiten hat sich der Tourismus zukünftig auseinanderzusetzen?“

… aber auch wir hatten eine solche Session nicht angeregt und nicht geleitet.

Besonders gefallen haben uns:

• „Outernet – Das Internet breitet sich bis in die Realität aus“, in der Florian Bauhuber über die Entwicklungen und Möglichkeiten mit „Qype Radar“, „Foursquare“, „Aka’Aki“, „Nearby Tweets“, „YELP“ und „Wikitude“ berichtete.
• „Wie eine Destination eine Web 2.0 Strategie entwickelt“ am best practice Beispiel: www.Salzkammergut.at
• Die Website von „Oberstaufen plus“ – ein mutiger Ansatz von Benjamin Buhl, trendsetzend für andere touristische Destinationen

Hier geht es zum vollständigen Veranstaltungsplan [update: URL entfernt, da nicht mehr verfügbar].

Unseres Erachtens haben sowohl die „alten Hasen“ als auch die „Newbies“ wieder etwas mit nach Hause nehmen können. Denn Erfahrungsaustausch mit Kollegen, Networking während der Sessions und zahlreiche Einzelgespräche rund ums Camp sowie während der Abendevents gehören ebenfalls dazu.

Wir wünschen uns für die nächsten Camps, dass auch in Zukunft keine „Verwässerung“ durch sicherlich ebenso wichtige, aber letztendlich allgemeinere Themen des Tourismus eintritt. Im Rahmen des Tourismuscamps sollte nach wie vor die primäre Ausrichtung und das Augenmerk auf den zukünftigen technologischen und gesellschaftlichen Trends und Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf die Tourismuswirklichkeit liegen.

Andreas Romani und Michael M. Rotter

© 2010 – 2012, Andreas Romani. All rights reserved.

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