Die Hotel-Tuner mit Weitblick
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Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Gedanken und Nachlese zur ITB 2011 und zum ITB MICE Day 2011 #ITBMiceDay

Posted By Andreas Romani on März 19th, 2011

Nachlese ITB 2011Die Messehallen sind seit einigen Tagen geschlossen, die privaten Messebesucher sortieren noch ihre gesammelten Hochglanzbroschüren exotischer Urlaubsdestinationen und freuen sich an ihren erjagten Werbegeschenken. Berlin kehrt wieder zur touristischen “Hauptstadt-Normalität” zurück.

Foto © Fotolia

Auch wir sitzen an der Nachbereitung der Messegespräche und sortieren unsere Eindrücke.

Was fiel uns auf: Eine ausgelassene, sehr positive Stimmung bei Ausstellern und Fachbesuchern, die Branche feiert wieder gut gelaunt, Veranstalter berichten von starkem Auftragsvolumen, insgesamt also eine strahlende Tourismus-Branche.

Was fiel uns sonst noch auf: Technologisch gesehen gab es nichts revolutionär neues, wobei sich mobiles Marketing in all seinen Facetten ganz bestimmt zum Trendthema 2011 entwickelt.

Zwei schöne Blogbeiträge dazu von unseren Kollegen von tourismuszukunft.

sowie von Ben Mussler von ncm im Tourismusbesprechungsraum.

In der Tat Ben, Du hast es auf den Punkt gebracht, Basisarbeit für Hotellerie und Tourismus ist jetzt angesagt.

Eines unserer Highlights gleich am ersten Messetag war der Impulsvortrag auf Einladung von www.veranstaltungsplaner.de beim ITB MICE Day Kongress.

220 Zuhörer, voller Saal und viele positive Stimmen nach dem Vortrag :-)

Das Thema: “Social Media – mehr als eine Marketingchance für die MICE-Branche”

ITB MICE DAY 2011 Andreas Romani

ITB MICE DAY 2011 Andreas Romani - Alles Social oder was? Foto © i4h

Für alle, die nicht live dabei
sein konnten, hier der link
zu unserer Präsentation.

Eine Nachlese zu diesem Kongresstag vom Veranstalter finden Sie hier.

Nachdem Social Media Marketing auch für die MICE Branche immer mehr an Bedeutung gewinnt und, wie wir oben schon erwähnt haben, mobiles Marketing das Trendthema in 2011 ist, waren auch wir sehr gespannt, wie die Messe Berlin dieses Thema umsetzt.

Es gibt zwar eine facebook Seite unter http://www.facebook.com/ITBBerlin sowie einen twitter account unter http://twitter.com/ITB_Berlin

… leider kommt dort kein richtiger Dialog mit Ausstellern und Messebesuchern zustande. Schade eigentlich … und solche “neumodischen Dinge” wie Location Based Services, QR-Codes usw. wurden überhaupt nicht genutzt.

Unser Kollege Stefan Niemeyer von ncm hat diese verpasste Kommunikationschance der Messe Berlin ebenfalls aufgegriffen. Hier sein Blogbeitrag.

Dann schauen wir mal, was die ITB 2012 bringt und welche heißen, neuen Trends sich bis zum März nächsten Jahres so entwickeln.
Wir freuen uns in jedem Fall schon drauf!

Herzliche Grüße
Andreas Romani

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Wenn Kundenträume wahr werden – Einchecken mittels Location Based Social Networks

Posted By Marco Wegleiter als Gastblogger on September 3rd, 2010

Einchecken mittels Location Based Social Networks ist – wie bereits hier berichtet – ein Trend in den USA und auch bei uns offenbar im Kommen.

Nutzer können Tipps über Shops, Bars, Restaurants, Hotels, Museen, Parks, Produkte, Dienstleistungen, ToDo’s, Gefahren, usw. ihrer Umgebung mit ihren Freunden und anderen Nutzern teilen (Insider Informationen), Abzeichen sammeln (Spaßfaktor) und Bürgermeister werden und dadurch Freebies oder Rabatte erhalten.

Die Anwesenheit an bestimmten Orten kann dabei veröffentlicht werden, dazu gibt es die Möglichkeit innerhalb des Netzwerkes sowie über Schnittstellen zu Facebook und Twitter.

Ist ein Geschäft noch nicht verfügbar, kann man es einfach anlegen. Geschäftsinhaber erhalten nach Legitimation Statistiken über ihre Einchecker, diese brauchen ein Smartphone und die (gratis) Apps der Netzwerke wie foursquare, Gowalla oder brightkite.

Das Einchecken funktioniert mittels GPS-Koordinaten oder Positionsbestimmung durch Mobilfunkantennen (Triangulation). Etwas verwirrend: man kann auch einchecken ohne vor Ort zu sein, in diesem Fall kann man jedoch keine Punkte oder Abzeichen sammeln.

Anbieter können mit solchen Diensten so zusagen mobile Gutscheine verteilen und
ihre loyalen Kunden zusätzlich belohnen – ein Kundentraum wird wahr: man
bekommt etwas billiger oder gratis weil man es gern hat.

          

Beispiele foursquare in USA:

Vorreiter Starbucks gibt dem Mayor $1 Rabatt auf Frappuccinos.
Ob das auch für Bürgermeister im Wiener Starbucks funktioniert?

Ein Shop von Gap gibt (Anmerkung ideas4hotels; “gab”) 25% auf alle seine schönen Kleider in Zusammenhang mit einem Event aus.

Beispiele foursquare in Österreich:

reisinger’s am salzgries in Wien spendiert allen die einen Tipp oder ein ToDo eingeben einen Gratisdrink.

L’TUR Lastminute in der Shopping City Süd gewährt allen Foursquare-Fans € 20 Sofortrabatt.

Einen Softdrink aus der oft so überteuerten Minibar gibt’s pro Checkin im Hotel Hollmann Beletage in Wien.

Weitere Infos:

Mittels Future Checkin kann man zukünftig einchecken, ohne das Handy extra herausholen zu müssen. Was für die Hardcore-Einchecker.
Ein paar interessante Tipps für die Nutzung gibt’s hier von Ulf Weihbold.
Herold’s Gutschein King hat foursquare für seine Kunden integriert.

Der Autor auf foursquare.

Aktueller Nachtrag vom 19.8.2010:

Facebook holt zu foursquare & Co auf und veröffentlicht endlich “Facebook Places”.
Mehr dazu vorab hier.

Marco Wegleiter

Zum Blog “webzucker” von Marco Wegleiter gehts hier http://www.webzucker.at

Social media – facebook, twitter & Co. – auf der Titelseite der AHGZ #hok10

Posted By Andreas Romani on April 25th, 2010

Titelseite der
“ALLGEMEINEN HOTEL- UND GASTRONOMIE- ZEITUNG”
Nr. 17/2010 vom 24. April 2010:

“AUF GÄSTEFANG IM DATENMEER”

Die Website allein reicht nicht mehr aus: Wer im Gastgewerbe Erfolg haben will, muss alle Social-Media-Kanäle bedienen.

Aus dem Artikel:
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E-Mail war gestern, Social Media ist heute. Und was ist morgen?

Die digitale Entwicklung geht rasant voran. Neue Webdienste wie Foursquare stehen bereits in den Startlöchern. Wer sich jetzt nicht in soziale Netzwerke vorwagt, wird es am Ende schwer haben, dort eine aktive Rolle zu spielen und überhaupt noch aufzufallen. So lautet das Fazit beim ersten Deutschen Hotel-Online-Kongress in Wiesbaden.

Schon Microsoft-Gründer Bill Gates sagt: “Das Internet ist wie eine Welle. Entweder man lernt darin zu schwimmen, oder man geht unter.” Das gilt künftig umso mehr. Verglichen mit seiner Nutzerzahl sei Facebook heute das drittgrößte Land der Welt, weiß Andreas Romani, Hotelberater bei ideas4hotels.

80 Prozent der Twitter-User twittern von unterwegs. 57 Prozent der Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk unterwegs. Vor allem die Nutzergruppe 55 plus holt bei Facebook auf – um 225 Prozent im Monat.
[Anmerkung ideas4hotels: Korrekt sind 32% pro Monat, nicht 225% pro Monat]

Gleichwohl präsentieren sich die meisten Hotels und Restaurants im Internet immer noch sehr werblich und technisch. Dabei wünschen sich virtuelle Kunden auf Websites verstärkt soziale Inhalte und eine persönliche Ansprache.

“Personalität auf Websites wird für den User immer wichtiger”.

Nur wer sich auf einer Hotel-Homepage als Gast fühlt, verweilt dort auch länger”, ist Daniel Ammersdorfer überzeugt. Der Geschäftsführer vom Tourismuszukunftsinstitut für eTourismus hat ein Zukunftsszenario: Soziale Netzwerke und Websites wachsen immer mehr zusammen. Das heißt für Hoteliers und Gastronomen: Weg von der reinen Homepage, hin zur breiten Webpräsenz. Nur wer seine Gäste künftig persönlich anspreche und in den verschiedensten sozialen Netzwerken aktiv sei, könne den Gast von morgen erreichen. “Social Media ist ein Baustein, der in alle Aktivitäten eingebaut werden muss.” In dieser Vernetzung sieht Ammersdorfer die eigentliche Schwierigkeit der rasanten Entwicklung.

Travel Charme hat die Gesprächsbedürfnisse der Gäste bereits umgesetzt. Die Hotelkette bündelt alle Informationen im Newsroom.

Im Travel Charme Newsroom findet der User auf einen Blick Bilder, Videos, Podcasts, Pressemitteilungen, Linktipps, Bewertungen oder Reisetipps.

“Unser Ausgangspunkt war, Kundenmeinungen auf unsere Website zu bringen. Und das möglichst glaubhaft und viele Interessenten erreichend”, so Dominik Sobotka von Travel Charme, der im Web 2.0 mehr eine Haltung als eine Technologie sieht. Gleichzeitig entwickelt sich Social Media ständig weiter. Es braucht längst keinen Rechner mehr, um dar an teilnehmen zu können. Auch per Smartphone lässt sich der Erfolg eines Unternehmens steuern. Dadurch wird der Internetzugang revolutioniert.

Andreas Romani kennt bereits die nächste heiße Geschichte im Internet: Foursquare, ein Ortungsdienst – jedoch mit Nutzwert für Gastronomie und Hotellerie, denn ihnen bietet die Plattform die Möglichkeit, den Nutzer gezielt zu umwerben, wenn er draußen am Lokal vorbeiläuft.

Bereits Hunderte Restaurants und Bars in den USA bieten via Foursquare Vergünstigungen und Gratis-Snacks an. Das ganze funktioniert via GPS-basierter Application (Appd), die sich der Nutzer auf sein Smartphone herunterladen kann. Geht er dann in ein Restaurant, kann er über Foursquare einchecken und so anderen Menschen seinen Standort mitteilen. Zugleich kann der Nutzer Punkte sammeln und “Mayor”, sprich Bürgermeister, einer Location werden.

Künftig gilt: Gäste suchen nicht mehr nach Produkten, sie kommen über Social Media zu ihnen. Empfehlungsmarketing ist hier ein Stichwort.

Wie es sich erfolgreich via Social Media umsetzen lässt, zeigt eine Wortmeldung auf dem Portal Website-Marketing.

Eine Twitter-Nutzerin berichtet von einer Essensverabredung im überfüllten Hiltl in Zürich, 50 Minuten musste sie auf ihr Essen warten. Als Reaktion platzierte sie einen frechen Tweet bei Twitter. Es entstand ein Dialog. Das Ergebnis: Hiltl bot an, sich “für die offene Kommunikation” mit einem Gutschein zu bedanken.

Für die Hotelpraxis bedeutet das: Statt in klassische Werbung gilt es, vermehrt in Social-Media-Aktivitäten zu investieren, sagt Hotelberater Romani. Budgets müssen umgeschichtet und onlineversiertes Personal akquiriert werden.

Das Roger Smith Hotel in New York beschäftige heute schon zwei Social-Media-Manager, berichtet Romani. Ein Jobprofil, das in der Hotellerie künftig häufiger besetzt werden dürfte.

Bei aller Social-Media-Euphorie gilt es den steigenden Stellenwert der eigenen Hotelwebsite nicht zu unterschätzen, rät Thomas Lendzion, Geschäftsführer der Hotelwebservice GmbH. “Soziale Netzwerke dienen der Information und Kommunikation. Auf der Website hingegen wird gebucht.”

Sein Tipp: Hotels sollten sich unbedingt stärker an verschiedenen Zielgruppen ausrichten und gleich mehrere Websites beziehungsweise Landing Pages anbieten, die in puncto Inhalt und Design variieren. Außerdem müsse die Homepage so konzipiert sein, dass eine mobile Nutzung auf Smartphones ohne längere Ladezeiten möglich sei.

“Die Kunst ist es, all diese Kommunikationskanäle und –plattformen gleichermaßen zu bedienen. Dies aber zielgruppengerecht – es darf nicht überall das gleiche stehen”, weiß der Web-Experte. Seiner Meinung nach werde Gästegewinnung im Netz künftig immer mehr Wissen über Kommunikation, Besucherströme und E-Marketing von Hoteliers erfordern.

von Brit Glocke / Natascha Ziltz
Artikel der AHGZ – Interessantes dazu auch weiterlesen in der aktuellen Ausgabe der AHGZ Nr. 17/2010 vom 24.04.2010 – dort Seite 20 und Editorial Seite 8

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