Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Wunderwaffe Online Bewertungen – Whitepaper mit vielen Tipps aus der Praxis

Posted By Michael M. Rotter on April 30th, 2012

Wunderwaffe OnlinebewertungenAus der aktuellen Nielsen Studie “Global Trust in Advertising” geht es ganz deutlich hervor.

Auf Platz 1 des Vertrauens liegen die persönlichen Empfehlungen von Familie,
Freunden und Bekannten (92%).
Schon danach folgt auf Position 2 das Vertrauen in Gäste- und Kundenmeinungen
auf Online Bewertungsportalen (70%).

Eine stolze Steigerung von 15% innerhalb der letzten 4 Jahre!
Wie Sie sehen, eine Richtung, die wegweisend für die Zukunft ist.

Wer im Detail nachlesen will, hier geht’s zur Nielson Studie.

Unsere “Online Reputation Management” – Workshops sind deshalb speziell für Gastgeber ausgelegt. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf einem Portal, sondern wir stellen die Vielfalt und Funktion unterschiedlicher Bewertungsportale vor.

Auch bei den Workshops erkennen wir Unsicherheiten im Umgang mit Online Bewertungsportalen und oftmals große Fragezeichen in den Augen der Teilnehmer.

Fakt ist, dass wir uns dieser Online Bewertungswelt nicht mehr verschließen können. Bewertungsportale haben sich etabliert und gehen auch nicht mehr weg. Genauso wenig wie das Internet.

Aus diesen Gründen haben wir für unsere Kunden und exklusiv für Facebook Fans ein Whitepaper verfasst und teilen es sehr gerne mit euch.

Viel Spaß & Happy Marketing
Euer Andreas Romani

PS: Wenn auch Sie für Ihren Betrieb Interesse an einem Online Reputation Management Workshop für Gastgeber haben, dann sprechen Sie uns einfach an: ideas(at)ideas4hotels.com

Copyright Foto: © Eric Isselée – istockphoto.com Eric Isselée – istockphoto.com

Posted from Munich, Bayern, Germany.

16 x verführerisch gut – die beliebtesten Hotels in Deutschland und warum Online Gästebewertungen auch Hoteliers glücklich machen

Posted By Michael M. Rotter on August 9th, 2011

Jedes Bundesland hat seins.
Sein best bewertetes Hotel.
trivago, das Hotel-Preisvergleichsportal, hat in seiner aktuellsten Pressemitteilung die 16 Häuser vorgestellt, die von den Reisenden in jedem Bundesland an die Spitze der Bewertungs- bzw. Beliebtheitsskala gesetzt wurden.

Das ergibt eine außergewöhnliche Vielfalt an heimischen Gastgebern: Vom Strandhotel bis zum exklusiven Stadthotel, von der Wellness-Villa bis zum historischen Hotelgebäude.

Wir gratulieren den 16 Gewinner Hotels ganz herzlich zur großartigen Leistung.

Die vollständige Pressemitteilung von trivago finden Sie hier.

Ganz besonders freuen wir uns, dass sich das “herrnschlösschen-hotel-restaurant-garden” in Rothenburg ob der Tauber für Bayern Platz 1 sichern konnte.

Herzlichen Glückwunsch an Ulrike und Klaus Wörle und ihr Team für diese sensationelle Leistung! Qualität, hochsensibilisierte Mitarbeiter, toller Standort, Liebe zum Detail, Aufmerksamkeit und Gastgeber mit Leidenschaft, das sind ihre Erfolgsgaranten.

Wir wollen uns jetzt nicht selbst loben, aber so a bisserl stolz sind wir auch darauf, denn das “herrnschlösschen” ist unser Kunde. Bereits in der Voreröffnungphase und über die Eröffnung hinaus haben wir das Hotel mit vielfältigen Marketing Aktivitäten unterstützt und begleitet.

Ganz bewußt hatten wir zusammen mit der Inhaberin schon ab dem Eröffnungszeitpunkt die Basis dafür geschaffen, dass die Leistungen des Hotels auch “online” bekannt werden.

Wie auch Sie mit Ihrem Haus und einer guten Reputation online bekannt werden können, zeigen wir Ihnen gleich. Es muß nicht ewig dauern, wie das “herrnschlösschen” beweist. Die Eröffnung im heiß umkämpften Hotelmarkt in Rothenburg erfolgte erst im Juni 2010!

Vorab sei erwähnt, dass wir strenge Verfechter von echten und authentischen Hotelbewertungen sind. Von so genannten “gefakten” oder gekauften Hotelbewertungen, (die es geben soll), raten wir dringend ab!

Hier unsere Tipps: Nutzen Sie für Ihr Hotel selbst proaktiv alle Online-Bewertungsplattformen! Wenn Sie mit Ihrem Hotel bereits erfasst sind, legen Sie zu Ihrem Haus jeweils einen “Manager Account” an. Wenn Ihr Haus noch nicht erfasst ist, legen Sie es selbst auf diesen Portalen an. Sie erfahren dadurch, wenn jemand etwas über Sie schreibt! Optimieren Sie dann Ihre Einträge in allen Portalen.

Hier finden Sie screenshots und Hinweise, wie für das “herrnschlösschen” die Portale “trivago”, “TripAdvisor”, “HolidayCheck” und “QYPE” optimiert und gehübscht worden sind.

Uups, fast hätten wir’s vergessen: Besonderes Augenmerk muß in Zukunft auch auf “Google” gelegt werden, denn auch hier werden Bewertungen abgegeben.

Der “google places” screenshot des “herrschlösschen”. Da sind wir mal gespannt, wann hier die erste Bewertung erfolgt:

Natürlich wissen auch wir: “Mehr geht immer”, denn die Kür bei der Nutzung der Online-Bewertungsportale absolvieren Sie, wenn Sie als Hotelier eingegangene Bewertungen auch öffentlich auf den Bewertungsplattformen kommentieren.

Das verlangt allerdings regelmäßige Beschäftigung mit den Bewertungs-Portalen, Kreativität und Freude am Schreiben. Weiter auch verfügbare Zeit des Hoteliers. Ja, Sie lesen richtig: “Zeit des Hoteliers”, denn nur er/sie, – und nicht irgend ein externer Dritter -, spricht die Sprache seines/ihres Hotels.

Im Falle des “herrnschlösschen” arbeiten wir noch an den Kommentierungen ;-) … aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Unser abschließender Tipp: Optimieren Sie auch Ihren Auftritt bei den Online-Buchungsportalen

Sicherlich versucht jeder Hotelier Provisionen bei Online-Buchungsportalen zu vermeiden, wo es geht. Aber die meisten Hoteliers kommen daran leider nicht vorbei.

Daher noch zwei screenshots und Tipps zu den Buchungsportalen “booking.com” und “hotel.de”:

Vielleicht ist der eine oder andere Tipp für Sie hilfreich und Ihr Hotel gehört im nächsten Jahr zu den Top-Platzierten. Wir drücken die Daumen!

In jedem Fall wünschen wir Ihnen weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf Ihre Kommentare!

Viele Grüße
Ihre 2 von ideas4hotels
Andreas Romani und Michael M. Rotter


Copyright Foto: 03-13-11 © OrangeDukeProductions – istockphoto.com

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Alle Macht für Google? Oder wo sammeln wir zukünftig Hotel – Bewertungen?

Posted By Olaf Dierich als Gastblogger on Juli 29th, 2011

Copyright Foto bei Fotolia gekauft: © CARTAGENA - Fotolia.com
Wie wir alle wissen, hat Google alle Bewertungen von anderen Portalen aus der Übersicht genommen.

Das Ergebnis sieht man am Beispiel vom Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg.

Wir sehen inhaltslose Bewertungen und vor allem Bewertungen, die bisher niemand kontrolliert.

Hier kann jeder schreiben, was er möchte und es rauscht ungefiltert ins Netz. Das hat für den User weder einen Mehrwert, noch sind diese Bewertungen aussagekräftig. Google legt aber sehr viel Wert auf relevanten Content und somit dürfen wir gespannt sein, wann eine Prüfroutine eingeführt wird und wie gut diese funktioniert.

Für Hotels und andere Locations stellt sich aber nun die Frage, wohin die Gäste zum Bewerten geschickt werden sollen.

Qype, Holidaycheck, Tripadvisor oder doch alle Macht für Google?

Arndt Aschenbeck von der fvw und ich diskutierten kürzlich über dieses Thema und da machte er eine Anmerkung, die gar nicht so abwegig ist.

Es könnte jetzt die große Stunde der hoteleigenen Bewertungssysteme, wie Customer Alliance, Hotelnavigator oder anderen schlagen. Denn im Zweifel sollte man vielleicht dazu übergehen, die Bewertungen selbst zu sammeln und von der eigenen Website an die entsprechenden Bewertungsportale zu senden, was ja teilweise schon möglich ist.
Warum soll ein Hotel weiterhin seinen Content verschenken?

Bisher war klar, dass man sein Augenmerk auf den Marktführer lenkt und die Gäste dort zum Bewerten hinschickt. Was aber, wenn es bald keinen richtigen Marktführer mehr gibt? Dann wäre es wohl besser, man sammelt die Bewertungen selbst. Vielleicht kommen dann die Portale zu den Hotels und bitten um Content? Das ist eine schöne Vorstellung, wenn auch etwas überspitzt.

Holen wir uns unseren Content also zurück oder schauen wir wieder zu, wie ein anderer die Macht übernimmt?

Ich war bisher ein absoluter Gegner davon, die Gäste direkt auf der Website bewerten zu lassen, aber neue Spielregeln erfordern neues Denken und wer sagt eigentlich, dass immer nur die Großen die Spielregeln festlegen?

Mich würde interessieren, wie das Andere sehen, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihr Olaf Dierich

Olaf Dierich

Olaf Dierich

Olaf Dierich ist General Manager im relexa hotel Bellevue Hamburg
Olaf Dierich bei XING


Copyright Foto: © CARTAGENA – Fotolia.com CARTAGENA – Fotolia.com

Posted from Hamburg, Hamburg, Germany.

Google Street View live und wie sich die Verpixelung in “Luft auflöst” – Privatsphäre ?

Posted By Michael M. Rotter on November 18th, 2010

Google Street View und was wir bei Google und im Netz sonst noch von den verpixelten Häusern finden.

Sicher ist bekannt, dass bei “google maps” auch Bilder mit Geodaten eingebunden sind und diese an gleicher Stelle über “Panoramio” rechts oben (wenn auch klein) zur Ansicht vorgeschlagen werden.


Heute war ich nun gespannt, wie das nach der “Scharfschaltung” von Google Street View gehandhabt wird.

… und siehe da, auch bei der von mir eingegebenen Strassenadresse in München fand ich ein verpixeltes Objekt …

Ich wurde hellwach und sah in google auf das Bild nach oben rechts und was sah ich da?

Die Auflösung der Verpixelung!

Welchen Sinn hat oder macht denn dann eine Verpixelung – mag man dieser positiv oder negativ gegenüber stehen -, wenn auf der gleichen Plattform, also bei Google, die ungepixelten Bilder des gesuchten Hauses (zum Teil in vielfachen Varianten und Blickwinkeln) zur Verfügung stehen?

Muss also derjenige, der sein Haus bei Google Street View hat verpixeln lassen, nun auch noch bei “Panoramio” darauf drängen, dass sein Bild gelöscht wird?

Wird Letzeres nicht dadurch besonders schwierig, dass sich die geolokalisierten Panoramio – Bilder schon vielfach auch an anderen Stellen im Netz verbereitet haben?

Was haltet Ihr davon?

Hier die Bilder dazu in gross:

Wer’s nicht glauben mag, macht mal bei einem anderen verpixelten Haus den Test oder sieht sich mal mein Beispiel in “Google Maps” in “Google Street View” (zu finden mit der Adresse “Sendlinger Tor Platz 10 München”) an.

Euer
Michael M. Rotter

Fotos: Google Maps bzw. Google Street View und Stauning

Aktualisierung vom 19.11.2010:
Auch T-Online berichtet dazu: “Google-Dienste unterwandern Street-View-Verpixelung”

Weitere Aktualisierung vom 19.11.2010:
Der Hotelverband Deutschland (IHA) e.V. hat im Blog von Markus Luthe dankenswerterweise noch einen weiteren Aspekt aufgegriffen, der nicht übersehen werden darf: Ein erheblicher und unwiderruflicher Marketingnachteil für Hoteliers und Gastronomen”

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Auf die Places, fertig, los! Google Places und der Suchmaschinen-Einfluss auf Hotels, Gastronomie & touristische Einrichtungen

Posted By Andreas Romani on November 4th, 2010

Nehmen denn die “Places” kein Ende mehr, könnte man fast glauben?
Top aktuelles Thema, ganz klar: facebook places und seine neuen Möglichkeiten.

Viele sprechen darüber, manche nutzen es bereits und facebook verspricht sich und auch uns als User entscheidende kommerzielle Vorteile. Social Commerce wird sich über kurz oder lang, und da bin ich mir sehr sicher, auch darüber realisieren lassen.

Aber bitte liebe Kollegen, vergessen Sie trotz des ganzen Facebook “Hoo Haas” nicht Ihre “Internet-Heimat”, nämlich Ihre Homepage. Und alles was sich darum dreht.

Ortsbezogenes Suchmaschinenmarketing nimmt gerade wieder Fahrt auf. In den USA z.B. nutzen Verbraucher pro Monat mehr als 3 Billionen lokale Suchanfragen. Online Suche für eine Kaufentscheidung ist “heiß”. Traditionelle Werbung ist ins Abseits gedrängt worden.

Allerdings hat sich das Suchverhalten der Verbraucher verändert. Sie suchen nicht mehr nur nach einem “Hotel in München” sondern verwenden verstärkt zusätzliche Suchangaben wie z.B. “Marienplatz München Hotels” oder “München, Bogenhausen, Familienfreundliche Hotels” oder “Tagungshotel, München Schwabing mit Fitness Center”.

Als Google Ende Oktober seine neue lokale Suche “Places” startete, gab es für Hotellerie & Tourismus ganz erhebliche Veränderungen. Durch “Place Search” eliminierte Google separate lokale Listungen (das 7er Paket A bis G) und kombinierte diese mit zusätzlichen Informationen in einem neuen Display. Die lokale Karte wurde nach rechts verschoben. In der Suche erscheint eine Kurzbeschreibung des Hotels, der link zur Homepage sowie die wichtigsten Adressangaben.

Und auf einen Blick die Anzahl sowie der Durchschnitt aller Bewertungen sowie die Aufteilung, aus welchen Online-Bewertungsportalen diese stammen.

Beim Klick auf das individuelle Google Places Profil wird es für die Hotels richtig spannend und für den User prickelnd. Dort kommt nämlich der nutzergenerierte Inhalt (UGC), der eine immer bedeutendere Rolle einnimmt, besonders stark zum Einsatz.

Es erscheinen neben Verlinkungen zu den bekanntesten Online Bewertungsportalen (wie z.B. holidaycheck oder tripadvisor) auch alle weiteren Kommentare und Bewertungen aus dem gesamten web. Hotel-Fotos und Hotel-Videos (und nicht nur solche, die vom Inhaber selber eingestellt wurden) sind ebenfalls integriert.
Detail-Informationen, Routenplaner und der Eintrag in google maps sind selbstverständlich. Zusätzlich erhält der User noch weitere Informationen zu Orten, die in der Nähe des Hotels liegen (sowie weitere Informationen zum Hotel aus dem World Wide Web). Und er kann, und das finde ich besonders reizvoll, auch direkt in Google Places eine Bewertung schreiben.

80% der Internet Nutzer vertrauen den Empfehlungen anderer. 4 von 5 Kaufentscheidungen für ein Produkt oder eine Dienstleistung werden durch Online Bewertungen beeinflusst. Und es ist offensichtlich und kein Geheimnis mehr, dass Hotel-Bewertungen als Teil des Social Media Marketings die Positionierung in Suchmaschinen positiv beeinflussen. Je mehr und je mehr positive Bewertungen, desto besser die Online Reputation, desto höher die Click-Through Rate (CTR), desto höher die Abschlussrate (Conversion Rate) für Online Hotel-Buchungen.

Hier ein aktuelles Suchergebnis aus Google mit der Suche nach “Hotel Berlin”:

google places

Wir sehen oben (noch) in der Mitte bezahlte Anzeigen (google adwords). Diese scheinen in Zukunft zu entfallen, wie wir anderen Suchergebnissen bereits entnehmen konnten. Lediglich rechts werden wohl dann nur noch Anzeigen erscheinen. Google Adwords Anzeigen werden damit auf den ersten Blick zwar weniger sichtbar, aber auch sicherlich teurer, da stärker umkämpft – ein Schelm, der böses dabei denkt!

Oben rechts sehen wir die Karte (map) – stets zentriert auf die absolute Mitte der gesuchten Destination. Hätten wir z.B. “Hotel Berlin Steglitz” gesucht, wäre die Karte auf Berlin Steglitz zentriert.

Mittig darunter sehen wir die “lokalen Suchergebnisse”, also die Hotels, die der Entfernung nach am nächsten zur gesuchten Destination liegen inklusive Bewertungen, dem Google Places Profil UND den zugehörigenen Verlinkungen.

Erst DARUNTER, also DANACH finden sich die restlichen Häuser, die vielleicht nicht so nahe an der gesuchten Destination “dran sind”, ABER eine gute Arbeit bei SEO (seek enginge optimization – Suchmaschinenoptimierung) geleistet haben.

Die VOLLE AUSWIRKUNG – wohl aber noch nicht die endgültige – bei Google sehen wir bei einer aktuellen Suche nach “Hotel Berlin Steglitz”:



In der Mitte oben sehen wir schon erheblich weniger bezahlte Anzeigen. Bei den aufgelisteten Hotels ist ein einzelnes Bild zu sehen – dieses wird bereits Google Places entnommen! Daneben eine Kurzbeschreibung des Hotels, die (noch) aus der Homepage des Hotels stammt. (Dort “meta name=”description” content=”….”) Ich könnte mir aber vorstellen, dass auch diese bald aus Google Places kommt.

Angezeigt werden ebenfalls die Hotel-Bewertungen und wie viele es für das Hotel bei welcher Bewertungs-Plattform gibt. Die Links dorthin sind selbstverständlich enthalten!

Google Places hat damit die Suche revolutioniert. Es wird einfacher, übersichtlicher und überschaubarer für den Konsumenten. Er ist mit wenigen Klicks am Ziel. Er informiert sich über die vorgeschlagenen Hotels und kommt ganz bestimmt schneller zu einer Kaufentscheidung. Am sichersten und effektivsten für das Hotel, wenn auf der Startseite der eigenen Hotel-Homepage eine eigene Online-Buchungsmöglichkeit an prominenter Stelle eingebunden ist.
So hält man den Gast auf seiner Seite und “treibt ihn nicht in die provisionspflichtigen Arme” der anderen Online-Buchungsportale!

Damit diese neue Suche mit Google Places für die Hotels auch optimal verläuft, hier ein paar Tipps:

  • Optimieren Sie Ihre Homepage mit aktuellem Inhalt, detaillierte und exakte Informationen zum Hotel und zu Ihrer Umgebung
  • Gönnen Sie sich einen professionellen Hotel-Fotografen und bieten Sie nicht nur verbal, sondern auch optisch emotionalen Inhalt durch qualitativ hochwertige Fotos oder Hotel-Videos.
  • Spezifizieren Sie die Lage Ihres Hotels. Vergessen Sie nicht detaillierte Angaben zu Sehenswürdigkeiten, Sportarenen, Kongresshallen, Unternehmen oder bekannte Straßennamen in Ihrer Umgebung zu erwähnen. Zeigen Sie sich einmalig gegenüber Ihren Mitbewerbern.
  • Spezifizieren Sie Ihre Hotel-Marke. Stellen Sie sicher, dass alles, was Sie als Hotel unverwechselbar macht, inhaltlich auch erwähnt wird. Zum Beispiel: besondere Zimmerkategorien, spezielle Ratenangebote, eine Lage nahe zum Park oder Englischen Garten etc. Stellen Sie alle diese relevanten Suchbegriffe bei Google Places in den Vordergrund.

Nutzen auch Sie für sich Google Places. Wichtig dazu: Beanspruchen Sie, sofern noch nicht geschehen – bei google für Ihr Hotel IHREN Google Place!
Hier der Link dazu: https://www.google.com/accounts/Login

  • Stellen Sie sicher, dass die Position Ihrer google places Markierung an der korrekten Stelle sitzt. Hier kommt es immer wieder zu erheblichen Abweichungen!
  • Vermerken Sie alle (!!) Details wie z.B. Öffnungszeiten Ihrer Hoteleinrichtungen, Zahlungsmöglichkeiten, zusätzliche Serviceangebote etc.
  • Stellen Sie einen Gutschein oder eine Promotion-Aktion (analog zu foursquare oder QYPE Radar) für Ihr Hotel ein. Sind Sie dabei kreativ. Es muss nicht immer ein Special Preis sein. Ein goodie an der Hotelbar oder im Restaurant ist doch auch eine feine Sache und führt in der Regel zu weiterem Umsatz.
  • Gehen Sie aktiv auf Ihre Gäste zu und animieren Sie diese zur Abgabe von Online Bewertungen. Unabhängig davon, ob es Geschäfts- oder Freizeitreisende sind. Jede Bewertung zählt. Und wenn es mal nicht zur 100%-igen Zufriedenheit reicht, seien Sie nicht traurig. Jede kritische Bewertung ist eine Chance zur Verbesserung!
  • Vergessen Sie auch nicht Bewertungen, die direkt in Google Places heraus geschrieben wurden, zu beantworten.
  • Hier der Google Places Eintrag eines Berliner Hotels:

    Teil1:



    Teil2:
    google places

    Hier wurde vom Verantwortlichen durchaus sorgfältig gearbeitet!

    Die geschilderten Veränderungen werden weiter in den nächsten Monaten umgesetzt und werden sicher noch tiefgreifendere Auswirkungen auf die Suchergebnisse haben.

    Wer jetzt schon mit seinem Hotel einen “Absturz” in seinem google ranking erkennt, der sollte jetzt rasch handeln und seine Suchmaschinenstrategien überdenken, wenn er “im Spiel bleiben will”.

    Und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß und Erfolg mit Google Places, den vielfältigen Möglichkeiten, diversen Neuerungen und Neu-Entwicklungen, die in den nächsten Monaten sicher noch auf uns zukommen.

    Herzlichst Ihr
    Andreas Romani

    Herzlichen Dank an Jon Schepke, President of SIM Partners für den Artikel, der mich zu diesem Blog-Beitrag inspirierte.

    Posted from Munich, Bavaria, Germany.