Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

No Post Found. Add the tag featured to the post you want displayed here.
This will pull the latest post tagged featured.
 

Posts Tagged ‘google’

Alle Macht für Google? Oder wo sammeln wir zukünftig Hotel – Bewertungen?

Posted By Olaf Dierich als Gastblogger on Juli 29th, 2011

Copyright Foto bei Fotolia gekauft: © CARTAGENA - Fotolia.com
Wie wir alle wissen, hat Google alle Bewertungen von anderen Portalen aus der Übersicht genommen.

Das Ergebnis sieht man am Beispiel vom Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg.

Wir sehen inhaltslose Bewertungen und vor allem Bewertungen, die bisher niemand kontrolliert.

Hier kann jeder schreiben, was er möchte und es rauscht ungefiltert ins Netz. Das hat für den User weder einen Mehrwert, noch sind diese Bewertungen aussagekräftig. Google legt aber sehr viel Wert auf relevanten Content und somit dürfen wir gespannt sein, wann eine Prüfroutine eingeführt wird und wie gut diese funktioniert.

Für Hotels und andere Locations stellt sich aber nun die Frage, wohin die Gäste zum Bewerten geschickt werden sollen.

Qype, Holidaycheck, Tripadvisor oder doch alle Macht für Google?

Arndt Aschenbeck von der fvw und ich diskutierten kürzlich über dieses Thema und da machte er eine Anmerkung, die gar nicht so abwegig ist.

Es könnte jetzt die große Stunde der hoteleigenen Bewertungssysteme, wie Customer Alliance, Hotelnavigator oder anderen schlagen. Denn im Zweifel sollte man vielleicht dazu übergehen, die Bewertungen selbst zu sammeln und von der eigenen Website an die entsprechenden Bewertungsportale zu senden, was ja teilweise schon möglich ist.
Warum soll ein Hotel weiterhin seinen Content verschenken?

Bisher war klar, dass man sein Augenmerk auf den Marktführer lenkt und die Gäste dort zum Bewerten hinschickt. Was aber, wenn es bald keinen richtigen Marktführer mehr gibt? Dann wäre es wohl besser, man sammelt die Bewertungen selbst. Vielleicht kommen dann die Portale zu den Hotels und bitten um Content? Das ist eine schöne Vorstellung, wenn auch etwas überspitzt.

Holen wir uns unseren Content also zurück oder schauen wir wieder zu, wie ein anderer die Macht übernimmt?

Ich war bisher ein absoluter Gegner davon, die Gäste direkt auf der Website bewerten zu lassen, aber neue Spielregeln erfordern neues Denken und wer sagt eigentlich, dass immer nur die Großen die Spielregeln festlegen?

Mich würde interessieren, wie das Andere sehen, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihr Olaf Dierich

Olaf Dierich

Olaf Dierich

Olaf Dierich ist General Manager im relexa hotel Bellevue Hamburg
Olaf Dierich bei XING


Copyright Foto: © CARTAGENA – Fotolia.com CARTAGENA – Fotolia.com

Posted from Hamburg, Hamburg, Germany.

Google instant preview – wieder etwas Neues von Google – Check dein Webdesign!

Posted By Michael M. Rotter on November 11th, 2010

Google beginnt wieder etwas Neues auszurollen.

“Google Instant Preview” bietet den Usern jetzt die Gelegenheit, sich schon VOR dem eigentlichen Klick auf die gefundene Website einen ersten Eindruck von der Website zu verschaffen.

Das ist nun auch in Deutschland möglich.

Rechts neben jedem Suchergebnis sehen wir ab sofort eine kleine Lupe. Diese ist zuerst hellblau, wird dann aber dunkelblau, wenn wir mit der Maus über das einzelne Suchergebnis fahren. Klickt man jetzt diese Lupe an, erfährt das entsprechende Suchergebnis eine farbliche Hervorhebung und rechts daneben erscheint – ähnlich einem Pop up – die Vorschau der Website.

Wir haben uns das einmal angeschaut und hier weiter unten ein paar screenshots angefügt.
Was erkennen wir hieran?

Es wird (nicht nur) für Hoteliers wichtiger denn je, sich mal wieder intensiv mit dem Aussehen und der Gestaltung ihrer Homepage zu beschäftigen. Denn was macht ein Google-User?

Er wird in Zukunft wohl nur noch die Seiten von Hotels anklicken, die ihn schon in der Vorschau emotional ansprechen und ihm einen Mehrwert versprechen.

Webseiten, die aus SEO-Gründen wie “Gräber” von Keywords aussehen oder mit Text “zugepflastert sind”, werden den Nutzer wohl auf den ersten Blick nicht mehr begeistern können und dürften es daher in Zukunft schwerer haben, als bisher.

Eine Empfehlung dazu kann also nur lauten:

Seht euch eure eigene Webseite einmal in der Vorschau von Google an und stellt euch folgende Fragen:

Spricht euch die eigene Website in Google instant preview an?
Ist die Website klar und übersichtlich strukturiert?
Sind emotionalisierende Bilder auf der Startseite eingebaut?
Sind alle Bilder sichtbar oder hindert gar Flash eine vollständige Darstelllung der Bilder?

Wenn ihr mit dem Ergebnis nicht zufrieden seid, dann ist Handeln angesagt!

Hier nachfolgend die screenshots von ein paar Beispiel-Hotels.
Bitte entscheidet selbst ob oder was man da besser machen könnte.


_____________________________________________________________________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________________________________________________________________________

Ob und welche Auswirkungen das zukünftig auf das Ranking von Google haben wird, bleibt abzuwarten.
Aber es dürfte nicht von der Hand zu weisen sein, daß auch zukünftig die Relevanz einer Website für das Ranking wichtig ist und bleibt, die unter anderem durch die CTR, (click through rate) beeinflusst wird.

Wenn die Vorschau bei euch noch nicht geht, dann ein Link zum Ausprobieren hier: http://www.google.de/landing/instantpreviews/

Euer Michael M. Rotter

Das könnte euch dazu sicher auch interessieren:
Blog dazu von Bernd Röthlingshöfer


Posted from Munich, Bayern, Germany.

Auf die Places, fertig, los! Google Places und der Suchmaschinen-Einfluss auf Hotels, Gastronomie & touristische Einrichtungen

Posted By Andreas Romani on November 4th, 2010

Nehmen denn die “Places” kein Ende mehr, könnte man fast glauben?
Top aktuelles Thema, ganz klar: facebook places und seine neuen Möglichkeiten.

Viele sprechen darüber, manche nutzen es bereits und facebook verspricht sich und auch uns als User entscheidende kommerzielle Vorteile. Social Commerce wird sich über kurz oder lang, und da bin ich mir sehr sicher, auch darüber realisieren lassen.

Aber bitte liebe Kollegen, vergessen Sie trotz des ganzen Facebook “Hoo Haas” nicht Ihre “Internet-Heimat”, nämlich Ihre Homepage. Und alles was sich darum dreht.

Ortsbezogenes Suchmaschinenmarketing nimmt gerade wieder Fahrt auf. In den USA z.B. nutzen Verbraucher pro Monat mehr als 3 Billionen lokale Suchanfragen. Online Suche für eine Kaufentscheidung ist “heiß”. Traditionelle Werbung ist ins Abseits gedrängt worden.

Allerdings hat sich das Suchverhalten der Verbraucher verändert. Sie suchen nicht mehr nur nach einem “Hotel in München” sondern verwenden verstärkt zusätzliche Suchangaben wie z.B. “Marienplatz München Hotels” oder “München, Bogenhausen, Familienfreundliche Hotels” oder “Tagungshotel, München Schwabing mit Fitness Center”.

Als Google Ende Oktober seine neue lokale Suche “Places” startete, gab es für Hotellerie & Tourismus ganz erhebliche Veränderungen. Durch “Place Search” eliminierte Google separate lokale Listungen (das 7er Paket A bis G) und kombinierte diese mit zusätzlichen Informationen in einem neuen Display. Die lokale Karte wurde nach rechts verschoben. In der Suche erscheint eine Kurzbeschreibung des Hotels, der link zur Homepage sowie die wichtigsten Adressangaben.

Und auf einen Blick die Anzahl sowie der Durchschnitt aller Bewertungen sowie die Aufteilung, aus welchen Online-Bewertungsportalen diese stammen.

Beim Klick auf das individuelle Google Places Profil wird es für die Hotels richtig spannend und für den User prickelnd. Dort kommt nämlich der nutzergenerierte Inhalt (UGC), der eine immer bedeutendere Rolle einnimmt, besonders stark zum Einsatz.

Es erscheinen neben Verlinkungen zu den bekanntesten Online Bewertungsportalen (wie z.B. holidaycheck oder tripadvisor) auch alle weiteren Kommentare und Bewertungen aus dem gesamten web. Hotel-Fotos und Hotel-Videos (und nicht nur solche, die vom Inhaber selber eingestellt wurden) sind ebenfalls integriert.
Detail-Informationen, Routenplaner und der Eintrag in google maps sind selbstverständlich. Zusätzlich erhält der User noch weitere Informationen zu Orten, die in der Nähe des Hotels liegen (sowie weitere Informationen zum Hotel aus dem World Wide Web). Und er kann, und das finde ich besonders reizvoll, auch direkt in Google Places eine Bewertung schreiben.

80% der Internet Nutzer vertrauen den Empfehlungen anderer. 4 von 5 Kaufentscheidungen für ein Produkt oder eine Dienstleistung werden durch Online Bewertungen beeinflusst. Und es ist offensichtlich und kein Geheimnis mehr, dass Hotel-Bewertungen als Teil des Social Media Marketings die Positionierung in Suchmaschinen positiv beeinflussen. Je mehr und je mehr positive Bewertungen, desto besser die Online Reputation, desto höher die Click-Through Rate (CTR), desto höher die Abschlussrate (Conversion Rate) für Online Hotel-Buchungen.

Hier ein aktuelles Suchergebnis aus Google mit der Suche nach “Hotel Berlin”:

google places

Wir sehen oben (noch) in der Mitte bezahlte Anzeigen (google adwords). Diese scheinen in Zukunft zu entfallen, wie wir anderen Suchergebnissen bereits entnehmen konnten. Lediglich rechts werden wohl dann nur noch Anzeigen erscheinen. Google Adwords Anzeigen werden damit auf den ersten Blick zwar weniger sichtbar, aber auch sicherlich teurer, da stärker umkämpft – ein Schelm, der böses dabei denkt!

Oben rechts sehen wir die Karte (map) – stets zentriert auf die absolute Mitte der gesuchten Destination. Hätten wir z.B. “Hotel Berlin Steglitz” gesucht, wäre die Karte auf Berlin Steglitz zentriert.

Mittig darunter sehen wir die “lokalen Suchergebnisse”, also die Hotels, die der Entfernung nach am nächsten zur gesuchten Destination liegen inklusive Bewertungen, dem Google Places Profil UND den zugehörigenen Verlinkungen.

Erst DARUNTER, also DANACH finden sich die restlichen Häuser, die vielleicht nicht so nahe an der gesuchten Destination “dran sind”, ABER eine gute Arbeit bei SEO (seek enginge optimization – Suchmaschinenoptimierung) geleistet haben.

Die VOLLE AUSWIRKUNG – wohl aber noch nicht die endgültige – bei Google sehen wir bei einer aktuellen Suche nach “Hotel Berlin Steglitz”:



In der Mitte oben sehen wir schon erheblich weniger bezahlte Anzeigen. Bei den aufgelisteten Hotels ist ein einzelnes Bild zu sehen – dieses wird bereits Google Places entnommen! Daneben eine Kurzbeschreibung des Hotels, die (noch) aus der Homepage des Hotels stammt. (Dort “meta name=”description” content=”….”) Ich könnte mir aber vorstellen, dass auch diese bald aus Google Places kommt.

Angezeigt werden ebenfalls die Hotel-Bewertungen und wie viele es für das Hotel bei welcher Bewertungs-Plattform gibt. Die Links dorthin sind selbstverständlich enthalten!

Google Places hat damit die Suche revolutioniert. Es wird einfacher, übersichtlicher und überschaubarer für den Konsumenten. Er ist mit wenigen Klicks am Ziel. Er informiert sich über die vorgeschlagenen Hotels und kommt ganz bestimmt schneller zu einer Kaufentscheidung. Am sichersten und effektivsten für das Hotel, wenn auf der Startseite der eigenen Hotel-Homepage eine eigene Online-Buchungsmöglichkeit an prominenter Stelle eingebunden ist.
So hält man den Gast auf seiner Seite und “treibt ihn nicht in die provisionspflichtigen Arme” der anderen Online-Buchungsportale!

Damit diese neue Suche mit Google Places für die Hotels auch optimal verläuft, hier ein paar Tipps:

  • Optimieren Sie Ihre Homepage mit aktuellem Inhalt, detaillierte und exakte Informationen zum Hotel und zu Ihrer Umgebung
  • Gönnen Sie sich einen professionellen Hotel-Fotografen und bieten Sie nicht nur verbal, sondern auch optisch emotionalen Inhalt durch qualitativ hochwertige Fotos oder Hotel-Videos.
  • Spezifizieren Sie die Lage Ihres Hotels. Vergessen Sie nicht detaillierte Angaben zu Sehenswürdigkeiten, Sportarenen, Kongresshallen, Unternehmen oder bekannte Straßennamen in Ihrer Umgebung zu erwähnen. Zeigen Sie sich einmalig gegenüber Ihren Mitbewerbern.
  • Spezifizieren Sie Ihre Hotel-Marke. Stellen Sie sicher, dass alles, was Sie als Hotel unverwechselbar macht, inhaltlich auch erwähnt wird. Zum Beispiel: besondere Zimmerkategorien, spezielle Ratenangebote, eine Lage nahe zum Park oder Englischen Garten etc. Stellen Sie alle diese relevanten Suchbegriffe bei Google Places in den Vordergrund.

Nutzen auch Sie für sich Google Places. Wichtig dazu: Beanspruchen Sie, sofern noch nicht geschehen – bei google für Ihr Hotel IHREN Google Place!
Hier der Link dazu: https://www.google.com/accounts/Login

  • Stellen Sie sicher, dass die Position Ihrer google places Markierung an der korrekten Stelle sitzt. Hier kommt es immer wieder zu erheblichen Abweichungen!
  • Vermerken Sie alle (!!) Details wie z.B. Öffnungszeiten Ihrer Hoteleinrichtungen, Zahlungsmöglichkeiten, zusätzliche Serviceangebote etc.
  • Stellen Sie einen Gutschein oder eine Promotion-Aktion (analog zu foursquare oder QYPE Radar) für Ihr Hotel ein. Sind Sie dabei kreativ. Es muss nicht immer ein Special Preis sein. Ein goodie an der Hotelbar oder im Restaurant ist doch auch eine feine Sache und führt in der Regel zu weiterem Umsatz.
  • Gehen Sie aktiv auf Ihre Gäste zu und animieren Sie diese zur Abgabe von Online Bewertungen. Unabhängig davon, ob es Geschäfts- oder Freizeitreisende sind. Jede Bewertung zählt. Und wenn es mal nicht zur 100%-igen Zufriedenheit reicht, seien Sie nicht traurig. Jede kritische Bewertung ist eine Chance zur Verbesserung!
  • Vergessen Sie auch nicht Bewertungen, die direkt in Google Places heraus geschrieben wurden, zu beantworten.
  • Hier der Google Places Eintrag eines Berliner Hotels:

    Teil1:



    Teil2:
    google places

    Hier wurde vom Verantwortlichen durchaus sorgfältig gearbeitet!

    Die geschilderten Veränderungen werden weiter in den nächsten Monaten umgesetzt und werden sicher noch tiefgreifendere Auswirkungen auf die Suchergebnisse haben.

    Wer jetzt schon mit seinem Hotel einen “Absturz” in seinem google ranking erkennt, der sollte jetzt rasch handeln und seine Suchmaschinenstrategien überdenken, wenn er “im Spiel bleiben will”.

    Und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß und Erfolg mit Google Places, den vielfältigen Möglichkeiten, diversen Neuerungen und Neu-Entwicklungen, die in den nächsten Monaten sicher noch auf uns zukommen.

    Herzlichst Ihr
    Andreas Romani

    Herzlichen Dank an Jon Schepke, President of SIM Partners für den Artikel, der mich zu diesem Blog-Beitrag inspirierte.

    Posted from Munich, Bavaria, Germany.