Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Branchen Tipp für Hoteliers und Gastronomen entdeckt beim #tc11 Tourismuscamp Eichstätt

Posted By Michael M. Rotter on Januar 22nd, 2011

Von ideas4hotels vor Ort selbst getestet mit unserem Post vom Samstag, 22.01.2011:

Der erste Tag beim Tourismuscamp 2011 ist vorbei.

Tolle Begegnungen, gute Sessions, kreativer Gedankenaustausch und jetzt nach Benni “Durscht”.

Der Abend klingt aus im Hotel Eichstätt mit super – und hoffentlich auch viraler – Aktion “Blograusch”.

Schöne Idee fuer eine Lokation!

Mit dabei sind: @bspalteholz, @miranda_m, @oceanwide, @JennyEssberger, @hsma_de, @OlafDierich, @Stefan_Niemeyer, @Dominik_Sobotka, @BenjaminBuhl, @madino, @eM_Network und @ideas4hotels.

Wir freuen uns auf einen prickelnden Abend. Auf die Trompete!

Michael und Andreas
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Resümee: Was ist das für eine Aktion? Was will und kann man damit erreichen?

Animiert werden die Gäste durch einen Aufsteller an jedem Tisch (siehe Bild).
Wer sich aktiv in den sozialen Netzwerken bewegt oder ein eigenes Blog betreibt, kann dadurch seine Zeche minimieren.

Voraussetzung ist, dass man während seines Aufenthaltes einen Eintrag über den “Brauereigasthof Trompete” in sein Blog postet, einen Bewertungseintrag in Holidaycheck.de, tripadvisor.de oder qype.com vornimmt oder seine Facebook-Freunde oder XING-Kontakte an dem Besuch im “Brauereigasthof Trompete” teilhaben lässt.

Als kleine Belohnung dafür gibt’s “auf’s Haus” – je nach Interaktion – für den ganzen Tisch eine “Runde Bier nach Wahl”, eine Runde “Pitcher Margerita Strawberry” oder einen “Schnaps deiner Wahl”.

Sehr schöne Idee dabei: Für Gäste, die ihr Smart Phone oder ihr Notebook nicht dabei haben, gibt es leihweise ein iPad.

Unser geschätzter Kollege Stefan Niemeyer gehörte mit zu unserer Runde und berichtet ebenfalls in seinem Blog über diese Cross Media Aktion.

Unseres Erachtens eine tolle Idee, wie man Gäste bereits vor Ort zu Interaktion in den sozialen Netzwerken animieren kann.

Vorteile für den Gastronomen:

Stärkung der Online-Reputation des Betriebs
Steigerung der Anzahl der Einträge in Bewertungsportalen
Erhöhung des Bekanntheitsgrades
Viraler Effekt durch Mundpropaganda und Erwähnung in sozialen Netzwerken
Umsatzsteigerung und erhöhte Gästefrequenz

Wichtig erscheint uns in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass alle Service-Mitarbeiter detailliert über den Inhalt, den Umfang und die Handhabung der Aktion informiert werden. Dazu gehört auch, damit es nicht zu unerfreulichen Diskussionen mit dem Gast kommt, festzulegen, “wie groß” ein Tisch sein darf – ob also auch zwei zusammengeschobene Tische als “EIN Tisch” gelten. So leider geschehen bei uns, die wir mit 14 Personen den Abend genossen und dazu Tische aneinandergestellt hatten.

Auch sollte auf dem Aufsteller die Wortwahl klar und deutlich ausfallen, denn auch der vorletzte Absatz mit dem “Schnaps nach Wahl” birgt auf unserem Beispiel “Zündstoff”. Wer bekommt denn den Schnaps – nur einer oder auch hier wieder der ganze Tisch?

… und vergessen Sie nie: Ihre Gäste sind neugierig, lieben es, solche Spiele aufzugreifen, sind aber auch clever, um nicht zu sagen raffiniert! Wundern Sie sich also nicht, wenn es an einem Tisch dann auch mal mehrere Runden Pitcher gibt – und die meisten davon “auf’s Haus”!
Lassen Sie sich aber davon nicht abschrecken, denn jede Promotion, unabhängig auf welchen Kanälen Sie sie starten, kostet Geld.

Seien Sie daher durchaus kreativ, aber denken Sie auch selbst spielerisch vorher alle möglichen Varianten durch! Umso mehr, wenn Sie eine Truppe im Lokal haben, die “Internet-Freaks” sind und “online zu sein” ihre Leidenschaft ist.

Wie denken Sie darüber?
Haben Sie ähnliche Social Media Aktionen schon ausprobiert?
Wie sind Ihre Erfahrungen damit?

Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Michael M. Rotter und Andreas Romani



Posted from Munich, Bayern, Germany.

Tourismuscamp 3 in Eichstätt – Gedanken, Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft

Posted By Andreas Romani on Januar 25th, 2010

Tourismuscamp Eichstätt

Unseres Erachtens eine gelungene Veranstaltung!

Zuerst einen herzlichen Dank an Tourismuszukunft mit Florian Bauhuber, Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich sowie Prof. Dr. Hans Hopfinger von der KU Eichstätt für die Vorbereitung, Organisation, Leitung und Durchführung des Camps.

Vergessen wir nicht, dass es sich beim Tourismuscamp um ein “Nonprofit-Projekt” handelt, an dem weder Tourismuszukunft noch die Sponsoren etwas verdienen. Daher gilt auch unser Dank den Sponsoren, die die tatsächliche Durchführung unterstützt und den Besuchern die kostenlose Teilnahme am Tourismuscamp ermöglicht haben.

Soweit wir am Ende der Veranstaltung in Form einzelner Stimmen Kritik gehört haben, wollen wir daran erinnern, dass ein Camp nur so gut sein kann, wie sich die einzelnen Teilnehmer selbst in die Sessions einbringen. Hierzu gehört auch, dass der einzelne Teilnehmer, der speziell ein Thema behandelt wissen oder über besondere eigene Erfahrungen berichten und diskutieren möchte, dieses Thema selbst als Session anregt und hierfür andere Teilnehmer des Camps begeistert.

Es ist ein Leichtes, – und besonders dann, wenn man selbst beim Camp nicht dabei war -, von “außen” zu kritisieren, es seien nicht die richtigen Themen dabei gewesen oder die Teilnehmer der Sessions hätten “im eigenen Saft geschmort”, wenn im Wesentlichen “nur” Social Media Marketing Themen, wie Twitter, Facebook Fanpages, Widgets, Google Wave usw. die Auswahl der Sessions bestimmt haben.

Offensichtlich aber waren genau das die Themen, die doch den Großteil der Teilnehmer beschäftigt hatten …

Es ist richtig, auch wir hätten uns etwas mehr Ausblick in die Zukunft gewünscht, wie z.B. “Was bestimmt den Tourismus im Jahre 2015?” oder “Mit welchen neuen technischen Möglichkeiten oder Begebenheiten hat sich der Tourismus zukünftig auseinanderzusetzen?”

… aber auch wir hatten eine solche Session nicht angeregt und nicht geleitet.

Besonders gefallen haben uns:

  • “Outernet – Das Internet breitet sich bis in die Realität aus”, in der Florian Bauhuber über die Entwicklungen und Möglichkeiten mit “Qype Radar”, “Foursquare”, “Aka’Aki”, “Nearby Tweets”, “YELP” und “Wikitude” berichtete.
  • “Wie eine Destination eine Web 2.0 Strategie entwickelt“ am best practice Beispiel: www.Salzkammergut.at
  • Die Website von “Oberstaufen plus” – ein mutiger Ansatz von Benjamin Buhl, trendsetzend für andere touristische Destinationen

Hier geht es zum vollständigen Veranstaltungsplan

Unseres Erachtens haben sowohl die “alten Hasen” als auch die “Newbies” wieder etwas mit nach Hause nehmen können. Denn Erfahrungsaustausch mit Kollegen, Networking während der Sessions und zahlreiche Einzelgespräche rund ums Camp sowie während der Abendevents gehören ebenfalls dazu.

Wir wünschen uns für die nächsten Camps, dass auch in Zukunft keine “Verwässerung” durch sicherlich ebenso wichtige, aber letztendlich allgemeinere Themen des Tourismus eintritt. Im Rahmen des Tourismuscamps sollte nach wie vor die primäre Ausrichtung und das Augenmerk auf den zukünftigen technologischen und gesellschaftlichen Trends und Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf die Tourismuswirklichkeit liegen.

Andreas Romani und Michael M. Rotter