Die Hotel-Tuner mit Weitblick
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Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Social media – facebook, twitter & Co. – auf der Titelseite der AHGZ #hok10

Posted By Andreas Romani on April 25th, 2010

Titelseite der
“ALLGEMEINEN HOTEL- UND GASTRONOMIE- ZEITUNG”
Nr. 17/2010 vom 24. April 2010:

“AUF GÄSTEFANG IM DATENMEER”

Die Website allein reicht nicht mehr aus: Wer im Gastgewerbe Erfolg haben will, muss alle Social-Media-Kanäle bedienen.

Aus dem Artikel:
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E-Mail war gestern, Social Media ist heute. Und was ist morgen?

Die digitale Entwicklung geht rasant voran. Neue Webdienste wie Foursquare stehen bereits in den Startlöchern. Wer sich jetzt nicht in soziale Netzwerke vorwagt, wird es am Ende schwer haben, dort eine aktive Rolle zu spielen und überhaupt noch aufzufallen. So lautet das Fazit beim ersten Deutschen Hotel-Online-Kongress in Wiesbaden.

Schon Microsoft-Gründer Bill Gates sagt: “Das Internet ist wie eine Welle. Entweder man lernt darin zu schwimmen, oder man geht unter.” Das gilt künftig umso mehr. Verglichen mit seiner Nutzerzahl sei Facebook heute das drittgrößte Land der Welt, weiß Andreas Romani, Hotelberater bei ideas4hotels.

80 Prozent der Twitter-User twittern von unterwegs. 57 Prozent der Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk unterwegs. Vor allem die Nutzergruppe 55 plus holt bei Facebook auf – um 225 Prozent im Monat.
[Anmerkung ideas4hotels: Korrekt sind 32% pro Monat, nicht 225% pro Monat]

Gleichwohl präsentieren sich die meisten Hotels und Restaurants im Internet immer noch sehr werblich und technisch. Dabei wünschen sich virtuelle Kunden auf Websites verstärkt soziale Inhalte und eine persönliche Ansprache.

“Personalität auf Websites wird für den User immer wichtiger”.

Nur wer sich auf einer Hotel-Homepage als Gast fühlt, verweilt dort auch länger”, ist Daniel Ammersdorfer überzeugt. Der Geschäftsführer vom Tourismuszukunftsinstitut für eTourismus hat ein Zukunftsszenario: Soziale Netzwerke und Websites wachsen immer mehr zusammen. Das heißt für Hoteliers und Gastronomen: Weg von der reinen Homepage, hin zur breiten Webpräsenz. Nur wer seine Gäste künftig persönlich anspreche und in den verschiedensten sozialen Netzwerken aktiv sei, könne den Gast von morgen erreichen. “Social Media ist ein Baustein, der in alle Aktivitäten eingebaut werden muss.” In dieser Vernetzung sieht Ammersdorfer die eigentliche Schwierigkeit der rasanten Entwicklung.

Travel Charme hat die Gesprächsbedürfnisse der Gäste bereits umgesetzt. Die Hotelkette bündelt alle Informationen im Newsroom.

Im Travel Charme Newsroom findet der User auf einen Blick Bilder, Videos, Podcasts, Pressemitteilungen, Linktipps, Bewertungen oder Reisetipps.

“Unser Ausgangspunkt war, Kundenmeinungen auf unsere Website zu bringen. Und das möglichst glaubhaft und viele Interessenten erreichend”, so Dominik Sobotka von Travel Charme, der im Web 2.0 mehr eine Haltung als eine Technologie sieht. Gleichzeitig entwickelt sich Social Media ständig weiter. Es braucht längst keinen Rechner mehr, um dar an teilnehmen zu können. Auch per Smartphone lässt sich der Erfolg eines Unternehmens steuern. Dadurch wird der Internetzugang revolutioniert.

Andreas Romani kennt bereits die nächste heiße Geschichte im Internet: Foursquare, ein Ortungsdienst – jedoch mit Nutzwert für Gastronomie und Hotellerie, denn ihnen bietet die Plattform die Möglichkeit, den Nutzer gezielt zu umwerben, wenn er draußen am Lokal vorbeiläuft.

Bereits Hunderte Restaurants und Bars in den USA bieten via Foursquare Vergünstigungen und Gratis-Snacks an. Das ganze funktioniert via GPS-basierter Application (Appd), die sich der Nutzer auf sein Smartphone herunterladen kann. Geht er dann in ein Restaurant, kann er über Foursquare einchecken und so anderen Menschen seinen Standort mitteilen. Zugleich kann der Nutzer Punkte sammeln und “Mayor”, sprich Bürgermeister, einer Location werden.

Künftig gilt: Gäste suchen nicht mehr nach Produkten, sie kommen über Social Media zu ihnen. Empfehlungsmarketing ist hier ein Stichwort.

Wie es sich erfolgreich via Social Media umsetzen lässt, zeigt eine Wortmeldung auf dem Portal Website-Marketing.

Eine Twitter-Nutzerin berichtet von einer Essensverabredung im überfüllten Hiltl in Zürich, 50 Minuten musste sie auf ihr Essen warten. Als Reaktion platzierte sie einen frechen Tweet bei Twitter. Es entstand ein Dialog. Das Ergebnis: Hiltl bot an, sich “für die offene Kommunikation” mit einem Gutschein zu bedanken.

Für die Hotelpraxis bedeutet das: Statt in klassische Werbung gilt es, vermehrt in Social-Media-Aktivitäten zu investieren, sagt Hotelberater Romani. Budgets müssen umgeschichtet und onlineversiertes Personal akquiriert werden.

Das Roger Smith Hotel in New York beschäftige heute schon zwei Social-Media-Manager, berichtet Romani. Ein Jobprofil, das in der Hotellerie künftig häufiger besetzt werden dürfte.

Bei aller Social-Media-Euphorie gilt es den steigenden Stellenwert der eigenen Hotelwebsite nicht zu unterschätzen, rät Thomas Lendzion, Geschäftsführer der Hotelwebservice GmbH. “Soziale Netzwerke dienen der Information und Kommunikation. Auf der Website hingegen wird gebucht.”

Sein Tipp: Hotels sollten sich unbedingt stärker an verschiedenen Zielgruppen ausrichten und gleich mehrere Websites beziehungsweise Landing Pages anbieten, die in puncto Inhalt und Design variieren. Außerdem müsse die Homepage so konzipiert sein, dass eine mobile Nutzung auf Smartphones ohne längere Ladezeiten möglich sei.

“Die Kunst ist es, all diese Kommunikationskanäle und –plattformen gleichermaßen zu bedienen. Dies aber zielgruppengerecht – es darf nicht überall das gleiche stehen”, weiß der Web-Experte. Seiner Meinung nach werde Gästegewinnung im Netz künftig immer mehr Wissen über Kommunikation, Besucherströme und E-Marketing von Hoteliers erfordern.

von Brit Glocke / Natascha Ziltz
Artikel der AHGZ – Interessantes dazu auch weiterlesen in der aktuellen Ausgabe der AHGZ Nr. 17/2010 vom 24.04.2010 – dort Seite 20 und Editorial Seite 8

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Nachlese: Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010 Wiesbaden, AHGZ und dfv, #hok10

Posted By Andreas Romani on April 18th, 2010

Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010 - AHGZ und dfv - WiesbadenDeutscher Hotel-Online-Kongress 2010 in Wiesbaden

Ich bin zurück aus Wiesbaden von zwei spannenden Kongresstagen rund um das Thema:
“Zukunft Online Business- und die Perspektiven für die Hotellerie von morgen”.

Während der beiden Tage drehte sich alles um Online Marketing, Revenue Management, Online Trends B2C und B2B, Online Partnerschaften und dem aktuellen, weil immer noch “heißen” Thema Social Media Marketing / web 2.0 für die Hotellerie.

Das Programm
“Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010″
finden Sie hier:

Programm Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010

Die Referenten
“Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010″
finden Sie hier:

Referenten Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010

Meine 4 persönlichen Favoriten waren:

Olaf Feuerstein / GF Hotel Freizeit In Göttingen.
Ein Privathotelier, der Marketing Ideen (erfolgreich) umsetzt und macht, was seine Gäste ihm sagen. Nicht selbst verliebt, sondern den Dialog mit und die Orientierung am Gast.

Markus Schauer / Vertriebscoach und Leiter Tourotel Mariahilf Wien.
Ein Hotelier, der seinen Mitbewerbern immer wieder eine Nasenlänge voraus ist und ganz aktiv neue Möglichkeiten für Online Buchungen und Bewertungsportale analysiert.

Dominik Sobotka / Leiter Online Marketing und CRM für Travel Charme Hotels.
In Deutschland die innovativste Hotelgruppe in Sachen Social Media Marketing mit all seinen Facetten.

Olivier Harnisch / VP International Operations Hilton International Co.
Gelungene Präsentation über die erste internationale Hotelkette, die Social Media nicht nur aufgreift, sondern mit einer durchdachten Social Media Strategie untermauert.

Besonders spannend, weil aufregend (#herzklopfen) für mich, war mein erster Vortrag vor einem großen Plenum. Thema: “Social Media Marketing für die Hotellerie. Trend, Hype oder geniales Marketinginstrument?”

Zuerst dachte ich, die 30 Minuten sind endlos. Und dann vergingen sie doch wie im Flug. Natürlich bin ich kein Profi-Speaker. Der werde ich in diesem Leben auch nicht mehr werden. Aber ich denke und spreche als Hotelier, wie meine Hotelkollegen, spontan, ehrlich und authentisch.
Sehr gefreut habe ich mich über die zahlreichen positiven Kommentare und das symbolische “Schulterklopfen” meiner Kollegen. Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle!

Ein großer Vorteil für mich war, dass ich schon am frühen Vormittag auf die Bühne durfte. Somit konnte ich anschließend völlig entspannt das weitere Kongressprogramm genießen UND zusammen mit den twitter Freunden @dominik_sobotka (Travel Charme Hotels) @CaptainResa (Alex Birk von Best Western Hotels) und @intergerma (Bernd Fritzges) live vom Kongress zwitschern.

Immer wieder phantastisch zu beobachten, wie twitter als Social Media Instrument für die schnelle Verbreitung von Nachrichten und als Informationskanal funktioniert.

Eine Zusammenfassung aller tweets finden Sie unter dem hashtag #hok10

Dadurch konnten viele unserer twitter follower in Wiesbaden “mit dabei sein”, obwohl sie nicht persönlich anwesend waren.

Hier als Beispiele 3 tweets, die es auf den Punkt brachten:

“I love twitter – nicht da aber doch irgendwie dabei! :o ) …. toi toi toi und viel Spaß euch … lg Karin” Von @Traudl_Hotel
“Vielen Dank für die tollen News vom Online Hotel Kongress. Nicht vor Ort, aber doch dabei :) Danke auch an alle anderen” Von @GrandCityHotels
“@dominik_sobotka @ideas4hotels @intergerma #hok10 Reporter: Danke – great job!” Von @guenterexel

Wie man sieht, funktionieren Social Media und Social Networking bereits in der Hotellerie.

Schön auch, dass immer mehr Privathotels die Zeichen der Zeit erkennen und Social Media als zusätzliches unverzichtbares Marketinginstrument einsetzen. Die sehr interessanten Gespräche während der beiden Tage bestärken mich in dieser Aussage!

Vielen Dank an Stefanie Kurz und Susanne Günther von “The ConferenceGroup” für die Organisation und Betreuung. Ich würde mich freuen, wenn es im kommenden Jahr eine Fortsetzung des Kongressess gibt und der hashtag #hok11 dann im Kongressprogramm erscheint ;-)

Mein Fazit zum Kongress: 2 wertvolle Tage, neue Kontakte mit Privathoteliers, ein Wiedersehen mit Freunden und Kollegen vom hotelcamp bzw. tourismuscamp, Tipps und Trends für uns und unsere Kunden und die Erkenntnis, dass die Social Media Skeptiker allmählich ins Hintertreffen gelangen!
Vermisst habe ich allerdings eine twitter wall und kostenfreies W-LAN für die Kongressteilnehmer.

Wer meinen Vortrag beim Deutschen-Hotel-Online-Kongress 2010 vom 15.04.2010 sehen möchte, findet heute schon exklusiv vorab den Link zum Vortrag hier:

Vortrag Andreas Romani - Hotel-Online-Kongress 2010

Zum Schluss mein Lieblingsspruch aus den zwei Tagen: “Wenn Sie sich nicht um Ihre Netzwerke kümmern, werden sich die Netzwerke um Sie kümmern”

In diesem Sinne, machen Sie es gut, aber machen Sie es bald.

Herzlichst
Ihr Andreas Romani