Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Rasante Entwicklung – Nach Apples iPhone 5 schon bald das iPhone 6 ?

Posted By Michael M. Rotter on Februar 21st, 2011

iPhone 6Letzte Woche gab es wieder Schlagzeilen rund ums neue Apple Produkt iPhone 5, das im Sommer auf den Markt kommen soll. Aus Zulieferkreisen gab es erste Berichte, Apple gehe in die Testproduktion.

Und aus taiwanesischen Internet-Quellen kam die Information, dass Apple an sogar 3 unterschiedlichen Prototypen arbeitet. Eine davon mit ausklappbarer Volltastatur. Gerüchte oder Wahrheit? Im Frühsommer werden wir es ganz genau wissen.

Hier zum Nachlesen.

Diese News haben uns dazu animiert, auch mal hier im beschaulichen Oberbayern die Apple Entwickler zu besuchen.

Und stellen Sie sich vor: Wir haben tatsächlich was ganz „heißes“, brandaktuelles entdeckt. Das iPhone 6 :-)

Trotz schärfster Sicherheitsvorkehrungen ist es uns gelungen, ein erstes Foto vom iPhone 6 “zu schießen”

Gerücht oder Wahrheit? Schau ma moi, wia´s weida geht ;-)

Viele Grüße
Andreas Romani und Michael M. Rotter

Posted from Leipzig, Sachsen, Germany.

Sind Mini-Bars wirklich noch zeitgemäß? Oder: Das haben wir immer schon so gemacht!

Posted By Andreas Romani on Februar 8th, 2011

Minibar im Hotel

Erst kürzlich hatte ich wieder ein Erlebnis der besonderen Art.

Check-In in einem deutschen 5***** Hotel. Alles cool designt, hübsch dekoriert, Sauberkeit und Service tadellos.

Jedoch gab es 2 “Service-Leistungen”, die mich während meines Aufenthalts nicht besonders glücklich stimmten.

Erstens die unsägliche Internet-Gebühr von EUR 24,00 für 24 Stunden und zweitens die extrem überzogenen Mini-Bar-Preise.


Das erste Übel ist eine eigene Geschichte für sich und ich hoffe, dass speziell Hotelketten ganz schnell über eine gastorientierte vernünftige Lösung nachdenken und sich dabei von der Privathotellerie inspirieren lassen.

Beim zweiten Thema stelle ich mir schon lange die Frage, ob denn “Mini-Bars für Hotels” in der klassischen Variante wirklich noch zeitgemäß sind.

Allein der Name: “Mini-Bar”

Klingt wie Komfortzimmer, Selbstwahltelefon, TV mit Fernbedienung oder Digitalradio mit Weckfunktion. Irgendwie (hotel)-antiquiert.

Wir Hoteliers kennen doch alle die Probleme:

  • Klassische Diskussion bei der Abreise: “Nein, ich hatte ganz sicher nichts aus der Mini-Bar!”
  • Und anschließend das Storno von Minibar Getränken und Snacks (obwohl in den meisten Fällen tatsächlich verzehrt)
  • Kosten für die Minibar Checker
  • Kontrolle der Minibar Checker
  • Lagerhaltung und Kosten des speziellen Minibar-Warenlagers (alkoholische Miniaturen und BiFi lassen grüßen)
  • Hygiene und Sauberkeit der Minibars
  • Schwund durch Gäste oder Mitarbeiter
  • Der irrsinnig erfinderische Gast (Wodka oder Gin Miniaturen mit Wasser auffüllen ist da noch das Harmloseste)

Das alles muss doch automatisch zu den horrenden Mini-Bar Preisen führen.

Nachdem es aber “immer schon so gemacht wurde” – warum denn ändern? Außer die Preise.
Dann drucken wir doch einmal im Jahr einfach die Mini-Bar-Blöcke neu. ;-)

Bei meinen Besuchen auf Fachmessen bin ich immer ganz besonders neugierig, ob es denn Neu-Entwicklungen, Änderungen und Verbesserungen auf dem Sektor “Mini-Bar” gibt. Aber so wirklich was Revolutionäres habe ich bis dato nicht gefunden.

Logisch hat sich die Technik weiter entwickelt und bei der Entnahme von Getränken wird automatisch auf´s Zimmer gebucht. Eine immense Hilfe, die zwar aus Sicht der Neuanschaffung mehr kostet, aber sehr nützlich ist. Ganz nach dem Motto: “Du entwischst mir nicht, lieber Gast”.

Viel Spaß haben jene Gäste, die den Minibar Inhalt komplett leeren und den Kühlschrank tatsächlich als Kühlschrank nutzen (für eigene Getränke, Medikamente oder allergenfreie Speisen oder …) und dann bei Abreise ohne Herztropfen (gekühlt versteht sich ;-) ) nicht das Hotel verlassen können.

Deshalb einfach mal ein paar Fragen:

Braucht es die klassisch sortierte Hotel Mini-Bar noch?
Hat sie noch den Stellenwert wie in “alten Zeiten”?
Welche Alternativen kennen Sie?
Welche positiven und / oder kreativen Beispiele kennen Sie bei Hotels?

Ich freue mich auf den Gedankenaustausch!

Ihr Andreas Romani

Vielen Dank an Dale Dyck der mich aus seiner Serie Hospitality Re-Defined zu diesem Artikel inspirierte.

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Die Martinsgans oder wie der Heilige Martin zu seiner Gans kam

Posted By Andreas Romani on November 10th, 2010

Martinigans

Heute am 11.11. ist der Namenstag des Heiligen Martin von Tours (316-397).

Verschiedene Bräuche gibt es rund um diesen Festtag:
z.B. den Martinsritt oder den, besonders bei Kindern sehr beliebten, Martins-Umzug mit den Laternen.

Das traditionelle “Martinsgansessen” ist für die Gastronomen einer der kulinarischen Highlights im Monat November und eine wunderbare Gelegenheit für eine zusätzliche “Food-Aktion”.

Aber der Name “Martinsgans”, woher kommt er denn eigentlich?

Es gehört zu den hartnäckigsten Irrtümern, dass die Martinsgans schon immer mit dem Hl. Martin in Verbindung gebracht wurde. Dem ist nicht so, sonst wäre ja auf den Bildern des Hl. Martin anstelle eines Bettlers und eines geteilten Mantels irgendwo immer eine Gans aufgetaucht. Eine Legende aus dem Leben des Hl. Martin erzählt, dass die Bürger von Tours Martin zum Bischof ernennen wollten. Bescheiden wie er aber war, habe er sich angeblich in einem Gänsestall versteckt. Das Federvieh hätte jedoch durch das laute Geschnatter sein Versteck verraten und er wurde zum Bischof geweiht.

Legenden sind einfach was Schönes

Viel wahrscheinlich erscheint die Erklärung, dass der 11. November (Martini) bei den Bauern ein wichtiger Termin im Wirtschaftsjahr darstellte. An diesem Tag wurden Steuern abgeführt, Knechte und Mägde bezahlt und Pachtverträge geschlossen. Außerdem wurde so kurz vor dem Winter Vieh geschlachtet (Gänse inklusive), das aus Kostengründen nicht durchgefüttert werden konnte. Somit ergab sich die wunderbare Möglichkeit, die Gänse zum deftigen Festtagsbraten zu verarbeiten. Denn was gibt es schöneres in den kalten Monaten, als einen knusprigen Gänsebraten mit Blaukraut und Kartoffelknödel.

Und dazu passt am besten ein kräftiger Rotwein wie z.B.:
Deutschland: Spitzen-Frühburgunder oder kräftiger Spätburgunder (beide mit Barrique-Ausbau)
Frankreich: Rhône, vorzugsweise südlicher Abschnitt (Gigondas oder Châteauneuf-du-Pape) oder kräftiger Bergerac
Österreich: kräftiger Blaufränkisch aus dem Burgenland
Italien: Teroldego Rotaliano aus dem Trentin, reifer Brunello di Montalcino oder reifer Amarone della Valpolicella oder sehr guter Ripasso
Australien: Rhône-Stil à la Grenache-Syrah-Mourvèdre

Noch ein kleiner Scherz zum Schluss: Wäre der Heilige Martin heute ein zeitgemäßer Trendsetter, im web 2.0 würde er sich @StMartin nennen, wäre mit dem SEGWAY unterwegs und würde für den Obdachlosen aus seiner Outdoor-Jacke das Fleece heraustrennen.

Viel Spaß beim Martinsgansessen und guten Appetit
Euer Andreas Romani

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Zum Nachkochen hier ein Rezept von Alfons Schuhbeck:

Zutaten (für 4 Personen):
1 Apfel, 3 Zwiebeln
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 TL getrockneter Majoran
1 Gans ca. 4,5 kg (küchenfertig)
1,6 l Geflügelbrühe
1 Möhre
150 gr Knollensellerie
2 TL Puderzucker
400 ml Rotwein
1 EL Tomatenmark
3 Petersilienstiele
je 2 Scheiben Knoblauch und Ingwer
je 1 Streifen unbehandelte Orangen- und Zitronenschale
2 EL kalte Butter

Zubereitung:
1.) Den Apfel waschen, vierteln und entkernen. 1 Zwiebel schälen. Beides in grobe Würfel schneiden und mit Salz, Pfeffer und der Hälfte des Majorans würzen. Den Backofen auf 140 Grad vorheizen. Von der Gans die Flügelknochen abschneiden, die Gans innen und außen waschen und trockentupfen. Die Gans mit der Zwiebel-Apfel-Mischung füllen und in einen Bräter setzen. 300 ml Brühe dazugießen und die Gans im vorgeheizten Backofen zugedeckt etwa 4 1/2 Stunden garen. Die Haut sollte noch hell und das Fleisch weich sein. Das dabei austretende Fett zwischendurch abschöpfen und aufheben.
2.) Von der Gans Brust und Keulen auslösen, aus den Keulen den Oberschenkelknochen entfernen. Die Füllung herausnehmen. Gänsekarkassen und Flügelknochen mit einer Geflügelschere zerkleinern. Restliche Zwiebeln, Möhre und Sellerie schälen und in 1 cm große Würfel schneiden.
3.) Den Puderzucker in einem Topf hell karamellisieren, mit der Hälfte des Weins ablöschen, das Tomatenmark unterrühren und sämig einkochen lassen. Den restlichen Wein hinzufügen, erneut einkochen lassen. Knochen, Gemüse und die Hälfte der Füllung dazu geben, den Bratensaft der Gans sowie 1,2 l Brühe dazugießen. Knapp unter dem Siedepunkt 1 Stunde ziehen lassen, durch ein Sieb gießen und auf die Hälfte einkochen lassen. Restlichen Majoran, Petersilie, Knoblauch, Ingwer und
Zitrusschalen dazugeben, einige Minuten darin ziehen lassen. Petersilie,
Knoblauch, Ingwer und Zitronenschalen wieder entfernen, etwas Gänsefett und die Butter unter die Sauce mixen und mit Salz würzen.
4.) Inzwischen den Backofengrill einschalten. Die Gänsebrust und die -keulen mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen, die restliche Brühe dazugießen und unter dem Backofengrill auf der unteren Schiene 15 bis 20 Minuten kross braten. Mit der Sauce servieren.

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Herzlichen Dank an Alfons Schuhbeck und den zsverlag, München!
Rezept aus dem Buch “Gerichte mit Geschichte – 100 berühmte Klassiker neu entdeckt” – erschienen und zu beziehen hier beim www.zsverlag.de

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Fotonachweis: © foodinaire.de – Fotolia.com foodinaire.de – Fotolia.com sowie
zsverlag, München

Posted from Munich, Bayern, Germany.

“Wie der Kaiser zu seinem Schmarrn kam” – Der Kaiserschmarrn

Posted By Andreas Romani on März 21st, 2010

KaiserschmarrnDie österreichische Küche besteht freilich nicht nur aus Mehlspeisen. Diese Behauptung würde der wunderbaren Küche Unrecht tun. Aber in keinem anderen Land gibt es so herrliche Nockerl, Strudel, Buchteln, Schmarrn, Knödel usw.
Ein Paradies für alle Dessert-Fans.

Der Klassiker aller Süßspeisen ist der Kaiserschmarrn.
Im Prinzip ein dicker Pfannkuchenteig mit Zucker und Rosinen, kunstvoll in mundgerechte Stückchen zerrissen.

Wie aber der Pfannkuchen in den Adelsstand gehoben wurde, dazu gibt es so manche Anekdote.


Die populärste ist sicher die, dass 1854 anlässlich der Hochzeit von Kaiser Franz Joseph I. und seiner Gemahlin Elisabeth von Bayern (Kurzform Sisi), der Hofpatissier speziell für die Kaiserin diese Mehlspeise kreierte.

Sisi (sie war ja extrem auf ihre schlanke Linie bedacht, und ernährte sich fast ausschließlich von Lavendelpastillen) verschmähte die Süßspeise.
Worauf der Kaiser den Teller zu sich herangezogen haben soll, mit den Worten: “Na, geb er mir halt den Schmarrn, den unser Leopold da wieder z´sammkocht hat”.

Und weil es ihm so gut schmeckte, hatte der Kaiser nichts dagegen, dass diese sensationelle Nachspeise den Titel “Kaiserschmarrn” erhielt.

Eine andere, häufig zitierte, Anekdote erzählt von einer Wanderung selbigen Kaisers in den österreichischen Alpen.
In einer Almhütte servierte ihm der Senn (in Österreich “Kaser” genannt) einen selbst gemachten Kasenschmarrn, eine einfache Mehlspeise, nach Art der Hütte. Der Kaiser war auch in diesem Fall so begeistert, dass er die Aufwertung des Desserts durch den Buchstaben “i” zum Kaiserschmarrn gern erlaubte.

Na ja….. beide Anekdoten sind wohl ein echter Schmarrn (= Unsinn), wie man so schön bei uns im Süden sagt.

Tatsächlich haben die Kaser (Senner) auf der Alm mit dem Kaiserschmarrn herzlich wenig zu tun. Ursprünglich war ein Schmarrn in Österreich ein einfaches Bauernessen, aus Schmalz, Milch und Mehl und noch ungesüßt zu einem Teig in der Pfanne zusammengerührt. Das Wort “Schmarrn” stammt von “Schmer”, also Schmalz.

Im 18. Jahrhundert gelang dieses “Arme Leute Essen” der Aufstieg zur bürgerlichen Nachspeise, in einer verfeinerten Version mit Butter, Zucker, Eischnee, Rosinen und Puderzucker. Der edelste Schmarrn unter den Schmarrn.

Der Zusatz “Kaiser” wurde in der ehemaligen Donaumonarchie allen Speisen verliehen, die als besonders hochwertig galten und gut schmeckten.
Daher gibt es in Österreich nicht nur den Kaiserschmarrn sondern auch Kaisersemmeln, Kaiserfleisch, Kaiserknödel usw.

Mein ganz persönlicher Tipp zum Schluss:
zum Kaiserschmarrn passt am besten ein hausgemachter Zwetschkenröster oder, für ausgefallene Schleckermäuler, ein Marillenröster Rezept dafür klick hier.

Lasst es Euch schmecken,
Euer Andreas

HLPhoto – Fotolia.com

Die “Brezn” aus meiner langjährigen bayerischen Heimat

Posted By Andreas Romani on Februar 8th, 2010

Bayerische BreznHeute will ich aber nicht mit der Anekdote zum Kaiserschmarrn beginnen sondern, in enger Verbundenheit, zu meiner langjährigen bayerischen Heimat mit der Laugenbreze bzw. da “Brezn”.

Die Breze gilt als typisch deutsches Gebäck.
Immerhin ist sie seit dem Mittelalter das Zunftzeichen der Bäcker.

Die verschlungene Form entstand vermutlich aus antiken Kranzbroten, denn die Brezel hatte in katholischen Klöstern eine große Bedeutung als Fastenspeise.

Eine Legende schreibt die Erfindung einem italienischen Mönch zu, der im 7. Jahrhundert auf die Idee kam, besonders fleißige und fromme Schüler mit einem Gebäck zu belohnen, dessen verschlungene Form an die damals übliche Gebetshaltung erinnerte, nämlich vor der Brust gekreuzte Arme.

Diese Geschichte wird besonders in Süddeutschland heftig bezweifelt, denn sowohl die Schwaben als auch die Bayern sehen sich als die wahren Erfinder.

Einer Sage nach wurde die Breze von einem schwäbischen Bäcker aus Urach „erfunden“, der damit sein Leben retten konnte. Er war bei seinem Landesherrn in Ungnade gefallen und wegen eines Vergehens zum Tode verurteilt worden. Da der Bäcker aber immer gute Dienste geleistet hatte, sollte er noch eine Chance bekommen. Der Graf forderte ihn auf ein Brot zu backen „durch das die Sonne dreimal scheint“. Der Bäcker machte sich ans Werk und erfand so die Brezel.

In Bayern soll die Laugenbreze zufällig erfunden worden sein. Ein Münchener Bäcker soll in geistiger Abwesenheit die traditionellen Faschingsbrezen statt mit Zuckerwasser irrtümlich mit der Natronlauge bestrichen haben, die sonst für die Reinigung und Desinfektion der Bleche und Arbeitswerkzeuge verwendet wurde. Nachdem der Bäcker die Brezen trotzdem gebacken hatte, bekamen sie die braune Farbe und den so charakteristischen Geschmack. Er lieferte diese Brezen an den Königlichen Hof, wo man vom Geschmack der Salzbrezen begeistert war!

Die Brezen sind aber viel älter als diese Legenden vermuten lassen. Schon die alten Römer verzehrten ein helles ringförmiges Brot bei speziellen Anlässen und Zeremonien.
Die frühen Christen übernahmen dieses Brot für das Abendmahl und so wurde es der Vorläufer der Hostie. Im Mittelalter wurde das Gebäck in den Klöstern gebacken und dort in der Fastenzeit gegessen.

Im Laufe der Zeit veränderte das Gebäck mehrfach sein Aussehen. Aus dem Ring wurde ein Sechs, dann ein Herz und schließlich die kunstvoll geschlungene Brezelform.

Die bekannteste Brezel-Variante ist die Laugenbrezel. Diese Breze besteht aus Weizenmehl, Malz, Salz, Hefe und Wasser und wird vor dem Backen für einige Sekunden in 3-5% ige Natronlauge getaucht. Die Bräunungsreaktion wird dadurch beschleunigt und die Breze erhält den für das Laugengebäck typische braune Färbung und den speziellen Geschmack.

Gar köstlich schmeckt die Laugenbrezn zur Brotzeit mit Butteraufstrich, die sogenannte “Butterbrezn” und als XL Variante zur Maß Bier, Hendl und Radi in Münchener Biergärten und auf dem Oktoberfest.

An Guadn!
Andreas Romani

Foto: bluesky6867 – Fotolia.com

Geschichten, Anekdoten, Legenden zu bekannten Gerichten und Getränken

Posted By Andreas Romani on Februar 8th, 2010

KamingesprächeAb sofort schreibe ich in den Stammtisch Gesprächen in regelmäßigen Abständen über Speisen, deren Namensfindung und warum sie eigentlich so heißen.

Das Thema ist mir von Thilo Baum, dem “Klartextexperten” gewissermaßen “in den Mund gelegt worden”. Vor Kurzem saß ich in seinem Seminar und wir unterhielten uns über Lieblingsgerichte. Ich sagte, meine Leibspeise ist der Kaiserschmarrn.
Logisch. Habe ich doch erstens einen österreichischen Paß, zweitens bin ich ein Dessertfan und drittens lasse ich für einen guten Schmarrn jedes Kobe Rind stehen.

Da fragte mich Thilo, woher kommt denn überhaupt der Name Kaiserschmarrn. Als Hotelier und Gastronom wusste ich es. Zum Glück.

Daraufhin meinte er, ich könnte doch diese Themen auch in mein Blog aufnehmen.
Zunächst war ich etwas skeptisch, ob der “seichten Thematik”, aber je länger ich darüber nachdachte, um so mehr gefiel mir die Idee.

Also gibt es ab sofort in regelmäßigen Abständen Geschichten, Anekdoten, Legenden zu bekannten Gerichten und Getränken unter dem Motto:

“Was erzählt der Kaiser eigentlich für einen Schmarrn”?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei den kleinen Schmankerl Geschichten, als Appetitanreger oder für den großen Wissenshunger und freue mich über Ihre Kommentare und Anregungen.

Ihr Andreas Romani

Foto: Ro – Fotolia.com

ideas4hotels wünscht frohe Weihnachten!

Posted By Andreas Romani on Dezember 22nd, 2009

Liebe Freunde von ideas4hotels,

wir wünschen Ihnen glitzernde Weihnachten, ein paar nette Geschenke, einen guten Rutsch und für 2010 viel Glück, Gesundheit und 365 unbeschwerte Tage.
Wir freuen uns auch im kommenden Jahr auf kreativen Gedankenaustausch und spannende Diskussionen mit Ihnen!

Schenken Sie sich selbst etwas Ruhe, Zeit und Erholung und geniessen Sie den “CHRISTMAS SONG” von “QUEEN”.

Herzlichst
Andreas Romani und Michael M. Rotter

Die guten alten Werbeanzeigen. Ein nostalgischer Rückblick auf Hotelwerbung in Zeitschriften. #hotelwerbung #hotelanzeigen

Posted By Andreas Romani on Oktober 5th, 2009

In meinem Blog schreibe ich immer gerne über Neuigkeiten, Tipps und Trends zum Hotel Marketing.
Ich suche Themen, die für Privathoteliers aktuell sind und gebe Ihnen gerne Empfehlungen aus meiner eigenen aktiven Zeit als Hotelier.
Diese Informationen sind aber immer ernst gemeint, ausschließlich zu Ihrem Nutzen und sollen Ihren geschäftlichen Erfolg erhöhen.

Heute aber habe ich einmal etwas anderes für Sie:

Eine Retrospektive auf Werbeanzeigen amerikanischer Hotels zwischen 1880 und 1980.
Altmodisch, nostalgisch, charmant, einfach schön.
Interessant auch zu beobachten, wie sich Anzeigengestaltung und die Anzeigentexte im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.

Nachdem Marketingbudgets drastisch gekürzt werden und sich Social Media Marketing im web 2.0 auch bei uns mehr und mehr durchsetzt, wird es in der Zukunft eine Verlagerung der Marketingaktivitäten geben. Die klassische, ganzseitige Anzeige wird sicher nicht verschwinden, jedoch zugunsten innovativer, kreativer, neuer Internetmarketing Aktivitäten in den Hintergrund gedrängt.
Ein Umdenkprozess zeichnet sich ab. Stellen Sie sich heute schon darauf ein.

Mein Dank geht an Josiah Mackenzie von Gradigio Hotel Marketing, der diese wunderschöne Collage zusammengestellt hat.
Quelle: http://www.hotelmarketingstrategies.com

Viel Spaß bei der kleinen Reise durch die Geschichte der Hotelanzeigen wünscht Ihnen Ihr

Andreas Romani

[Photo credits: Found in Mom's Basement, HotelChatter,AdClassix]