Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Pinterest – der neue Shooting Star unter den sozialen Netzwerken?

Posted By Andreas Romani on Januar 20th, 2012

PinterestSeit 2 Tagen beschäftige ich mich mit Pinterest
www.pinterest.com

Den Namen hatten wir bereits mehrfach im letzten Herbst gehört, aber immer wieder verdrängt.

Aufmerksam wurde ich erneut durch das Blog Post von Jeff Bullas: “6 Social Media Networks to Watch in 2012″. Die endgültige Inspiration, Pinterest zu testen, bekam ich vom US Kollegen Josiah Mackenzie durch seinen Artikel: “A Hotel’s Quick Guide to the Hot New Photo Sharing Site”.

Pinterest ist eine virtuelle Collage.

Man definiert Pinnwände (“Boards”) und hängt (“pin it”) Fotos seiner Lieblingsthemen, die man beim surfen im Web findet, an seine Pinnwand, ergänzt um eine Bildbeschreibung und teilt sie mit der Pinterest Community.

Und wieder sind wir beim Leitmotiv des social web: “Teilen macht glücklich”.

Früher riss man sich lesenswerte Artikel oder Bilder aus Zeitschriften – heute hat man Pinterest.
Die Themenvielfalt ist unerschöpflich und nicht nur was für Trendsetter.

Hier die ersten Versuche meiner Pinterest Aktivitäten: http://pinterest.com/andreasromani/pins/

Wie funktioniert es?

Anmelden, es geht auch mit einem facebook oder twitter account, sein Profil definieren und dann ganz einfach Fotos teilen. Mit der gratis iPhone App oder im Browser den “Pin it” Button verwenden.

Dazu den “Pin it” Button als Bookmark speichern:

Pinterest Pin it button

Ähnlich wie bei den anderen Netzwerken kommt auch hier die soziale Komponente zum Einsatz, denn es können Fotos von anderen Usern kommentiert und ein “Like” oder ein “Repin” gesetzt werden.

Nachdem sich Pinterest mit seinen mehr als 4 Millionen Usern in die Top 10 der sozialen Netzwerke katapultiert hat und Frauen zwischen 25 und 44 die stärkste Nutzergruppe bilden, dachte ich auch an einen Einsatz für Hotellerie und Gastronomie, sagt man doch, Frauen seien die Entscheider, wenn es ums Reisen geht …

Fan Engagement erzielen, indem Fans starke Bilder von der eigenen Homepage des Hotels mit einem like oder repin auszeichnen, erhöht die Reichweite der Webseite und stärkt die Marke. Das freut doch jedes Gastgeber Herz.

Wie wäre es also, wenn Gastgeber sich verschiedene Themen Boards anlegen, z.B.

- Trendsetter der lokalen Gastronomie
- Architektur, Gebäude und Style der Destination
- Geheimtipps von Hotel-Mitarbeitern (Sehenswürdigkeiten, Kunst, Kultur, Shopping etc.),
die sonst nicht in jedem Travel Guide stehen
- Tipps für unterschiedlich Gästekreise (Tagung, Business, Sport, Wellness, Familien)
- Design aus dem Hotel (evtl. auch aus dem Online Shop)
- Klassiker und Lieblingsspeisen, Lieblingsdrinks, Rezepte etc.

Hier ein Hotel-Beispiel aus New York:


Pinterest

… und hier ein Beispiel aus den Alpen:

Pinterest

Tipp für die Technik-Freaks: So baut man den “pin it” Button in die Website ein:

Pinterest

Mein erstes Fazit: Pinterest ist sexy, schlicht und klar designed, macht Spaß und ist ein Netzwerk, das Lifestyle mit sozialen Komponenten wunderbar vereint.

Berechtigterweise stellt sich die Frage, ob es noch ein Netzwerk braucht, um Fotos zu teilen.
Es gibt doch schon genügend andere, wesentlich prominentere. Stimmt.
Jedoch kann man manchmal auch was neues ausprobieren. Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.

Wer Lust auf Pinterest hat, braucht im Moment noch eine Einladung.
Wer eine möchte, bitte E-Mail an ar(at)ideas4hotels.com

… und dann please Follow Me on Pinterest

Viel Spaß und viele Grüße
Andreas Romani

PS: Seit vorgestern hat Facebook die neuen Timeline Apps am Start. Pinterest ist auch mit dabei. Vielleicht noch ein Grund mehr?

Copyright Foto Korkwand: © bofotolux – Fotolia.com
Copyright Foto Pinnadel: © Cobalt – Fotolia.com

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Einblicke, Ausblicke und Seitenblicke zum Deutschen Online-Hotel-Kongress 2011 #onlinehotel11

Posted By Andreas Romani on April 15th, 2011
Deutscher Online-Hotel-Kongress 2011

Online-Hotel-Kongress 2011 - Diskussionsrunde
Olaf Dierich, Dominik Sobotka, Miranda Meier,
Andreas Romani, Stefan Nungesser (v.l.n.r.)

Jetzt ist auch der zweite deutsche Online Hotel Kongress Geschichte. Herzlichen Dank an das Veranstalter Team rund um Stefanie Kurz für die perfekte Organisation und für die Einladung als Referent.

Heuer auch zusammen mit meinem Kompagnon Michael M. Rotter, denn beim parallel laufenden e-Gastro Kongress durften wir gleich im ideas4hotels Doppelpack “ran”.

Danke auch an alle Freunde und Kollegen für die inspirierenden Gespräche und für die feinen Kontakte zu neuen Hotel- und Gastrokollegen.


Für alle, die nicht live dabei sein konnten, hier die Links zu unseren beiden Vorträgen:

Vortrag Online-Hotel-Kongress 2011:
It´s all about people – Social Media in Ehren, am Ende zählt jedoch allein der Gast

Vortrag e-Gastro-Kongress 2011:
Die moderne Website: DER Erfolgsgarant – Practices aus der Welt der Gastronomie

Eine Zusammenfassung des e-Gastro-Kongresses findet ihr im Blog meines Kollegen Andreas Steinbeisser von www.solution10.de

Eine Übersicht aller Kongress Tweets finden Sie unter dem hashtag #onlinehotel11.

Meine persönlichen Highlights der 2 Kongresstage waren die Vorträge von Adam Wallace, Director Digital Marketing Roger Smith Hotel, New York und Marco Nussbaum, CEO prizeotel Bremen.

Zwei tolle best cases, wie individuelle, private Hotels ihre Marke durch Social Media Aktivitäten aufbauen, etablieren und sich so gegen die mächtige Kettenhotellerie mehr als erfolgreich durchsetzen.

Weiteres Highlight und erneut ein Beispiel aus der Praxis: Die Vorstellung von Social Media Guidelines, Notwendigkeit und Herausforderung für ein Hotel. Ein gemeinsames Projekt von Miranda Meier, Estrel Berlin Olaf Dierich, Relexa Hotel Bellevue Hamburg und Dominik Sobotka, Travel Charme Hotels & Resorts.

Schön war hier zu sehen, dass es in jedem Betrieb, trotz gemeinsamer Ausarbeitung, variabel umgesetzt wird.

Und noch ein Favorit: Der Vortrag von Alexander von Halem, Hotel Schloß Zeilitzheim.
Alexander zeigte sehr anschaulich und mit wunderbaren Beispielen unterlegt, wie er mit seinem Schlossblog einen Mehrwert für Gäste bietet und auf Augenhöhe mit seinen Gästen kommuniziert. Hier noch das Schlossblog Post zum Kongress.

Spätestens nach diesem Kongress hat sich gezeigt, dass Social Media keine Modeerscheinung und kein Hype mehr ist. Es hat sich etabliert.

Sicher ist Social Media Marketing nicht die alleinige Wunderwaffe für den Erfolg eines Hotels, aber innerhalb des Marketing Mix ein entscheidender Baustein sowie eine perfekte Ergänzung.

Die Kunst ist es jetzt, aus der Vielfalt der Tools, Techniken und Angebote für sein Hotel bzw. Gastronomie-Betrieb das/die richtige(n) Kanäle zu suchen, zu filtern und geschickt einzusetzen.

Ja: Mut tut gut und wird ganz sicher belohnt!!

Weihnachten ist zwar noch weit weg, aber schon mal für das kommende Jahr mein “Wunschzettel” an den Veranstalter:

  • Ein Hotel als Veranstaltungsort ist einfach sympathischer und bei dieser Teilnehmerzahl geeigneter.
  • Gibt es eine Möglichkeit, auch mal eine andere deutsche Stadt für den Online Hotel Kongress ins “Auge zu fassen”? Gut vorstellbar, dass dadurch ein neuer Teilnehmerkreis angesprochen wird.
  • Eine twitterwall. Die habe ich letztes Jahr schon vermisst.
  • Praxisorientierte Vorträge und Themen stärker in den Vordergrund stellen.
  • Referenten sollen sich bitte an die vorgegebenen Vortragszeiten halten.

Und noch ein abschließender Vorschlag:

Könnte man die beiden Kongresse Online Hotel und e-Gastro nicht kombinieren? Beide Branchen sind so eng miteinander verknüpft und ergänzen sich. Dies könnte durchaus eine Symbiose für die Teilnehmer ergeben. Gemeinsamen Vorträge am Vormittag und individuelle, spezifische Master Classes an den Nachmittagen.

Wer weiß, vielleicht geht der eine oder andere Wunsch nächstes Jahr in Erfüllung ;-)

Herzliche Grüße
Andreas Romani

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Auf die Places, fertig, los! Google Places und der Suchmaschinen-Einfluss auf Hotels, Gastronomie & touristische Einrichtungen

Posted By Andreas Romani on November 4th, 2010

Nehmen denn die “Places” kein Ende mehr, könnte man fast glauben?
Top aktuelles Thema, ganz klar: facebook places und seine neuen Möglichkeiten.

Viele sprechen darüber, manche nutzen es bereits und facebook verspricht sich und auch uns als User entscheidende kommerzielle Vorteile. Social Commerce wird sich über kurz oder lang, und da bin ich mir sehr sicher, auch darüber realisieren lassen.

Aber bitte liebe Kollegen, vergessen Sie trotz des ganzen Facebook “Hoo Haas” nicht Ihre “Internet-Heimat”, nämlich Ihre Homepage. Und alles was sich darum dreht.

Ortsbezogenes Suchmaschinenmarketing nimmt gerade wieder Fahrt auf. In den USA z.B. nutzen Verbraucher pro Monat mehr als 3 Billionen lokale Suchanfragen. Online Suche für eine Kaufentscheidung ist “heiß”. Traditionelle Werbung ist ins Abseits gedrängt worden.

Allerdings hat sich das Suchverhalten der Verbraucher verändert. Sie suchen nicht mehr nur nach einem “Hotel in München” sondern verwenden verstärkt zusätzliche Suchangaben wie z.B. “Marienplatz München Hotels” oder “München, Bogenhausen, Familienfreundliche Hotels” oder “Tagungshotel, München Schwabing mit Fitness Center”.

Als Google Ende Oktober seine neue lokale Suche “Places” startete, gab es für Hotellerie & Tourismus ganz erhebliche Veränderungen. Durch “Place Search” eliminierte Google separate lokale Listungen (das 7er Paket A bis G) und kombinierte diese mit zusätzlichen Informationen in einem neuen Display. Die lokale Karte wurde nach rechts verschoben. In der Suche erscheint eine Kurzbeschreibung des Hotels, der link zur Homepage sowie die wichtigsten Adressangaben.

Und auf einen Blick die Anzahl sowie der Durchschnitt aller Bewertungen sowie die Aufteilung, aus welchen Online-Bewertungsportalen diese stammen.

Beim Klick auf das individuelle Google Places Profil wird es für die Hotels richtig spannend und für den User prickelnd. Dort kommt nämlich der nutzergenerierte Inhalt (UGC), der eine immer bedeutendere Rolle einnimmt, besonders stark zum Einsatz.

Es erscheinen neben Verlinkungen zu den bekanntesten Online Bewertungsportalen (wie z.B. holidaycheck oder tripadvisor) auch alle weiteren Kommentare und Bewertungen aus dem gesamten web. Hotel-Fotos und Hotel-Videos (und nicht nur solche, die vom Inhaber selber eingestellt wurden) sind ebenfalls integriert.
Detail-Informationen, Routenplaner und der Eintrag in google maps sind selbstverständlich. Zusätzlich erhält der User noch weitere Informationen zu Orten, die in der Nähe des Hotels liegen (sowie weitere Informationen zum Hotel aus dem World Wide Web). Und er kann, und das finde ich besonders reizvoll, auch direkt in Google Places eine Bewertung schreiben.

80% der Internet Nutzer vertrauen den Empfehlungen anderer. 4 von 5 Kaufentscheidungen für ein Produkt oder eine Dienstleistung werden durch Online Bewertungen beeinflusst. Und es ist offensichtlich und kein Geheimnis mehr, dass Hotel-Bewertungen als Teil des Social Media Marketings die Positionierung in Suchmaschinen positiv beeinflussen. Je mehr und je mehr positive Bewertungen, desto besser die Online Reputation, desto höher die Click-Through Rate (CTR), desto höher die Abschlussrate (Conversion Rate) für Online Hotel-Buchungen.

Hier ein aktuelles Suchergebnis aus Google mit der Suche nach “Hotel Berlin”:

google places

Wir sehen oben (noch) in der Mitte bezahlte Anzeigen (google adwords). Diese scheinen in Zukunft zu entfallen, wie wir anderen Suchergebnissen bereits entnehmen konnten. Lediglich rechts werden wohl dann nur noch Anzeigen erscheinen. Google Adwords Anzeigen werden damit auf den ersten Blick zwar weniger sichtbar, aber auch sicherlich teurer, da stärker umkämpft – ein Schelm, der böses dabei denkt!

Oben rechts sehen wir die Karte (map) – stets zentriert auf die absolute Mitte der gesuchten Destination. Hätten wir z.B. “Hotel Berlin Steglitz” gesucht, wäre die Karte auf Berlin Steglitz zentriert.

Mittig darunter sehen wir die “lokalen Suchergebnisse”, also die Hotels, die der Entfernung nach am nächsten zur gesuchten Destination liegen inklusive Bewertungen, dem Google Places Profil UND den zugehörigenen Verlinkungen.

Erst DARUNTER, also DANACH finden sich die restlichen Häuser, die vielleicht nicht so nahe an der gesuchten Destination “dran sind”, ABER eine gute Arbeit bei SEO (seek enginge optimization – Suchmaschinenoptimierung) geleistet haben.

Die VOLLE AUSWIRKUNG – wohl aber noch nicht die endgültige – bei Google sehen wir bei einer aktuellen Suche nach “Hotel Berlin Steglitz”:



In der Mitte oben sehen wir schon erheblich weniger bezahlte Anzeigen. Bei den aufgelisteten Hotels ist ein einzelnes Bild zu sehen – dieses wird bereits Google Places entnommen! Daneben eine Kurzbeschreibung des Hotels, die (noch) aus der Homepage des Hotels stammt. (Dort “meta name=”description” content=”….”) Ich könnte mir aber vorstellen, dass auch diese bald aus Google Places kommt.

Angezeigt werden ebenfalls die Hotel-Bewertungen und wie viele es für das Hotel bei welcher Bewertungs-Plattform gibt. Die Links dorthin sind selbstverständlich enthalten!

Google Places hat damit die Suche revolutioniert. Es wird einfacher, übersichtlicher und überschaubarer für den Konsumenten. Er ist mit wenigen Klicks am Ziel. Er informiert sich über die vorgeschlagenen Hotels und kommt ganz bestimmt schneller zu einer Kaufentscheidung. Am sichersten und effektivsten für das Hotel, wenn auf der Startseite der eigenen Hotel-Homepage eine eigene Online-Buchungsmöglichkeit an prominenter Stelle eingebunden ist.
So hält man den Gast auf seiner Seite und “treibt ihn nicht in die provisionspflichtigen Arme” der anderen Online-Buchungsportale!

Damit diese neue Suche mit Google Places für die Hotels auch optimal verläuft, hier ein paar Tipps:

  • Optimieren Sie Ihre Homepage mit aktuellem Inhalt, detaillierte und exakte Informationen zum Hotel und zu Ihrer Umgebung
  • Gönnen Sie sich einen professionellen Hotel-Fotografen und bieten Sie nicht nur verbal, sondern auch optisch emotionalen Inhalt durch qualitativ hochwertige Fotos oder Hotel-Videos.
  • Spezifizieren Sie die Lage Ihres Hotels. Vergessen Sie nicht detaillierte Angaben zu Sehenswürdigkeiten, Sportarenen, Kongresshallen, Unternehmen oder bekannte Straßennamen in Ihrer Umgebung zu erwähnen. Zeigen Sie sich einmalig gegenüber Ihren Mitbewerbern.
  • Spezifizieren Sie Ihre Hotel-Marke. Stellen Sie sicher, dass alles, was Sie als Hotel unverwechselbar macht, inhaltlich auch erwähnt wird. Zum Beispiel: besondere Zimmerkategorien, spezielle Ratenangebote, eine Lage nahe zum Park oder Englischen Garten etc. Stellen Sie alle diese relevanten Suchbegriffe bei Google Places in den Vordergrund.

Nutzen auch Sie für sich Google Places. Wichtig dazu: Beanspruchen Sie, sofern noch nicht geschehen – bei google für Ihr Hotel IHREN Google Place!
Hier der Link dazu: https://www.google.com/accounts/Login

  • Stellen Sie sicher, dass die Position Ihrer google places Markierung an der korrekten Stelle sitzt. Hier kommt es immer wieder zu erheblichen Abweichungen!
  • Vermerken Sie alle (!!) Details wie z.B. Öffnungszeiten Ihrer Hoteleinrichtungen, Zahlungsmöglichkeiten, zusätzliche Serviceangebote etc.
  • Stellen Sie einen Gutschein oder eine Promotion-Aktion (analog zu foursquare oder QYPE Radar) für Ihr Hotel ein. Sind Sie dabei kreativ. Es muss nicht immer ein Special Preis sein. Ein goodie an der Hotelbar oder im Restaurant ist doch auch eine feine Sache und führt in der Regel zu weiterem Umsatz.
  • Gehen Sie aktiv auf Ihre Gäste zu und animieren Sie diese zur Abgabe von Online Bewertungen. Unabhängig davon, ob es Geschäfts- oder Freizeitreisende sind. Jede Bewertung zählt. Und wenn es mal nicht zur 100%-igen Zufriedenheit reicht, seien Sie nicht traurig. Jede kritische Bewertung ist eine Chance zur Verbesserung!
  • Vergessen Sie auch nicht Bewertungen, die direkt in Google Places heraus geschrieben wurden, zu beantworten.
  • Hier der Google Places Eintrag eines Berliner Hotels:

    Teil1:



    Teil2:
    google places

    Hier wurde vom Verantwortlichen durchaus sorgfältig gearbeitet!

    Die geschilderten Veränderungen werden weiter in den nächsten Monaten umgesetzt und werden sicher noch tiefgreifendere Auswirkungen auf die Suchergebnisse haben.

    Wer jetzt schon mit seinem Hotel einen “Absturz” in seinem google ranking erkennt, der sollte jetzt rasch handeln und seine Suchmaschinenstrategien überdenken, wenn er “im Spiel bleiben will”.

    Und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß und Erfolg mit Google Places, den vielfältigen Möglichkeiten, diversen Neuerungen und Neu-Entwicklungen, die in den nächsten Monaten sicher noch auf uns zukommen.

    Herzlichst Ihr
    Andreas Romani

    Herzlichen Dank an Jon Schepke, President of SIM Partners für den Artikel, der mich zu diesem Blog-Beitrag inspirierte.

    Posted from Munich, Bavaria, Germany.

Workaround zur Anlage einer “entfernten” Location bei Facebook Places am Rechner

Posted By Michael M. Rotter on Oktober 25th, 2010

GeolocaterWer wollte nicht schon einmal eine Location bei Facebook Places anlegen, an der er sich gerade NICHT befindet? … oder dort einchecken und “du bist gar nicht da” …
Ist das Hexerei?

“Geolocater” heißt das Zauberwort …
ein “add-on” für den “Mozilla Firefox”.


Geolocater findet sich unter https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/14046/ und kann dort für den Firefox als add-on installiert werden.
Nach der Installation und dem Neustart des Firefox den Geolocator über die Firefox-Menüleiste unter “Extras – Geolocater – Manage” starten. Voreingestellt ist als Location: “google services”.

Wenn euch nicht automatisch eure derzeitige Position angezeigt wird, einfach oben links im Geolocater auf die “Lupe” klicken.

Wenn ihr eine neue Location anlegen wollt, klickt im Geolocater rechts oben auf das Symbol “Create geolocation”. Hier kann man dann auch in der sich öffnenden Eingabeleiste die neue Location mit der Strassen-Adresse suchen.

Dann die Position möglichst exakt mit der Maus bestimmen, dazu ggfls. auch zoomen mit den (+) und (-) Buttons.

Nach der genauen Positionierung rechts oben im Geolocator auf den Button “Switch from Select to Search geolocation” klicken, die sich öffnende Geolocation-Info vervollständigen und dabei auch die “accuracy”auf “50 meters” (genauer geht leider nicht) festlegen. Wenn ihr das gemacht habt, rechts oben im Geolocater den Button “save edition” klicken.

So sieht das dann aus:

Geolocater

Gleich danach fragt der Geolocater: “Use Geolocation?”

Geolocater

Klickt hier auf o.k., um die momentane Position auf die neu angelegte Geolocation zu verschieben.

Dann öffnet ihr im Firefox einen neuen Reiter (Geolocater im andern Reiter nicht schliessen) und geht zu http://touch.facebook.com/, dort auf “Orte”, dann auf “Teile deinen Freunden mit, wo du dich aufhältst” und Ihr seht, dass ihr angeblich an der von euch neu angelegten Position seid.

Der weitere Ablauf für die Anlage der neuen Location in Facebook ist sicher bekannt.

Im Geolocater “findet ihr übrigens wieder nach Hause”, wenn ihr rechts oben die location “google services” anwählt und links oben wieder “die Lupe drückt”. Ihr werdet dann in der Regel nicht mehr danach gefragt, ob die dann wiederum neue Location verwendet werden soll, in http://touch.facebook.com/ stellt sich die neue Location in der Regel innerhalb von ca. 20 bis 30 Sekunden von selbst ein.

Viel Spass mit diesem Workaround!

Wenn ihr weitere Anregungen oder weitere Tipps habt, einfach hier posten! Vielen Dank!

Ergänzung vom 03.11.2010: Ein Videotutorial auf YouTube gibts hierzu von Martin Hochhaus
Danke Martin!

Euer Michael M. Rotter

Posted from Munich, Bavaria, Germany.

Wieder ein Plagiat? … oder wie sag ich‘s meinem Freund?

Posted By Michael M. Rotter on Oktober 10th, 2010

Soll ich oder soll ich nicht?
Schon seit 2 Wochen tragen wir uns mit dem Gedanken, dieses Blog-Post zu schreiben.

Sollen wir oder sollen wir nicht?
Fühlt sich jemand “auf den Schlips getreten” oder nicht?

Ein klassischer Zwiespalt, denn zwei Herzen schlagen in unserer Brust …

Das eine Herz sagt:

Wir sind unterwegs in sozialen Netzwerken, wir denken offen, sind immer ehrlich und beurteilen niemanden voreingenommen auf Grund seiner Meinungen oder Ansichten. Wir verhalten uns immer fair, freundlich, kooperativ und konstruktiv … und wir empfehlen ausdrücklich unseren Kunden in Vorträgen, Schulungen und Coachings sich in den sozialen Netzen GENAU SO zu verhalten …

Das andere Herz hingegen sagt:

Müssen wir uns alles gefallen lassen, geht faires, freundliches, kooperatives und konstruktives Verhalten so weit, dass man für eine Ohrfeige nicht nur eine Backe, sondern auch noch die Andere hinhält und es einfach geschehen lässt?

Anlass für diese Gedanken waren Anrufe und Tweets von Freunden aus sozialen Netzwerken, die uns darauf ansprachen, ob wir mit ideas4hotels jetzt beginnen würden, eine Unternehmensgruppe oder ein Franchise-System aufzuziehen. Überrascht fragten wir: “Wie kommt ihr denn auf sowas?”.

Die Freunde informierten uns daraufhin über eine neu aufgesetzte website und einen neuen Twitter-Account, die wir uns mal ansehen sollten.
… et voilà, (der Eindruck unserer Freunde hat nicht getäuscht), wir wurden offensichtlich wieder einmal “abgekupfert” … leider von Jemandem, der sich ausdrücklich auch als unser Freund in den sozialen Netzwerken bezeichnet.

Ihr erinnert euch sicher an unser letztes Post zum Thema Plagiat, hier konnte ja eindeutig nachgewiesen werden, dass ebenfalls ein “Freund” unsere (und Blog-Posts Dritter) 1:1 mit copy & paste in sein eigenes Blog übernommen hatte. (Anmerkung: Der Plagiator von damals hat zwischenzeitlich alle kopierten Posts von seinem Blog heruntergenommen – und das war auch gut so!)

Nun hat es diesmal nichts mit einzelnen Posts und copy & paste zu tun, sondern vielmehr mit anderem, aber dennoch unseres Erachtens eigenem Gedankengut.

Unter eigenem Gedankengut verstehen wir …

die Farbwahl für die Gestaltung einer Homepage. Sieht man sich unsere Webseite an, so haben wir uns auf weiß, grau sowie orange festgelegt.

ideas4hotels homepage

ideas4hotels homepage

ideas4hotels homepage

ideas4hotels homepage


die visuelle Assoziierung eines konkreten Gegenstands mit einer konkreten Tätigkeit. Ganz bewusst haben wir für die Gestaltung unseres Twitter- und Facebook-Accounts mehrere in sich greifende Zahnräder verwendet, die veranschaulichen, was wir für unsere Hotel-Kunden tun. Nämlich, das Räderwerk im Hotel wieder zum Laufen bringen. Wir drehen an kleinen Stellschrauben und geben an dieser und jener Stelle etwas “Öl ins Getriebe”, damit es wieder leise, rund und gewinnbringend läuft.

i4h on twitter

ideas4hotels on twitter

i4h on facebook

ideas4hotels on facebook


die Verwendung der Ziffer “4″ (als Wortspiel “4″ für “for”) im Unternehmensnamen (ideas4hotels), in der URL der website (www.ideas4hotels.com), in der Auswahl des Twitter-Namens (@ideas4hotels) sowie in der gesamten Außenkommunikation.

die Abkürzung des Unternehmensnamens, die zu einer besseren Visualisierung, z.B. im Avatar eines Twitter-Accounts, nötig ist. Wir verwenden hier statt “ideas4hotels” nur 3 Zeichen, kurz: “i4h” und zu guter Letzt

die farbliche Absetzung und die mit größerem Schriftgrad dargestellte Ziffer “4″ in unserem Unternehmenslogo. Bei uns ist die “4″, wie überall ersichtlich – sowohl im vollständigen Firmennamen, als auch im Avatar – größer und in der Farbe orange dargestellt:

i4h

Sehr wohl ist uns bewusst, dass die Verwendung der Farben weiss, grau und orange für eine Website, die Verwendung von Zahnrädern in einem Logo und auch der Einzelbestandteil unseres Unternehmensnamens, die Ziffer “4″, markenrechtlich nicht geschützt werden kann.

Finden wir aber auf der anderen Website sowie auf dem anderen Twitter-Account unseres Freundes nicht nur EINEN gedanklichen Aspekt unseres Gedankenguts, sondern gleich die gesamte Bandbreite unserer Ideen 1:1 wieder, dann könnten wir uns ja damit noch anfreunden, wenn das andere Unternehmen z.B. ein Möbelhersteller oder ein Gartenarchitekt wäre und eben nicht in “unseren Gewässern fischen” würde.

Hier liegt es aber anders. Das befreundete Unternehmen hat einen ähnlichen Beratungs-Ansatz wie wir, beschäftigt sich ebenso mit Hotels und Hotel-Marketing, ist in den gleichen sozialen Netzen unterwegs und baut, genauso wie wir, “Fans” und “Follower” aus dem Bereich der Hotellerie auf, die nur allzu oft identisch sind.

Sollen wir uns jetzt darüber ärgern und mit allen Konsequenzen dagegen vorgehen?

… oder sollen wir es ausdrücklich als Kompliment auffassen, dass unsere Ideen im Design, im visuellen Zusammenspiel, in der optischen Darstellung und im Markenauftritt offensichtlich so gut sind, dass man sie am besten “abkupfert”?
Ganz nach dem Motto: “Lieber (gut) geklaut als schlecht erfunden”.

Wie denkt ihr darüber?

Sollen wir “Ross und Reiter” nennen und diesen Umstand auch in den sozialen Netzwerken aufzeigen? Wäre das dann unsererseits noch fair, ehrlich, kooperativ und konstruktiv?

Verhält sich das befreundete Unternehmen uns gegenüber offen, ehrlich, kooperativ und fair?

Oder sind unsere Gedanken zu engstirnig, sollten wir uns über das Lob freuen und lediglich schmunzeln?

Ist euch so etwas in dieser oder anderer Form auch schon mal passiert und wie habt ihr euch verhalten?

Vielen Dank für Kommentare, Tipps und Anregungen!

Herzlichst
Michael M. Rotter & Andreas Romani

“Abkupfern” von fremden Blogs oder der Contentklau – Plagiate immer öfter zu finden

Posted By Michael M. Rotter on September 6th, 2010

Vor ein paar Tagen wurden wir selbst Opfer eines Plagiators, der zahlreiche unserer Blogbeiträge sowie weitere Blogbeiträge anderer Kollegen in seinem eigenen Blog verwendete, OHNE jegliche Genehmigung und OHNE jegliche Quellenangabe.

Daher heute dieses Blog:

Blogs, aber auch Foren oder Websites.
Nichts ist davor sicher im Internet.


Quelle Foto: Gerald Hödl
http://homepage.univie.ac.at

Es ist auch so einfach, mit “copy & paste” fremdes geistiges Eigentum zu übernehmen oder “abzukupfern” … und man spart sich dabei sogar noch eigenes “Hirnschmalz” UND viel an Zeit, ja, unendlich viel an Zeit!

Einfach wird es den Plagiatoren auch gemacht mit so genannten RSS/XML Feeds, die Inhalte automatisch auslesen und quasi schon aufbereitet, sich ideal zum “Aneignen” von Content anbieten.

Ist das eine “neue Krankheit”? Nein, nicht wirklich. Das gab‘s schon im “alten Rom”.

Die Geschichte dazu aus wikipedia

“Nachdem ein gewisser ‘Fidentinus’ (lat. für Ehrlichmann) Gedichte des Martial als die eigenen vortrug, charakterisierte dies Martial mit dem Begriff Plagiat. Martial verwendete damit eine sehr drastische Formulierung, denn ursprünglich bezeichnete Plagiat die Entführung freier Menschen in die Sklaverei. Der Begriff Plagiat geht so auf eine der ältesten bekannten Urheberrechtsverletzungen aus dem Rom des ersten Jahrhunderts nach Christus zurück.”

Daher an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich an unsere und alle anderen Plagiatoren.

  • Ihr nervt, wenn Ihr unseren Content “abkupfert”!
  • … ihr macht uns ärgerlich, wenn ihr unseren Content als euren eigenen Content ausgebt!
  • … und ihr macht uns wütend, wenn ihr dabei noch “in unseren Gewässern fischt” und versucht, mit unseren Texten und mit unseren Blogbeiträgen eigene Kunden zu generieren.

Denkt einfach an Folgendes:

Die Tatsache, dass Texte und Bilder frei zugänglich und für jeden einsehbar sind, bedeutet nicht, dass diese auch für die eigene Website oder das eigene Blog genutzt werden können.

Jede erstellte Webseite ist urheberrechtlich geschützt. Daher muss jeder, der ohne Genehmigung ganze oder Teile einer fremden Homepage oder eines fremden Blogs für eigene Zwecke abschreibt oder übernimmt, mit empfindlichen Konsequenzen rechnen.

Hierzu gehören z.B. kostenpflichtige Abmahnung durch einen Anwalt nebst Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, ggfls. eine einstweilige Verfügung und, wenn das auch nicht fruchten sollte, sogar ein Urteil mit Schadensersatz- und Schmerzensgeldzahlungen.

Letztere wurden in einem Urteil des OLG Frankfurt am Main vom 04.05.2004 (Az.: 11 U 11/03 ) verhängt. Die Richter des OLG Frankfurt verurteilten dabei die Webmaster zur Bezahlung von 5.100 € Schadensersatz und 5.100 € Schmerzensgeld, weil sie ohne Genehmigung und Quellenangabe Texte einer fremden Website für ihre eigene Website verwendet hatten.
Wer das Urteil nachlesen möchte, kann das hier tun.

Man kann durchaus fremde Inhalte in eigenen Worten widergeben (hier liegt die Betonung auf den EIGENEN Worten) oder aber auch kleinere Passagen zitieren. In Falle eines Zitats ist der Urheber und die Quelle ausdrücklich zu benennen.

Wir verweisen auf die Bestimmungen des Urheberrechts in den §§ 1 ff. des UrhG.
Hier nochmals zum Nachlesen: bundesrecht.juris.de

Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes.

Daher, wenn etwas zitiert werden soll, im Zweifelsfall VORHER den Urheber AUSDRÜCKLICH um Erlaubnis bitten. Dann werden sicher nur die wenigsten Autoren – vorausgesetzt, es wird eine vollständige Quellenangabe gemacht – sich gegen eine Zitierung aussprechen.

Vielleicht hilft ja auch Folgendes:

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat einen „SOCIAL MEDIA CODE OF ETHICS“ herausgebracht. Nachzulesen bei: http://www.bvdw.org

Wir zitieren hieraus wie folgt:
——————————————————————————————————————————————————
1. RESPEKT
Wir respektieren unsere Nutzer und deren Meinungen und achten auf einen respektvollen Umgang der Akteure untereinander.
2. SACHLICHKEIT
Wir begrüßen themenbezogene Inhalte und sachliche Kritik.
3. ERREICHBARKEIT
Wir reagieren schnellstmöglich und angemessen auf direkte Fragen, Anregungen und Kritik.
4. GLAUBWÜRDIGKEIT
Wir stehen mit unseren öffentlichen Aussagen und Meinungen nach bestem Wissen und Gewissen für Transparenz und Glaubwürdigkeit.
5. EHRLICHKEIT
Wir gehen mit Fehlern offen um und verschleiern sie nicht.
6. RECHT
Wir respektieren die Rechte unserer Nutzer sowie die Rechte unbeteiligter Dritter, insbesondere Urheber- und Persönlichkeitsrechte und Datenschutz.
——————————————————————————————————————————————————

Das mögen für die meisten Leser unseres Blogs Selbstverständlichkeiten sein, leider aber nicht für alle.

Wer selbst mit Plagiaten zu kämpfen hat, oder sich nicht sicher ist, ob er selbst auch “abgekupfert wird”, dem sei für den ersten Einstieg die Internetseite “Contentklau.de – Information & Hilfe bei Plagiaten” (mit vielen weiteren Hinweisen) empfohlen: http://www.contentklau.de/
Gute Tipps gibts auch hier: http://blogs-optimieren.de/31/schutz-gegen-content-klau/

Hilfreiche Tipps für alle, die das Thema Blogging auf ihrer To-Do-Liste haben, gibt es viele zahlreiche Tipps hier: “Wie starte ich ein blog und mache dieses bekannt”

Ach ja, beinahe hätten wir es vergessen zu erwähnen:
Unser Plagiator hat auf unseren nachdrücklichen Hinweis sämtliche “abgekupferten” Beiträge von uns und den Kollegen von seinem Blog entfernt.
Jetzt ist dort halt wieder eigenes “Hirnschmalz” gefordert …

… und auch wir haben dabei etwas gelernt:
Wir werden unsere Blogeinträge zukünftig regelmäßig auf Plagiate überprüfen und es gibt bei jedem unserer Posts ab sofort diesen Zusatz: “© 2010, ideas4hotels blog. All rights reserved. On republishing this post you must provide name of our blog and link to our original post.”

Michael M. Rotter und Andreas Romani

Wenn Kundenträume wahr werden – Einchecken mittels Location Based Social Networks

Posted By Marco Wegleiter als Gastblogger on September 3rd, 2010

Einchecken mittels Location Based Social Networks ist – wie bereits hier berichtet – ein Trend in den USA und auch bei uns offenbar im Kommen.

Nutzer können Tipps über Shops, Bars, Restaurants, Hotels, Museen, Parks, Produkte, Dienstleistungen, ToDo’s, Gefahren, usw. ihrer Umgebung mit ihren Freunden und anderen Nutzern teilen (Insider Informationen), Abzeichen sammeln (Spaßfaktor) und Bürgermeister werden und dadurch Freebies oder Rabatte erhalten.

Die Anwesenheit an bestimmten Orten kann dabei veröffentlicht werden, dazu gibt es die Möglichkeit innerhalb des Netzwerkes sowie über Schnittstellen zu Facebook und Twitter.

Ist ein Geschäft noch nicht verfügbar, kann man es einfach anlegen. Geschäftsinhaber erhalten nach Legitimation Statistiken über ihre Einchecker, diese brauchen ein Smartphone und die (gratis) Apps der Netzwerke wie foursquare, Gowalla oder brightkite.

Das Einchecken funktioniert mittels GPS-Koordinaten oder Positionsbestimmung durch Mobilfunkantennen (Triangulation). Etwas verwirrend: man kann auch einchecken ohne vor Ort zu sein, in diesem Fall kann man jedoch keine Punkte oder Abzeichen sammeln.

Anbieter können mit solchen Diensten so zusagen mobile Gutscheine verteilen und
ihre loyalen Kunden zusätzlich belohnen – ein Kundentraum wird wahr: man
bekommt etwas billiger oder gratis weil man es gern hat.

          

Beispiele foursquare in USA:

Vorreiter Starbucks gibt dem Mayor $1 Rabatt auf Frappuccinos.
Ob das auch für Bürgermeister im Wiener Starbucks funktioniert?

Ein Shop von Gap gibt (Anmerkung ideas4hotels; “gab”) 25% auf alle seine schönen Kleider in Zusammenhang mit einem Event aus.

Beispiele foursquare in Österreich:

reisinger’s am salzgries in Wien spendiert allen die einen Tipp oder ein ToDo eingeben einen Gratisdrink.

L’TUR Lastminute in der Shopping City Süd gewährt allen Foursquare-Fans € 20 Sofortrabatt.

Einen Softdrink aus der oft so überteuerten Minibar gibt’s pro Checkin im Hotel Hollmann Beletage in Wien.

Weitere Infos:

Mittels Future Checkin kann man zukünftig einchecken, ohne das Handy extra herausholen zu müssen. Was für die Hardcore-Einchecker.
Ein paar interessante Tipps für die Nutzung gibt’s hier von Ulf Weihbold.
Herold’s Gutschein King hat foursquare für seine Kunden integriert.

Der Autor auf foursquare.

Aktueller Nachtrag vom 19.8.2010:

Facebook holt zu foursquare & Co auf und veröffentlicht endlich “Facebook Places”.
Mehr dazu vorab hier.

Marco Wegleiter

Zum Blog “webzucker” von Marco Wegleiter gehts hier http://www.webzucker.at

Die Suchergebnisse in Facebook verändern sich – der “like-button” machts aus

Posted By Michael M. Rotter on August 30th, 2010

Es zeichnen sich deutliche Veränderungen bei den Suchergebnisse in facebook ab.

Das folgende Bild zeigt, was wir gerade gefunden haben bei einer Suche in facebook nach “hotel rothenburg”.

Das dürfte wohl dem bei booking.com eingefügten “like-button” zu verdanken sein.

Suchergebnisse in facebook

Das hat uns neugierig gemacht…

Bei einer Suche nach “hotel münchen” finden wir jetzt auch Ergebnisse von holidaycheck.de UND auch von gowalla.com

facebook Suche nach hotel münchen

Welche Auswirkungen hat das jetzt schon auf die Suchergebnisse für eure Unternehmensseite bei facebook oder welche Auswirkungen wird das noch haben?

Auf eure Anmerkungen und Kommentare freuen wir uns!

Michael M. Rotter

Ergänzung vom 31.08.2010:

Heute nochmals “in eigener Sache” etwas getestet…

Zeigt das folgende Bild nicht ein Suchergebnis, das wir uns alle für unsere eigene website wünschen würden?

facebook suche barcamps