Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

No Post Found. Add the tag featured to the post you want displayed here.
This will pull the latest post tagged featured.
 

You Are Viewing Social Media

Wenn Kundenträume wahr werden – Einchecken mittels Location Based Social Networks

Posted By Marco Wegleiter als Gastblogger on September 3rd, 2010

Einchecken mittels Location Based Social Networks ist – wie bereits hier berichtet – ein Trend in den USA und auch bei uns offenbar im Kommen.

Nutzer können Tipps über Shops, Bars, Restaurants, Hotels, Museen, Parks, Produkte, Dienstleistungen, ToDo’s, Gefahren, usw. ihrer Umgebung mit ihren Freunden und anderen Nutzern teilen (Insider Informationen), Abzeichen sammeln (Spaßfaktor) und Bürgermeister werden und dadurch Freebies oder Rabatte erhalten.

Die Anwesenheit an bestimmten Orten kann dabei veröffentlicht werden, dazu gibt es die Möglichkeit innerhalb des Netzwerkes sowie über Schnittstellen zu Facebook und Twitter.

Ist ein Geschäft noch nicht verfügbar, kann man es einfach anlegen. Geschäftsinhaber erhalten nach Legitimation Statistiken über ihre Einchecker, diese brauchen ein Smartphone und die (gratis) Apps der Netzwerke wie foursquare, Gowalla oder brightkite.

Das Einchecken funktioniert mittels GPS-Koordinaten oder Positionsbestimmung durch Mobilfunkantennen (Triangulation). Etwas verwirrend: man kann auch einchecken ohne vor Ort zu sein, in diesem Fall kann man jedoch keine Punkte oder Abzeichen sammeln.

Anbieter können mit solchen Diensten so zusagen mobile Gutscheine verteilen und
ihre loyalen Kunden zusätzlich belohnen – ein Kundentraum wird wahr: man
bekommt etwas billiger oder gratis weil man es gern hat.

          

Beispiele foursquare in USA:

Vorreiter Starbucks gibt dem Mayor $1 Rabatt auf Frappuccinos.
Ob das auch für Bürgermeister im Wiener Starbucks funktioniert?

Ein Shop von Gap gibt (Anmerkung ideas4hotels; “gab”) 25% auf alle seine schönen Kleider in Zusammenhang mit einem Event aus.

Beispiele foursquare in Österreich:

reisinger’s am salzgries in Wien spendiert allen die einen Tipp oder ein ToDo eingeben einen Gratisdrink.

L’TUR Lastminute in der Shopping City Süd gewährt allen Foursquare-Fans € 20 Sofortrabatt.

Einen Softdrink aus der oft so überteuerten Minibar gibt’s pro Checkin im Hotel Hollmann Beletage in Wien.

Weitere Infos:

Mittels Future Checkin kann man zukünftig einchecken, ohne das Handy extra herausholen zu müssen. Was für die Hardcore-Einchecker.
Ein paar interessante Tipps für die Nutzung gibt’s hier von Ulf Weihbold.
Herold’s Gutschein King hat foursquare für seine Kunden integriert.

Der Autor auf foursquare.

Aktueller Nachtrag vom 19.8.2010:

Facebook holt zu foursquare & Co auf und veröffentlicht endlich “Facebook Places”.
Mehr dazu vorab hier.

Marco Wegleiter

Zum Blog “webzucker” von Marco Wegleiter gehts hier http://www.webzucker.at

Die Suchergebnisse in Facebook verändern sich – der “like-button” machts aus

Posted By Michael M. Rotter on August 30th, 2010

Es zeichnen sich deutliche Veränderungen bei den Suchergebnisse in facebook ab.

Das folgende Bild zeigt, was wir gerade gefunden haben bei einer Suche in facebook nach “hotel rothenburg”.

Das dürfte wohl dem bei booking.com eingefügten “like-button” zu verdanken sein.

Suchergebnisse in facebook

Das hat uns neugierig gemacht…

Bei einer Suche nach “hotel münchen” finden wir jetzt auch Ergebnisse von holidaycheck.de UND auch von gowalla.com

facebook Suche nach hotel münchen

Welche Auswirkungen hat das jetzt schon auf die Suchergebnisse für eure Unternehmensseite bei facebook oder welche Auswirkungen wird das noch haben?

Auf eure Anmerkungen und Kommentare freuen wir uns!

Michael M. Rotter

Ergänzung vom 31.08.2010:

Heute nochmals “in eigener Sache” etwas getestet…

Zeigt das folgende Bild nicht ein Suchergebnis, das wir uns alle für unsere eigene website wünschen würden?

facebook suche barcamps

Social Media Newsroom – Wer ist die Zielgruppe und wie funktioniert er?

Posted By Mario Grobholz als Gastblogger on Juni 24th, 2010


Social Media – ein Begriff, der derzeit in Deutschland und der ganzen Welt intensiv diskutiert wird.

Viele Unternehmen, Agenturen und Experten für Marketing, Kundenservice, Kommunikation, Vertrieb, Beratung und auch HR beschäftigen sich mit diesem Begriff und seiner Funktionsweise.

Dabei wird auch immer häufiger ein SOCIAL MEDIA NEWSROOM als Teil des Social Media Konzeptes von Unternehmen eingesetzt.

Doch was hat es damit auf sich? Wer ist die Zielgruppe für einen
SOCIAL MEDIA NEWSROOM und wie funktioniert er?

Der Social Media Newsroom ist vergleichbar mit einer kleinen Webseite, die auch als “Web 2.0 Seite” bezeichnet werden kann. Ziel des Newsrooms ist es, Informationen des Unternehmens nicht nur “klassisch” einem Journalisten als Download anzubieten, sondern auch Bloggern, Kunden oder Partnern die notwendigen Materialien für eine Veröffentlichung bereitzustellen.

Selbstverständlich dient der Newsroom ebenso den klassischen Medien zur Recherche und Kontaktaufnahme, da sich gerade unter den Journalisten zunehmend mehr Blogger und Twitter-Enthusiasten befinden.

Social Media Newsrooms sind eine Art Drehscheibe für die Informationen eines Unternehmens, die optimiert auf die unterschiedlichsten Zielgruppen des Unternehmems zugeschnitten werden können. Dabei sind die Inhalte einfach zugänglich, da sie nicht nur aus Text bestehen sondern u.a mit Bildern, Videos, Präsentationen oder in manchen Fällen durch Kommentare ergänzt werden.

Zielgerichtete Publikation und Distribution ins Social Web

Im Social Media Newsroom werden die Markenbotschaften der Unternehmen effizient und zielgerichtet publiziert und verbreitet. Die neuesten Nachrichten und Hintergrundinformationen um Produkte und Dienstleistungen werden mit visuellen Elementen präsentiert und so zielgruppenadäquat aufbereitet. Durch die leichte Zugänglichkeit für alle Zielgruppen erhöhen die Unternehmen die Chancen auf eine Berichterstattung über das eigene Unternehmen und fördern so den Dialog mit und über das Unternehmen auf eine offene und moderne Art und Weise.

Der Social Media Newsroom nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse und technischen Gegebenheiten und bringt alle Web 2.0-Tools zum Einsatz. Ein Newsroom sammelt und bündelt Inhalte, die auf anderen Plattformen wie z.B. YouTube, Flickr, Delicious, Twitter oder auf Blogs eingestellt wurden. Zudem bietet er die Möglichkeit, selbst eigene Inhalte zu erstellen und zu publizieren. Der Social Media Newsroom nutzt somit diese externen Dienste als “Seeding Channel” und Datenspeicher.

Der Social Newsroom ersetzt zunehmend den klassischen Pressebereich

Mit einem schönen Praxisbeispiel geht die PR-Agentur Sympra voran und präsentiert ihren Newsroom im Unternehmens-Blog. Der Newsroom führt dabei zusammen, was zusammengehört. Kommunikation 1.0 und Kommunikation 2.0. Auch die Performance Marketing Agentur iCrossing hat seit kurzem einen Newsroom in seine bestehende Webseite integriert. Auf diesem aggregriert das auf Online Marketing und Vertrieb spezialisierte Unternehmen aktuelle News und Hintergrundinfos aus diversen Web 2.0 Services und Plattformen. Neue Zielgruppen, die bereits heute die neuen Kommunikationswege intensiv nutzen, lassen sich damit professionell erreichen.

Die wesentlichen Vorteile auf einen Blick:

Mit dem Social Media Newsroom können neue Zielgruppen, die über die Corporate Websites teilweise nicht mehr erreicht werden, einfach erschlossen werden. Zudem findet auch ein direkter Dialog mit Multiplikatoren, Journalisten, sowie Kunden und Interessenten statt, die auf Grund der automatischen Aktualisierung der Inhalte immer auf dem aktuellen Stand sind.

Einen weiteren Vorteil stellt die sehr gute Auffindbarkeit in den Suchmaschinen von Google & Co durch optimierte SEO Strukturen und Verzeichnisse dar. Des Weiteren dienen die Push and Pull Elemente zur einfachen Aggregation und Verbreitung der Inhalte im Social Web.

Unternehmen entdecken die Chancen von Social Media Newsrooms für die
Erschließung des Social Webs

Social Media umfasst dabei alle Angebote im Internet, die im Kern auf „soziale Beziehungen“ aufbauen. Dazu gehören Facebook, YouTube, Twitter sowie Flickr – um nur einige zu nennen – und natürlich auch Blogs.

Social Media wird heute bereits täglich von Millionen Menschen intensiv genutzt, wobei die Tendenz stark steigend ist. Alleine auf Twitter werden pro Tag über 50 Millionen Nachrichten ausgetauscht, bei Facebook sind mittlerweile deutlich mehr als 400 Millionen Menschen angemeldet und auf YouTube finden Sie über 100 Millionen Videos und täglich kommen 65.000 Videos hinzu.

Viele Unternehmen, aus den unterschiedlichsten Branchen aller Größen haben das Potential erkannt, welches in den „sozialen Beziehungen“ des Social Webs steckt. Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten auf Social Media zu verzichten, denn es findet statt – so oder so – mit oder ohne eigener Beteiligung.

Eine Schlagzeile wie “Coca-Cola ersetzt Pressebereich durch Social-Media-Newsroom” stellt nicht mehr die Ausnahme dar. Auch andere Großunternehmen wie der Autohersteller Daimler oder die Deutsche Telekom denken über den strategischen Einsatz von Social Media und eines Social Media Newsrooms nach. Auf der Daimler-Homepage wurden bereits 2009 die Social Media Aktivitäten an prominenter Stelle zusammengefasst. Unternehmen bedienen damit die steigenden Bedürfnisse von Journalisten, Bloggern und Markenfans nach aktuellen Informationen.

Nach einer Untersuchung der Düsseldorfer Agentur Vierpartner erreichen die 30 Dax-Unternehmen zusammen inzwischen zehn Millionen Menschen in den sozialen Medien. „Adidas, die Deutsche Telekom, BMW, Daimler und SAP sind bei der Entwicklung einer Social-Media-Strategie bisher am weitesten”, sagt Jürgen Homeyer von Vierpartner.

Bevorzugt setzen die deutschen Unternehmen auf den Kurznachrichtendienst Twitter. 23 der 30 Unternehmen sind mit einem offiziellen Account vertreten. 19 Unternehmen sind im sozialen Netzwerk Facebook präsent und 15 Dax-Konzerne nutzen die Videoplattform YouTube, hat Vierpartner herausgefunden.

Viele Unternehmen haben die Tragweite und die Bedeutung von Social Media bereits erkannt und haben begonnen diese zu nutzen, aber das volle Potenzial das in den „sozialen Beziehungen und Bindungen“ steckt ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Der Social Media Newsroom wird dabei zukünftig immer häufiger eine zentrale Rolle für die Unternehmenskommunikation innerhalb einnehmen. Mit der iMedia Lounge bieten wir Kunden und Partnern eine professionelle Lösung für den Aufbaun und Betrieb von Social Media Newsrooms an.

Ihr Mario Grobholz
Geschäftsführer von myON-ID-Media
The Reputation Factory
veröffentlicht auch im Blog von myON-ID-Media

Das könnte Sie auch interessieren:
Social media – facebook, twitter & Co. – auf der Titelseite der AHGZ
Social Media – Finger weg, wenn Ihr Hotel nicht reif dafür ist!

Social media – facebook, twitter & Co. – auf der Titelseite der AHGZ #hok10

Posted By Andreas Romani on April 25th, 2010

Titelseite der
“ALLGEMEINEN HOTEL- UND GASTRONOMIE- ZEITUNG”
Nr. 17/2010 vom 24. April 2010:

“AUF GÄSTEFANG IM DATENMEER”

Die Website allein reicht nicht mehr aus: Wer im Gastgewerbe Erfolg haben will, muss alle Social-Media-Kanäle bedienen.

Aus dem Artikel:
——————————————————————————————————————————————————-
E-Mail war gestern, Social Media ist heute. Und was ist morgen?

Die digitale Entwicklung geht rasant voran. Neue Webdienste wie Foursquare stehen bereits in den Startlöchern. Wer sich jetzt nicht in soziale Netzwerke vorwagt, wird es am Ende schwer haben, dort eine aktive Rolle zu spielen und überhaupt noch aufzufallen. So lautet das Fazit beim ersten Deutschen Hotel-Online-Kongress in Wiesbaden.

Schon Microsoft-Gründer Bill Gates sagt: “Das Internet ist wie eine Welle. Entweder man lernt darin zu schwimmen, oder man geht unter.” Das gilt künftig umso mehr. Verglichen mit seiner Nutzerzahl sei Facebook heute das drittgrößte Land der Welt, weiß Andreas Romani, Hotelberater bei ideas4hotels.

80 Prozent der Twitter-User twittern von unterwegs. 57 Prozent der Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk unterwegs. Vor allem die Nutzergruppe 55 plus holt bei Facebook auf – um 225 Prozent im Monat.
[Anmerkung ideas4hotels: Korrekt sind 32% pro Monat, nicht 225% pro Monat]

Gleichwohl präsentieren sich die meisten Hotels und Restaurants im Internet immer noch sehr werblich und technisch. Dabei wünschen sich virtuelle Kunden auf Websites verstärkt soziale Inhalte und eine persönliche Ansprache.

“Personalität auf Websites wird für den User immer wichtiger”.

Nur wer sich auf einer Hotel-Homepage als Gast fühlt, verweilt dort auch länger”, ist Daniel Ammersdorfer überzeugt. Der Geschäftsführer vom Tourismuszukunftsinstitut für eTourismus hat ein Zukunftsszenario: Soziale Netzwerke und Websites wachsen immer mehr zusammen. Das heißt für Hoteliers und Gastronomen: Weg von der reinen Homepage, hin zur breiten Webpräsenz. Nur wer seine Gäste künftig persönlich anspreche und in den verschiedensten sozialen Netzwerken aktiv sei, könne den Gast von morgen erreichen. “Social Media ist ein Baustein, der in alle Aktivitäten eingebaut werden muss.” In dieser Vernetzung sieht Ammersdorfer die eigentliche Schwierigkeit der rasanten Entwicklung.

Travel Charme hat die Gesprächsbedürfnisse der Gäste bereits umgesetzt. Die Hotelkette bündelt alle Informationen im Newsroom.

Im Travel Charme Newsroom findet der User auf einen Blick Bilder, Videos, Podcasts, Pressemitteilungen, Linktipps, Bewertungen oder Reisetipps.

“Unser Ausgangspunkt war, Kundenmeinungen auf unsere Website zu bringen. Und das möglichst glaubhaft und viele Interessenten erreichend”, so Dominik Sobotka von Travel Charme, der im Web 2.0 mehr eine Haltung als eine Technologie sieht. Gleichzeitig entwickelt sich Social Media ständig weiter. Es braucht längst keinen Rechner mehr, um dar an teilnehmen zu können. Auch per Smartphone lässt sich der Erfolg eines Unternehmens steuern. Dadurch wird der Internetzugang revolutioniert.

Andreas Romani kennt bereits die nächste heiße Geschichte im Internet: Foursquare, ein Ortungsdienst – jedoch mit Nutzwert für Gastronomie und Hotellerie, denn ihnen bietet die Plattform die Möglichkeit, den Nutzer gezielt zu umwerben, wenn er draußen am Lokal vorbeiläuft.

Bereits Hunderte Restaurants und Bars in den USA bieten via Foursquare Vergünstigungen und Gratis-Snacks an. Das ganze funktioniert via GPS-basierter Application (Appd), die sich der Nutzer auf sein Smartphone herunterladen kann. Geht er dann in ein Restaurant, kann er über Foursquare einchecken und so anderen Menschen seinen Standort mitteilen. Zugleich kann der Nutzer Punkte sammeln und “Mayor”, sprich Bürgermeister, einer Location werden.

Künftig gilt: Gäste suchen nicht mehr nach Produkten, sie kommen über Social Media zu ihnen. Empfehlungsmarketing ist hier ein Stichwort.

Wie es sich erfolgreich via Social Media umsetzen lässt, zeigt eine Wortmeldung auf dem Portal Website-Marketing.

Eine Twitter-Nutzerin berichtet von einer Essensverabredung im überfüllten Hiltl in Zürich, 50 Minuten musste sie auf ihr Essen warten. Als Reaktion platzierte sie einen frechen Tweet bei Twitter. Es entstand ein Dialog. Das Ergebnis: Hiltl bot an, sich “für die offene Kommunikation” mit einem Gutschein zu bedanken.

Für die Hotelpraxis bedeutet das: Statt in klassische Werbung gilt es, vermehrt in Social-Media-Aktivitäten zu investieren, sagt Hotelberater Romani. Budgets müssen umgeschichtet und onlineversiertes Personal akquiriert werden.

Das Roger Smith Hotel in New York beschäftige heute schon zwei Social-Media-Manager, berichtet Romani. Ein Jobprofil, das in der Hotellerie künftig häufiger besetzt werden dürfte.

Bei aller Social-Media-Euphorie gilt es den steigenden Stellenwert der eigenen Hotelwebsite nicht zu unterschätzen, rät Thomas Lendzion, Geschäftsführer der Hotelwebservice GmbH. “Soziale Netzwerke dienen der Information und Kommunikation. Auf der Website hingegen wird gebucht.”

Sein Tipp: Hotels sollten sich unbedingt stärker an verschiedenen Zielgruppen ausrichten und gleich mehrere Websites beziehungsweise Landing Pages anbieten, die in puncto Inhalt und Design variieren. Außerdem müsse die Homepage so konzipiert sein, dass eine mobile Nutzung auf Smartphones ohne längere Ladezeiten möglich sei.

“Die Kunst ist es, all diese Kommunikationskanäle und –plattformen gleichermaßen zu bedienen. Dies aber zielgruppengerecht – es darf nicht überall das gleiche stehen”, weiß der Web-Experte. Seiner Meinung nach werde Gästegewinnung im Netz künftig immer mehr Wissen über Kommunikation, Besucherströme und E-Marketing von Hoteliers erfordern.

von Brit Glocke / Natascha Ziltz
Artikel der AHGZ – Interessantes dazu auch weiterlesen in der aktuellen Ausgabe der AHGZ Nr. 17/2010 vom 24.04.2010 – dort Seite 20 und Editorial Seite 8

——————————————————————————————————————————————————-
Wir empfehlen ein Abonnement der AHGZ.
3 Wochen kostenlos testen mit einem Probeabbonement hier

Facebook-Personen statt Fan werden – Bedeutung für Unternehmensseiten – Änderungen in Facebook – fb

Posted By Karin Schmollgruber als Gastblogger on April 21st, 2010


Wie bereits am Montag berichtet, sind Facebook-Fans nun “Personen, denen etwas (oder Sie) gefällt”.
Angekündigt hatte Facebook lediglich, dass aus dem Button “Fan werden” bald “Gefällt mir” werden sollte.

UPDATE: Vielleicht haben Sie die “psychologische” Strategie hinter dieser Änderung schon bemerkt. Wer jetzt auf Nicht-Facebook-Internetseiten im Netz surft, während sie/er bei Facebook eingeloggt ist, sieht auf Facebook-Badges dieser Seiten in erster Linie seine eigenen Freunde. Natürlich nur, wenn diese Internetseiten einen Facebook-Badge mit “Fan-Gesichtern” anzeigt. Damit wird der “Beitritt” natürlich viel schmackhafter gemacht. Einerseits ist die Hemmschwelle geringer, weil man nicht gleich ein Fan werden muss, sondern “gefällt mir” reicht. Andererseits werden mir “meine eigenen Facebook-Freunde” mit Bild und Namen gezeigt. Was die gut finden, sollte doch für mich auch gut sein. Oder? Konsequenz: Ich habe hurtig wieder die Fanbilder eingestellt. Wobei ich das jederzeit wieder ändern kann, je nachdem, was mir im Moment wichtiger ist.

Beispiel: Facebook-Badge auf Horizont.at


Facebook-Badge auf fastenyourseatbelts.at


Melde ich mich ab, sieht der Badge so aus: Das sind Personen, die nicht meine Facebook-Freunde sind:


Was bedeuten die jüngsten Änderungen der Facebook-Seiten für Unternehmen?

  • Die Seite heißt nur noch Facebook-Seite. Den Begriff Fanseite hatte Facebook ohnehin nie offiziell verwendet.
  • Die Aufforderung an Ihre Leser ändert sich. Der Ausdruck “Werden Sie Fan auf Facebook” in den Widget/Badges wurde bereits automatisch geändert.
  • Doch wie heißt nun Ihre Einladung? Bekennen Sie sich zu uns? Klicken Sie “Gefällt mir”, wenn es Ihnen gefällt? Stehen Sie zu uns? Wer klickt, mag uns? Ein Blog-Leser hat gestern “Möger” vorgeschlagen. Wer hat noch Vorschläge?
  • Jetzt wird auf jeder Facebook-Unternehmenseite angezeigt, wer von unseren Freunden diese Seite mag. Es war nie ratsam mit gefakten (persönlichen) Profilen eine Fanseite anzulegen. Jetzt geht es zwar noch, aber diese Person kann dann auf der Seite nicht mehr verheimlichen, dass sie keine Freunde hat.
  • Damit will Facebook unseren privaten Freunden die Bekennung zu einer Seite schmackhafter machen. Die viralen Effekte sollen dadurch besser genutzt werden.
  • Denn Facebook ist der Überzeugung, dass Fan zu stark war. Durch die absolute Abschwächung des Begriffs, sollen die Hemmschwellen gesenkt werden. Wieso? Wir klicken gerne und impulsiv auf “Gefällt mir”. Da überlegen wir gar nicht lange. Aber sich als Fan zu bekennen, ist schon eine andere Geschichte. Wir werden sehen, wie diese Rechnung aufgeht.
  • Neu sind die Community-Pages. Jeder kann zu jedem Thema eine Community-Seite anlegen. Wenn Sie heute eine neue Seite anlegen, werden Sie gefragt, ob Sie eine Community oder eine herkömmliche Seite wollen. In der Community gibt es keine Administratoren. Die Community-Seiten werden dann sämtlichen Content zu den Themen sammeln (aggregieren). Spannend!

Was bedeutet das nun weiter?

  • Ich bin überzeugt, dass Seitenbetreiber früher oder später zur Kasse gebeten werden.
  • Facebook will, dass wir noch länger innerhalb von Facebook bleiben, noch mehr Links klicken, noch mehr Info angeben.
  • Für Facebook-externe Communities kann das eine Bedeutung haben, wenn sie nicht stark genug sind.
  • Es kann aber auch zu einem Backlash kommen. Denn ganz geheuer ist das alles nicht.
  • Facebook wird langsam genau so sympathisch wie andere Online-Player.
  • Aber am wichtigsten: Ihre eigene Seite, Ihr eigener Blog, Ihr eigener Content werden wichtiger. Nur Content, der in Ihrer Verantwortung liegt, gehört Ihnen auch. Dazu gehören Bilder, Videos, Texte und Kommentare.

Was ist Ihre Meinung? Ist Ihnen Facebook noch sympathisch?

Auf Ihre Kommentare freue ich mich!

Ihre Karin Schmollgruber
FastenYourSeatbelts.at

Nachlese: Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010 Wiesbaden, AHGZ und dfv, #hok10

Posted By Andreas Romani on April 18th, 2010

Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010 - AHGZ und dfv - WiesbadenDeutscher Hotel-Online-Kongress 2010 in Wiesbaden

Ich bin zurück aus Wiesbaden von zwei spannenden Kongresstagen rund um das Thema:
“Zukunft Online Business- und die Perspektiven für die Hotellerie von morgen”.

Während der beiden Tage drehte sich alles um Online Marketing, Revenue Management, Online Trends B2C und B2B, Online Partnerschaften und dem aktuellen, weil immer noch “heißen” Thema Social Media Marketing / web 2.0 für die Hotellerie.

Das Programm
“Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010″
finden Sie hier:

Programm Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010

Die Referenten
“Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010″
finden Sie hier:

Referenten Deutscher Hotel-Online-Kongress 2010

Meine 4 persönlichen Favoriten waren:

Olaf Feuerstein / GF Hotel Freizeit In Göttingen.
Ein Privathotelier, der Marketing Ideen (erfolgreich) umsetzt und macht, was seine Gäste ihm sagen. Nicht selbst verliebt, sondern den Dialog mit und die Orientierung am Gast.

Markus Schauer / Vertriebscoach und Leiter Tourotel Mariahilf Wien.
Ein Hotelier, der seinen Mitbewerbern immer wieder eine Nasenlänge voraus ist und ganz aktiv neue Möglichkeiten für Online Buchungen und Bewertungsportale analysiert.

Dominik Sobotka / Leiter Online Marketing und CRM für Travel Charme Hotels.
In Deutschland die innovativste Hotelgruppe in Sachen Social Media Marketing mit all seinen Facetten.

Olivier Harnisch / VP International Operations Hilton International Co.
Gelungene Präsentation über die erste internationale Hotelkette, die Social Media nicht nur aufgreift, sondern mit einer durchdachten Social Media Strategie untermauert.

Besonders spannend, weil aufregend (#herzklopfen) für mich, war mein erster Vortrag vor einem großen Plenum. Thema: “Social Media Marketing für die Hotellerie. Trend, Hype oder geniales Marketinginstrument?”

Zuerst dachte ich, die 30 Minuten sind endlos. Und dann vergingen sie doch wie im Flug. Natürlich bin ich kein Profi-Speaker. Der werde ich in diesem Leben auch nicht mehr werden. Aber ich denke und spreche als Hotelier, wie meine Hotelkollegen, spontan, ehrlich und authentisch.
Sehr gefreut habe ich mich über die zahlreichen positiven Kommentare und das symbolische “Schulterklopfen” meiner Kollegen. Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle!

Ein großer Vorteil für mich war, dass ich schon am frühen Vormittag auf die Bühne durfte. Somit konnte ich anschließend völlig entspannt das weitere Kongressprogramm genießen UND zusammen mit den twitter Freunden @dominik_sobotka (Travel Charme Hotels) @CaptainResa (Alex Birk von Best Western Hotels) und @intergerma (Bernd Fritzges) live vom Kongress zwitschern.

Immer wieder phantastisch zu beobachten, wie twitter als Social Media Instrument für die schnelle Verbreitung von Nachrichten und als Informationskanal funktioniert.

Eine Zusammenfassung aller tweets finden Sie unter dem hashtag #hok10

Dadurch konnten viele unserer twitter follower in Wiesbaden “mit dabei sein”, obwohl sie nicht persönlich anwesend waren.

Hier als Beispiele 3 tweets, die es auf den Punkt brachten:

“I love twitter – nicht da aber doch irgendwie dabei! :o ) …. toi toi toi und viel Spaß euch … lg Karin” Von @Traudl_Hotel
“Vielen Dank für die tollen News vom Online Hotel Kongress. Nicht vor Ort, aber doch dabei :) Danke auch an alle anderen” Von @GrandCityHotels
“@dominik_sobotka @ideas4hotels @intergerma #hok10 Reporter: Danke – great job!” Von @guenterexel

Wie man sieht, funktionieren Social Media und Social Networking bereits in der Hotellerie.

Schön auch, dass immer mehr Privathotels die Zeichen der Zeit erkennen und Social Media als zusätzliches unverzichtbares Marketinginstrument einsetzen. Die sehr interessanten Gespräche während der beiden Tage bestärken mich in dieser Aussage!

Vielen Dank an Stefanie Kurz und Susanne Günther von “The ConferenceGroup” für die Organisation und Betreuung. Ich würde mich freuen, wenn es im kommenden Jahr eine Fortsetzung des Kongressess gibt und der hashtag #hok11 dann im Kongressprogramm erscheint ;-)

Mein Fazit zum Kongress: 2 wertvolle Tage, neue Kontakte mit Privathoteliers, ein Wiedersehen mit Freunden und Kollegen vom hotelcamp bzw. tourismuscamp, Tipps und Trends für uns und unsere Kunden und die Erkenntnis, dass die Social Media Skeptiker allmählich ins Hintertreffen gelangen!
Vermisst habe ich allerdings eine twitter wall und kostenfreies W-LAN für die Kongressteilnehmer.

Wer meinen Vortrag beim Deutschen-Hotel-Online-Kongress 2010 vom 15.04.2010 sehen möchte, findet heute schon exklusiv vorab den Link zum Vortrag hier:

Vortrag Andreas Romani - Hotel-Online-Kongress 2010

Zum Schluss mein Lieblingsspruch aus den zwei Tagen: “Wenn Sie sich nicht um Ihre Netzwerke kümmern, werden sich die Netzwerke um Sie kümmern”

In diesem Sinne, machen Sie es gut, aber machen Sie es bald.

Herzlichst
Ihr Andreas Romani

Die Lehre des ZEN und die Twitter Kunst: 4 Tipps für produktives Zwitschern

Posted By Andreas Romani on April 12th, 2010

Balance ZenTwittern ist einfach. Twittern macht Spaß.
Nicht ganz so einfach ist es, Twitter als Social Media Marketing Kanal in der Balance zu halten und effektiv zu verwenden.

Die Weisheiten der ZEN Meister bieten eine ausgewogene Mischung um den Zeitaufwand für Social Media lohnenswerter und produktiver zu gestalten. Es gibt Tage, da engagieren wir uns in sozialen Netzwerken so geradlinig in einer Richtung, dass es für berufliche und private Dinge mehr als optimal läuft.
Wir suchen nicht lange und finden genau den nützlichen Inhalt (wertvollen Inhalt) den wir brauchen, kommunizieren perfekt mit unseren Freunden und Fans und erledigen so nebenher viele andere Dinge “mit links”.

Es gibt aber auch andere Tage, wo wir die Blickrichtung verlieren, wir schweifen ab, verzetteln uns in und mit Social Media.
Am Ende des Tages finden wir uns gestresst wieder und fragen uns, was wir denn tatsächlich geschafft haben.

Damit Ihnen das nicht mehr passiert, gibt es 4 entscheidende ZEN Weisheiten damit Sie in Ihrer Arbeit mit Social Media einen positiven und nachhaltigen Effekt erzielen.

Beginnen Sie aus der Sicht eines Neulings

Beginnen Sie wie ein Newcomer, denn für Neulinge sind die Wege vielfältig. Für Experten eher weniger. Es ist nicht entscheidend, dass Sie als Anfänger den Stil der Profis imitieren.
Ihre Persönlichkeit, Authentizität und Ehrlichkeit zählt.

Sie müssen auch nicht auf allen sozialen Kanälen “mit dabei sein”, nur weil Ihnen ein sog. “Experte” dazu geraten hat. Denn weniger ist oft mehr.
Legen Sie fest, wo im social web Sie aktiv sind.
Hören Sie zu, beobachten Sie und folgen Sie den Meinungsmachern und Profis in unserer Branche.

Entscheidend ist, dass Sie offen sind für alle News, Trends und Informationen und Wissen sammeln. Damit die Zeit, die Sie für Social Media Aktivitäten aufbringen, effektiv genutzt wird. Im Zeitalter von Social Media verändern sich Themen so rasant, dass gestern Dinge noch hochgehandelt wurden, über die heute niemand mehr spricht. Halten Sie an “altem Wissen” nicht starr fest, sondern sind Sie bereit, frische, junge Trends und Techniken aufzugreifen und zu verstehen. Das gilt besonders für Social Media.

Eine ausgewogenen Balance ist entscheidend. Technologie-Ignoranz ist genauso ungeschickt wie Technologie-Verliebtheit.

ZEN-Lektion: Wenn Sie sich mit Social Media beschäftigen, dann sollte Ihr Fokus darauf ausgerichtet sein, zu lernen und nicht zu wissen.

Geben (teilen) Sie mit anderen, was Sie zurückbekommen wollen

Es gibt viele Möglichkeiten, Social Media Aktivitäten für geschäftliche oder private Zwecke zu verwenden.
Immer gilt aber die goldene Regel: „Geben Sie viel und Sie bekommen viel“.

Sie suchen für Ihr Unternnehmen neue Kunden über Twitter oder Facebook?
Dann helfen Sie anderen, neue Kunden für ihr Geschäftsfeld zu finden? Sie wünschen sich mehr Online Aufmerksamkeit? Dann honorieren Sie andere online. Sie wünschen sich mehr Antworten auf Ihre tweets oder mehr Re-tweets? Dann antworten oder re-tweeten Sie entsprechend häufiger.

Kommunikation mit System ist entscheidend. Attraktivität und Kontinuität von Informationen sowie Hilfsbereitschaft im web 2.0 sind die Schlüsselfaktoren für geschäftlichen und privaten Erfolg.

ZEN-Lektion: Konzentrieren Sie sich nicht alleine darauf, was Sie gewinnen, sondern auch darauf was und wie viel Sie geben.

Nur wertvoller Inhalt zählt

Soziale Netzwerke bieten unzählige Möglichkeiten, um Wissen und Informationen weltweit zu teilen. Das sagt aber wenig darüber aus, ob die Inhalte hilfreich und wertvoll sind. Ein Tweet ist kein Tweet, das ist korrekt. Viele Twitterer (und/oder auch facebooker) verwechseln Aktivität mit Effizienz. Es ist nicht notwendig, seinen Followern ununterbrochen mitzuteilen, was man gerade macht oder denkt.

Es kommt nicht allein auf den Gehalt der Tweets oder Facebook Nachrichten an. Es zählt auch die Ruhephase dazwischen.

Ich freue mich über unsere tolle Followerschar und ganz besonders über informative, hilfreiche und amüsante Tweets. Ganz schön nervig ist es jedoch, wenn ich so belangloses Zeug erhalte wie „Ich koche mir gerade ein Goulasch“. Oder ich bekomme die zehnte Eigenwerbung für ein „Special Summer Hotelarrangement“, und das innerhalb von 2 Stunden.
Entscheidend ist nicht die Quantität der Tweets sondern es ist die Qualität, die zählt.

Richtiges Social Networking heißt, das Streben nach werthaltiger Kommunikation und Vernetzung.

ZEN-Lektion: Twittern und posten Sie nicht, um leeren Raum zu füllen, sondern um Wissen oder Werte hinzuzufügen

Betrachten Sie es aus Ihrem Blickwinkel

Ein entscheidendes Element in der ZEN Lehre ist, das Existierende nicht nur von den äußeren Einflüssen her zu betrachten, sondern den Blickwinkel aus dem Inneren heraus schweifen zu lassen.

Sie kennen die Geschichte: eine Tasse ist zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Für den einen Betrachter ist die Tasse halbleer, für den anderen halbvoll. Die Tasse bleibt aber immer dieselbe.

Ähnlich ist es mit der Anzahl der Twitter Follower. Es kann nicht jeder mit einem Promifaktor wie Ashton Kutcher ausgestattet sein und mehr als 4 Mio. Follower begeistern. Ich kenne jedoch Twitterer mit ein paar Tausend Followern. Für sie ist diese Zahl wichtig (aus geschäftlichen Gründen, wie sie mir stets versichern) und sie geben keine Ruhe, um mehr und mehr dazu zu gewinnen. Andere Twitter Freunde sind sehr stolz über ihre 20 Follower und freuen sich darüber, dass diese 20 ihre tweets verfolgen.

Sie sehen, es gibt kein Patentrezept. Nicht (wow) 5000 oder (nur) 20 Follower sind entscheidend, sondern es zählt einzig und allein Ihre persönliche Herangehensweise.

Setzen Sie sich Ihr eigenes “Social Media Ziel”, Ihre Strategie, Ihre Zielgruppe. Experimentieren Sie ruhig ein bisschen und finden Sie Möglichkeiten und Wege, um mit ihren geschäftlichen und/oder privaten Kontakten einen Dialog führen zu können.

ZEN-Lektion: Legen Sie den Fokus auf Ihre persönliche Sichtweise und weniger darauf, sich mit anderen zu vergleichen.

Fazit:

Es gibt eine alte ZEN Geschichte über einen Mann der auf einem brutal schnell galoppierenden Pferd reitet.
Ein Frau sieht das und fragt ihn: “Wo reitest Du denn so wahnsinnig schnell hin?”
Der Mann antwortet: “Ich weiß es nicht, frag doch das Pferd!”.

Heute könnte die Antwort auf die Frage “Was machst Du gerade“? lauten: „Ich weiß es nicht, frag doch twitter oder facebook!”

Selbstverständlich empfehle ich Ihnen Social Media Marketing-Aktivitäten. Denn der Weg im social web ist erfolgversprechend, meist kostenfrei und wenn Sie es richtig verstanden haben, macht es unheimlich Spaß.
Aber die wahre Herausforderung liegt in der Effizienz.
Und vergessen Sie bitte nie, Social Media Marketing erfordert Geduld und “einen langen Atem”.

Berücksichtigen Sie, dass der Aufbau einer treuen Followerschar oder Fangemeinde Zeit und Geduld erfordert.
Das ist der “kleine Wermutstropfen”.
Das Geniale ist aber: Bei richtiger Nutzung von Social Media führen Sie mit Ihren Gästen, Kunden und Geschäftspartnern einen Dialog auf Augenhöhe. Und Sie realisieren eine extrem starke Kundenbindung und Kundennähe.

Wenn Sie aus der Sicht eines Neulings beginnen, Wissen teilen und nicht für sich behalten, den Fokus auf wertvolle Inhalte legen und sich klar definierte Ziele stecken, dann werden Sie das Pferd beherrschen und nicht umgekehrt.

Ihr Andreas Romani

Mein Dank geht an Soren Gordhamer, Gastblogger bei mashable/The Social Media Guide für Idee, Inspiration und den wunderbaren ZEN/Social Media Vergleich.

Bildnachweis: Fotolia.com

RONOMIE – Vom Berufsbild des Gastronomen in einer digitalen Welt

Posted By Alexander von Halem als Gastblogger on März 21st, 2010

RONOMIEIm Vor- und Nachfeld der Jahresversammlung des Hotel- und Gaststättenverbands (Stadt und Landkreis Schweinfurt) gab es eine “Diskussion” per email. Es ist kein Geheimnis, dass ich den Kollegen angesichts der immer wichtiger werdenden online Aktivitäten der Menschen (und immer mobiler werdenden Menschen) immer wieder nahe lege, sich um ihr Onlineprofil zu kümmern.

Im Fachjargon heißt das “Monitoring”.

Man soll im Netz nachsehen, was die Menschen um einen herum über einen schreiben. Das ist besonders für die Gastronomie und Hotellerie sehr wichtig, denn hier geht es gerade um sehr emotionale Themen. Wie Menschen umsorgt, verpflegt und gebettet werden, mit welcher Fürsorge (oder auch nicht) dies geschieht, berührt die Emotionen. Und das ist, worüber die Menschen sich auch mitteilen.

Ich bin also schon im Kreis der Gastronomen und Hoteliers im Landkreis verschrien als derjenige, der sich diesem Onlinewahn hingibt, der sein Leben in der Öffentlichkeit des Netzes lebt. Ich bin es, der (fast) jedes neues Spielzeug der Onlinegeneration ausprobiert, um zu sehen, ob es dem Dialog mit meinen Gästen dienen könnte. Das wird oft belächelt, was ich auch verstehen kann.

Folgendes Statement und die darin integrierte Bitte wurden nun an mich heran getragen:

“Das Berufsbild Wirt wirkt von Angesicht zu Angesicht, das Berufsbild Webdesigner von IP-Adresse zu IP-Adresse. Vergesse bitte nicht die Wurzel: Wenn jeder Gast online bestellt, seinen Bildschirm zum Kamin umwandelt und via “Zweitscreen” mit seinen Freunden in der ganzen Welt anstößt, während er sein vom Catering-Service angeliefertes Essen verzehrt, dann ist Gastronomie wohl nur noch eine Ronomie”.

Das suggeriert, dass ich das gastronomische Erlebnis, den Kontakt zwischen Wirt und Gast vollkommen ins Netz verfrachten wolle.
Nichts ist mehr falsch als das. Der Kernpunkt der Gastronomie ist und bleibt das Verhältnis zwischen Gastgeber und Gast. Dieses ist – im Optimalfall – auch überhaupt kein einseitiges Verhältnis. Nicht nur im wirtschaftlichen Sinne profitieren beide “Geschäftspartner” von der Begegnung.
Gerade in der Gastronomie ist die größte Chance gegeben, dass Dienstleister und die/derjenige, der diese Dienstleistung für sich in Anspruch nimmt, auch wahre Freunde werden, am größten.

Nur: wenn die Welt und die Gesellschaft sich im Wandel befinden und die Menschen mehr und mehr zum Internet greifen, um sich über ihre wahren Leidenschaften und Hobbies auszutauschen, ihre Freunde und Gleichgesinnten darin suchen und finden – warum sollen wir dann diesen Kanal nicht nutzen, um unseren Gästen und Freunden den Kontakt zu ermöglichen?

Ganz sicher ist. Eine online Bestellung ist genauso viel wert, wie eine offline Bestellung. Im Punkto Kamin gilt: ein echter Kamin, mit brennendem und rauchendem Holz ist sicherlich einem virtuellen Feuer gegenüber zu bevorzugen.
Mit den Freunden in aller Welt mittels Internet zuzuprosten? Das lobe ich mir. Denn so halte ich den Kontakt zu vielen ehemaligen Gästen, die so auch wieder zu zukünftigen Gästen werden und vor allem zu Empfehlern werden. Und auch den Caterer, der das Essen (bzw. die Kochkunst) an den vom Gast gewünschten Genuss-Ort bringt, würde ich nicht schmälern. Auch er ist ein Teil unserer kulinarischen Kultur.
Selbst im Zeitalter des Internet wird in der Gastronomie der Gast noch immer die zentrale Rolle spielen und ich fürchte die “Ronomie” deswegen nicht.

Ich empfinde solch Diskussionen, die das Für- und Wider von Internet und Netzkultur als absolute, dem analogen gegenüberstehende Werkzeuge gegenüberstellen, als ziemlich müßig.

Klar ist: die Welt ist im Fluss. Wir werden uns immer (und immer schneller) weiter entwickeln. Wir können dieser Entwicklung zusehen, oder an ihr mitarbeiten.

Ihr Alexander von Halem
Hotel Schloss Zeilitzheim im Fränkischen Weinland