Die Hotel-Tuner mit Weitblick
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Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Hamburg – Das Tor zur Welt des DestinationCamp oder eine neue BarCamp Generation? #dc11

Posted By Michael M. Rotter on Mai 15th, 2011

Einfach prima so eine Reise mit dem Zug. Perfekt zum Arbeiten. So können wir heute schon vom kaum vergangenen Wochenende (Freitag 13.05. bis Sonntag 15.05.2011) berichten, an dem auch wir in die Hansestadt Hamburg kamen.

Die International School of Management (ISM) in Hamburg war Location für das DestinationCamp – die Kreativ- und Zukunftswerkstatt im Tourismus. Das Wochenende stand ganz im Zeichen eines Dialogs zwischen Verantwortlichen und Spezialisten von Destinationen, Veranstaltern, Intermediären, Hotels und anderen Leistungsträgern. Und fast 170 Teilnehmer waren dabei.

Ein offener und über die eigene Rolle im Tourismus hinausgehender, übergreifender Erfahrungs- und Meinungsaustausch war die Zielsetzung der Veranstalter des DestinationCamp.

Wir fanden diesen Ansatz ebenfalls sehr spannend, da die Branchen – und da fassen wir uns auch selbst an die eigene Nase – oft nur auf Branchencamps oder Fachkongressen “mit Gleichgesinnten im eigenen Saft schmort”.

Die Veranstalter des DestinationCamps tourism consult network und TripsByTips hatten deshalb, im Gegensatz zu klassischen Camps, bereits vor der Veranstaltung die Teilnehmer zu den aus ihrer Sicht wichtigsten und zu diskutierenden Themen / Fragestellungen kontaktiert. Deren Aussagen führten zu den Überschriften für sechs Themenworkshops:

Gäste = Käufer
Innovation als Motor
Kann Oberstaufen Coca Cola sein?
Teamplay Destinationsmarketing
Überlebenskampf Hotellerie
Zwischen Monarchie und Demokratie

Über den gesamten Samstag hinweg begleitete ein Moderator den jeweiligen Themenworkshop in 4 Sessions á 1,5 Stunden. Ihm assistierte ein MindMapper. Die Aufgabe des Mindmappers bestand darin, einzelne Diskussionspunkte, Ideen, Vorschläge, Anregungen, aber auch Kritikpunkte in Form einer MindMap mitzuschreiben.

Nach jeder Session wechselten die Teilnehmer in den jeweiligen Themenworkshop, wodurch eine Mixtur der unterschiedlichen Vertreter aus Destinationen, Veranstaltern, Intermediären, Hotels und anderen Dienstleistern erreicht wurde. Durch eine kurze Einführung des Moderators und auf Grund der stets aktuellen MindMap konnten “neue” Teilnehmer des Themenworkshop bezüglich des Stands der Diskussion up to date gebracht werden und zur Verfeinerung der MindMap mit weiteren Ideen, Vorschlägen usw. beitragen.

So wurden die MindMaps zwar immer umfangreicher, aber unseres Erachtens umso werthaltiger, da sie neben vielen Diskussionspunkten und Denkanstößen auch tolle best practice Beispiele enthalten, die andernorts schon funktioniert haben.
Genau diese Verfahrensweise stellt einen erheblichen Unterschied zu den klassischen Camps dar. Dort findet in der Regel keine über den Tag fortlaufende Diskussion über ein Thema statt, an der sich – über den Tag verteilt -, tatsächlich auch jeder Teilnehmer beteiligen kann.

Ein weiterer Unterschied ist, dass bei den klassischen Camps der einzelne Teilnehmer in der Regel nur für sich persönlich seine Highlights und die für ihn wichtigen Informationen notiert. Zwar wird hier mehr “getwittert” und “gefacebooked”, aber dem Daheimgebliebenen entgeht doch der tiefere Einblick in die Diskussion.

Im Falle des DestinationCamp – und das halten wir für einen entscheidenden Mehrwert dieser veränderten Veranstaltungsform – soll zumindest den Teilnehmer der gesamte Inhalt aller MindMaps aus allen Themenworkshops zur Verfügung gestellt werden. Toll, denn damit können die Teilnehmer nachträglich auf einzelne Punkte zugreifen, sich den Endstand der Diskussion ansehen und hoffentlich viele Anregungen, Tipps und Ideen in die Praxis umsetzen.

Wir durften zum Gelingen der Veranstaltung beitragen, indem wir bei Bianca Spalteholtz (Moderatorin) den Themenworkshop “Überlebenskampf Hotellerie” als MindMapper begleiteten. (Foto: Copyright DestinationCamp)

Spannend fanden wir in den Sessions zu diesem Thema, dass sich die Diskussionsrunden nicht mit dem beschäftigten, was man auf Grund des Titels hätte vermuten können. So fehlten ein allgemeines Jammern, ein generelles Wehklagen und gegenseitige Schuldzuweisungen an die unterschiedlichen Leistungsträger. Vielmehr konnten auch super Tipps, Ideen und tolle best practice Beispiele in der MindMap festgehalten werden.
Für einige vielleicht ein überraschendes Ergebnis.

Danke schön an Bianca Spalteholtz für die tolle Tages-Moderation des Hotellerie-Workshops . Kompliment!

Vielen Dank auch an das Orga-Team rund um die Organisatoren Stefan Möhler und Uwe Frers, den Projektleiter Benjamin Buhl, dass wir den Workshop begleiten durften, der uns für “unsere” Hoteliers ganz besonders am Herzen lag.
Leider konnten wir als MindMapper die anderen Workshops nicht besuchen. Dennoch hat es Spaß gemacht und ein schöner Ausgleich waren die vielen persönlichen Gespräche in den Pausen, beim Lunch und natürlich auch beim Abendprogramm.

Wir haben liebe Kollegen und Freunde getroffen und sehr nette neue Kontakte geknüpft …
Schön, dass Ihr alle dabei gewesen seid!

Unser kurzes Fazit des vergangenen Wochenendes:

Eine gelungene Veranstaltung! Super Orga!
Perfekte Projektleitung! Engagierte Studenten als Betreuer!
Schöne Location, tolle Räume!
Super Catering! Cooler Sound!
Danke, daß Ihr den Reinerlös des DestinationCamp für gute Zwecke spendet!

… und jetzt sind wir gespannt auf die MindMaps!

Viel Erfolg und macht weiter so! Wir freuen uns auf eine Fortsetzung in 2012!

Michael und Andreas

Posted from Munich, Bayern, Germany.