Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Posts Tagged ‘hotel marketing’

Wunderwaffe Online Bewertungen – Whitepaper mit vielen Tipps aus der Praxis

Posted By Michael M. Rotter on April 30th, 2012

Wunderwaffe OnlinebewertungenAus der aktuellen Nielsen Studie “Global Trust in Advertising” geht es ganz deutlich hervor.

Auf Platz 1 des Vertrauens liegen die persönlichen Empfehlungen von Familie,
Freunden und Bekannten (92%).
Schon danach folgt auf Position 2 das Vertrauen in Gäste- und Kundenmeinungen
auf Online Bewertungsportalen (70%).

Eine stolze Steigerung von 15% innerhalb der letzten 4 Jahre!
Wie Sie sehen, eine Richtung, die wegweisend für die Zukunft ist.

Wer im Detail nachlesen will, hier geht’s zur Nielson Studie.

Unsere “Online Reputation Management” – Workshops sind deshalb speziell für Gastgeber ausgelegt. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf einem Portal, sondern wir stellen die Vielfalt und Funktion unterschiedlicher Bewertungsportale vor.

Auch bei den Workshops erkennen wir Unsicherheiten im Umgang mit Online Bewertungsportalen und oftmals große Fragezeichen in den Augen der Teilnehmer.

Fakt ist, dass wir uns dieser Online Bewertungswelt nicht mehr verschließen können. Bewertungsportale haben sich etabliert und gehen auch nicht mehr weg. Genauso wenig wie das Internet.

Aus diesen Gründen haben wir für unsere Kunden und exklusiv für Facebook Fans ein Whitepaper verfasst und teilen es sehr gerne mit euch.

Viel Spaß & Happy Marketing
Euer Andreas Romani

PS: Wenn auch Sie für Ihren Betrieb Interesse an einem Online Reputation Management Workshop für Gastgeber haben, dann sprechen Sie uns einfach an: ideas(at)ideas4hotels.com

Copyright Foto: © Eric Isselée – istockphoto.com Eric Isselée – istockphoto.com

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Facebook Gewinnspiele – immer wieder ein heißes Thema

Posted By Michael M. Rotter on April 14th, 2012

Facebook Gewinnspiel von ideas4hotels

Gewinnspiele auf Facebook, man sieht sie immer wieder, manchmal sehr professionell, leider aber immer noch sehr “hemdsärmelig”.

So einfach und ganz ohne Ziel und Plan geht es nämlich leider nicht.


Hierzu ist schon viel geschrieben worden … natürlich auch zu den zu den zu veröffentlichenden Teilnahme- und Datenschutzbedingungen, zu den Facebook Plattform-Richtlinien, zu den Facebook-Richtlinien für Promotions usw.

Viel geschrieben wurde auch schon zur Entwicklung von eigenen Facebook Anwendungen und auch Facebook stellt Infos zur Verfügung unter: https://developers.facebook.com/

Aber, so richtig in die Karten schauen lässt sich niemand :-(

Das ist nach unserer eigenen Erfahrung nicht verwunderlich, denn die eigenen Fähigkeiten müssen trotz der zahlreichen Veröffentlichungen leider immer noch hart erarbeitet werden …

Von der eigentlichen Idee und der Umsetzung mit einem halbwegs kreativen Design mal abgesehen, … auch die Programmierung einer eigenen Facebook Anwendung mit den Features, die man gerne für sich hätte, hat es in sich.

Ja, natürlich, es gibt von einigen Anbietern auch “vorgestylte” und vielfach kostenfrei verfügbare Gewinnspiel-Applikationen, aber diese sind – verständlicherweise – vom jeweiligen Anbieter mit seiner eigenen Werbung versehen. Wer sich also wirklich absetzen will, muss zu kostenpflichtigen Applikationen greifen.

Aber auch die im Gegensatz zu den kostenfreien Applikationen relativ frei gestaltbaren Anwendungen kosten Geld und diese kann man meist nur “auf Zeit mieten”. Selbst dann ist man aber nicht in den individuell gewünschten Features frei und vor allen Dingen hat man die Programmierung der Anwendung und die damit erlangten Daten nicht selbst “in der Hand”.

Wer es sich leisten kann, wie so manch großer Player, eine vollständig nach eigenen Vorgaben programmierte Anwendung “bauen zu lassen”, ist natürlich fein raus, aber welcher kleinere Hotelier oder Gastronom hat das Budget, um diesen doch erheblichen Aufwand bezahlen zu können?

Wir haben uns daher einmal selbst an eine eigene Facebook Anwendung gesetzt und, zugegeben, mit einem Viel an anfänglichem trial and error, ein eigenes Gewinnspiel über eine eigene Facebook Anwendung für unsere Fans erstellt. Ziel war es zum einen natürlich, unsere Fans wieder einmal für ihr Engagement und ihre Interaktion zu belohnen und zum anderen, weitere eigene Erfahrungen im Zusammenhang mit Gewinnspielen für unsere Kunden zu sammeln.

“Mehr und technisch ausgefeilter” geht natürlich immer, ja wir wissen das, man könnte auch den User über weiter anzufordernde besondere Genehmigung zur “automatischen Herausgabe” von Daten wie E-Mail Adresse, Geburtsdatum usw. zwingen, ja man könnte sogar automatisch in seinem Namen posten …, technisch geht das alles, es stellt sich nur die Frage, ob das der User wirklich mitmacht …

Ist er tatsächlich bereit, erst das eine Popup zu bestätigen und dann das zweite Popup, damit er endlich am Gewinnspiel teilnehmen kann?

Hier an Hand eines Beispiels, welche 2 Popups der Teilnehmer genehmigen müsste …



Mit unserem Gewinnspiel testen wir es einmal ohne jegliche besondere Genehmigung seitens des User und ohne im Namen des Users automatisch Posts und Activities zu versenden.

Wir werden sehen, was das bringt und ob die bloße Bitte, das Gewinnspiel mit einem vorbereiteten Dialog selbst zu teilen, zum Erfolg führt …


Hier geht’s für alle Facebook Fans und Filz Fanatiker zu unserem Gewinnspiel

Nicht vergessen, ihr könnt noch teilnehmen bis morgen Abend, Sonntag, 15.04.2012, 24:00 Uhr. Also ran an die Tasten und los geht’s!

Die Gewinner verständigen wir am Mittwoch, dem 17.04.2012, per E-Mail.

Wie sind hier Eure Erfahrungen, wenn Ihr schon einmal eigene Facebook Anwendungen programmiert habt? Kennt Ihr Anwendungen aus Hotellerie, Gastronomie oder Tourismus die Ihr für besonders gelungen haltet?
Wir freuen uns auf Beispiele!


Jetzt viel Spaß und herzliche Grüße aus München

Euer Michael Rotter

Ein kleiner Hinweis, da auch wir natürlich nicht perfekt sind: Auf dem iPhone ist in Safari der Link zum Gewinnspiel nicht verfügbar. Leider wohl auch nicht auf dem iPad 3, allerdings wieder auf dem iPad 1 und dem iPad 2 … Wer soll das nur verstehen?

Neue facebook Timeline – Whitepaper Tipps und Tricks zur optimalen Nutzung

Posted By Michael M. Rotter on März 26th, 2012



Ende dieser Woche ist es soweit. Am 30. März werden alle facebook Fanseiten automatisch der neuen facebook timeline angepasst!

Seid Ihr vorbereitet?


Fanseiten, die noch nicht umgestellt haben, finden zu den technischen Details eine tolle Infografik von iFrameApps bei Brian Solis entdeckt:

whitepaper facebook timeline
Für Fanseiten, die bereits umgestellt sind, haben wir für unsere Kunden ein Whitepaper mit Tipps und Tricks erstellt, das wir gerne mit Euch teilen.

Viel Spaß und happy posting!

Euer Michael M. Rotter

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Pinterest – der neue Shooting Star unter den sozialen Netzwerken?

Posted By Andreas Romani on Januar 20th, 2012

PinterestSeit 2 Tagen beschäftige ich mich mit Pinterest
www.pinterest.com

Den Namen hatten wir bereits mehrfach im letzten Herbst gehört, aber immer wieder verdrängt.

Aufmerksam wurde ich erneut durch das Blog Post von Jeff Bullas: “6 Social Media Networks to Watch in 2012″. Die endgültige Inspiration, Pinterest zu testen, bekam ich vom US Kollegen Josiah Mackenzie durch seinen Artikel: “A Hotel’s Quick Guide to the Hot New Photo Sharing Site”.

Pinterest ist eine virtuelle Collage.

Man definiert Pinnwände (“Boards”) und hängt (“pin it”) Fotos seiner Lieblingsthemen, die man beim surfen im Web findet, an seine Pinnwand, ergänzt um eine Bildbeschreibung und teilt sie mit der Pinterest Community.

Und wieder sind wir beim Leitmotiv des social web: “Teilen macht glücklich”.

Früher riss man sich lesenswerte Artikel oder Bilder aus Zeitschriften – heute hat man Pinterest.
Die Themenvielfalt ist unerschöpflich und nicht nur was für Trendsetter.

Hier die ersten Versuche meiner Pinterest Aktivitäten: http://pinterest.com/andreasromani/pins/

Wie funktioniert es?

Anmelden, es geht auch mit einem facebook oder twitter account, sein Profil definieren und dann ganz einfach Fotos teilen. Mit der gratis iPhone App oder im Browser den “Pin it” Button verwenden.

Dazu den “Pin it” Button als Bookmark speichern:

Pinterest Pin it button

Ähnlich wie bei den anderen Netzwerken kommt auch hier die soziale Komponente zum Einsatz, denn es können Fotos von anderen Usern kommentiert und ein “Like” oder ein “Repin” gesetzt werden.

Nachdem sich Pinterest mit seinen mehr als 4 Millionen Usern in die Top 10 der sozialen Netzwerke katapultiert hat und Frauen zwischen 25 und 44 die stärkste Nutzergruppe bilden, dachte ich auch an einen Einsatz für Hotellerie und Gastronomie, sagt man doch, Frauen seien die Entscheider, wenn es ums Reisen geht …

Fan Engagement erzielen, indem Fans starke Bilder von der eigenen Homepage des Hotels mit einem like oder repin auszeichnen, erhöht die Reichweite der Webseite und stärkt die Marke. Das freut doch jedes Gastgeber Herz.

Wie wäre es also, wenn Gastgeber sich verschiedene Themen Boards anlegen, z.B.

- Trendsetter der lokalen Gastronomie
- Architektur, Gebäude und Style der Destination
- Geheimtipps von Hotel-Mitarbeitern (Sehenswürdigkeiten, Kunst, Kultur, Shopping etc.),
die sonst nicht in jedem Travel Guide stehen
- Tipps für unterschiedlich Gästekreise (Tagung, Business, Sport, Wellness, Familien)
- Design aus dem Hotel (evtl. auch aus dem Online Shop)
- Klassiker und Lieblingsspeisen, Lieblingsdrinks, Rezepte etc.

Hier ein Hotel-Beispiel aus New York:


Pinterest

… und hier ein Beispiel aus den Alpen:

Pinterest

Tipp für die Technik-Freaks: So baut man den “pin it” Button in die Website ein:

Pinterest

Mein erstes Fazit: Pinterest ist sexy, schlicht und klar designed, macht Spaß und ist ein Netzwerk, das Lifestyle mit sozialen Komponenten wunderbar vereint.

Berechtigterweise stellt sich die Frage, ob es noch ein Netzwerk braucht, um Fotos zu teilen.
Es gibt doch schon genügend andere, wesentlich prominentere. Stimmt.
Jedoch kann man manchmal auch was neues ausprobieren. Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.

Wer Lust auf Pinterest hat, braucht im Moment noch eine Einladung.
Wer eine möchte, bitte E-Mail an ar(at)ideas4hotels.com

… und dann please Follow Me on Pinterest

Viel Spaß und viele Grüße
Andreas Romani

PS: Seit vorgestern hat Facebook die neuen Timeline Apps am Start. Pinterest ist auch mit dabei. Vielleicht noch ein Grund mehr?

Copyright Foto Korkwand: © bofotolux – Fotolia.com
Copyright Foto Pinnadel: © Cobalt – Fotolia.com

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Mobile is the Buzzword for Online Strategy in 2012

Posted By Andreas Romani on Januar 3rd, 2012

Zum Start ins neue Jahr wünschen wir euch von ganzem Herzen viel Glück, Gesundheit und maximale Erfolge!

“Mobile is the Buzzword for Online Strategy in 2012″.

Diese Aussage ist uns im Laufe der letzten Wochen bei fast allen Marketing Prognosen, Berichten, Trends oder Vorhersagen für 2012 begegnet. Schön langsam glauben wir es selbst ;-)

Deshalb sollte die Mobile Website auf einer der vorderen Positionen der “To-Do-Liste 2012″ stehen.

Aber wie steht es eigentlich mit “Mobile Exclusive Rates”?

Eine neue Herausforderung für Hoteliers, Revenue Manager und Intermediäre?

Mobile Kunden sind keine Schnäppchenjäger und haben nicht unbedingt Interesse an Deals & Co. Sie wollen einfach, schnell und unkompliziert ohne viele Restriktions-und Bedingungshäkchen mit ihrem mobilen Endgerät ihr Hotelzimmer buchen. Deshalb kann dieser Raten-Typ für Hoteliers interessant sein und sich auch erfolgreich durchsetzen.

Wer von euch hat diese speziellen Raten schon im Einsatz?
Oder kennt Kollegen, die bereits damit arbeiten?
Wie sind die Erfahrungen damit? Wie häufig wird diese Ratenkategorie gebucht?
Und wie exklusiv sind diese Raten tatsächlich?

Diese Beispiele aus den USA zeigen leider, dass es nicht immer funktioniert: Mobile Exclusive Rates

Entscheidend ist, dass eine Mobile Exclusive Rate wirklich exklusiv offeriert wird und sich nicht mit Last Minute Raten oder Hot Deals vermischt.

Was sagt ihr dazu?

Happy New Year & Happy Mobile Marketing
Andreas Romani

Glamoursales – Sales im Hotel mit Bling-Bling

Posted By Tina Loch als Gastblogger on Dezember 7th, 2011

Die glitzernde und schillernde Hotelwelt hat ein Problem – sie hat gerade im Bereich Sales verlernt, sich ebenfalls ins Rampenlicht zu stellen und als Einheit mit dem Produkt zu präsentieren und zu agieren. Wir beherrschen die Pflege des roten Teppichs, rollen ihn aus und ein, nur selbst sind wir immer seltener darauf zu finden.

Viele Sales Manager berichten von dem massiven Druck der Corporates, die die Firmenpreise unter allen Umständen senken oder (noch mehr) Leistungen inkludieren möchten. LRA – NON LRA, gebügeltes Hemd, kostenfreies W-LAN & Co. entwickeln sich zum Ende des Jahres zu echten Kopfschmerzthemen.

Leider fehlt häufig der Mut, sich diesem Druck standhaft zu widersetzen und selbstbewusst auf die Leistung des eigenen Produktes zu verweisen.

Aus Sorge, den Kunden zu verlieren und manchmal auch auf Druck des eigenen GM werden die Firmenpreise dann doch gesenkt. Dass dies nicht nur dem Erfolg des Hauses entgegensteht, sondern auch den Verkäufern den notwendigen Schneid abkauft, ist nachvollziehbar. Wer mit hängenden Schultern und ohne jegliches Produkt-Selbstbewusstsein in die Verhandlung geht, hat schon verloren.

Es ist notwendig, sich immer wieder die Leistung & den Wert des eigenen Produktes klarzumachen. Natürlich wissen wir, wo in unseren Häusern noch Nebelbänke sind, aber dies sind sehr häufig INTERNE Faktoren, die den Kunden nicht erreichen oder nicht bewusst werden. Die eigenen USPs bewusst machen bedeutet nicht nur, Lage, Ausstattung & Co. sondern z.B. auch über das USP der eigenen Person nachzudenken.

Kunden schätzen in der Regel eine vertrauensvolle, persönliche und insbesondere unkomplizierte Zusammenarbeit. Auch das darf in die Waagschale geworfen werden.
Glamoursales bedeutet Selbstbewusstsein, Mut, Engagement und Kommunikation.

Der Hotelverkauf braucht Bling-Bling, Glitzer- & Glamourverkäufer, die gelernt haben, sich und das Haus nicht unter Wert zu verkaufen & auch nicht vom roten Teppich schubsen lassen. Die Preishoheit als höchstes Gut des Verkäufers darf nicht abgegeben werden.

Was sind Eure Erfahrungen damit?
Wie seht Ihr den Bling-Bling Faktor beim Sales im Hotel?


Eure Tina Sophie Loch

Tina Sophie Loch

Tina Sophie Loch


Tina Sophie Loch
Prokuristin/ Leiterin Verkauf & Marketing
Sales & Marketing Manager
KASTENS HOTEL LUISENHOF


Copyright Foto “heart brilliant”:
© Sebastian Kaulitzki – shutterstock.com Sebastian Kaulitzki

Posted from Hanover, Niedersachsen, Germany.

Alle Macht für Google? Oder wo sammeln wir zukünftig Hotel – Bewertungen?

Posted By Olaf Dierich als Gastblogger on Juli 29th, 2011

Copyright Foto bei Fotolia gekauft: © CARTAGENA - Fotolia.com
Wie wir alle wissen, hat Google alle Bewertungen von anderen Portalen aus der Übersicht genommen.

Das Ergebnis sieht man am Beispiel vom Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg.

Wir sehen inhaltslose Bewertungen und vor allem Bewertungen, die bisher niemand kontrolliert.

Hier kann jeder schreiben, was er möchte und es rauscht ungefiltert ins Netz. Das hat für den User weder einen Mehrwert, noch sind diese Bewertungen aussagekräftig. Google legt aber sehr viel Wert auf relevanten Content und somit dürfen wir gespannt sein, wann eine Prüfroutine eingeführt wird und wie gut diese funktioniert.

Für Hotels und andere Locations stellt sich aber nun die Frage, wohin die Gäste zum Bewerten geschickt werden sollen.

Qype, Holidaycheck, Tripadvisor oder doch alle Macht für Google?

Arndt Aschenbeck von der fvw und ich diskutierten kürzlich über dieses Thema und da machte er eine Anmerkung, die gar nicht so abwegig ist.

Es könnte jetzt die große Stunde der hoteleigenen Bewertungssysteme, wie Customer Alliance, Hotelnavigator oder anderen schlagen. Denn im Zweifel sollte man vielleicht dazu übergehen, die Bewertungen selbst zu sammeln und von der eigenen Website an die entsprechenden Bewertungsportale zu senden, was ja teilweise schon möglich ist.
Warum soll ein Hotel weiterhin seinen Content verschenken?

Bisher war klar, dass man sein Augenmerk auf den Marktführer lenkt und die Gäste dort zum Bewerten hinschickt. Was aber, wenn es bald keinen richtigen Marktführer mehr gibt? Dann wäre es wohl besser, man sammelt die Bewertungen selbst. Vielleicht kommen dann die Portale zu den Hotels und bitten um Content? Das ist eine schöne Vorstellung, wenn auch etwas überspitzt.

Holen wir uns unseren Content also zurück oder schauen wir wieder zu, wie ein anderer die Macht übernimmt?

Ich war bisher ein absoluter Gegner davon, die Gäste direkt auf der Website bewerten zu lassen, aber neue Spielregeln erfordern neues Denken und wer sagt eigentlich, dass immer nur die Großen die Spielregeln festlegen?

Mich würde interessieren, wie das Andere sehen, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihr Olaf Dierich

Olaf Dierich

Olaf Dierich

Olaf Dierich ist General Manager im relexa hotel Bellevue Hamburg
Olaf Dierich bei XING


Copyright Foto: © CARTAGENA – Fotolia.com CARTAGENA – Fotolia.com

Posted from Hamburg, Hamburg, Germany.

Einblicke, Ausblicke und Seitenblicke zum Deutschen Online-Hotel-Kongress 2011 #onlinehotel11

Posted By Andreas Romani on April 15th, 2011
Deutscher Online-Hotel-Kongress 2011

Online-Hotel-Kongress 2011 - Diskussionsrunde
Olaf Dierich, Dominik Sobotka, Miranda Meier,
Andreas Romani, Stefan Nungesser (v.l.n.r.)

Jetzt ist auch der zweite deutsche Online Hotel Kongress Geschichte. Herzlichen Dank an das Veranstalter Team rund um Stefanie Kurz für die perfekte Organisation und für die Einladung als Referent.

Heuer auch zusammen mit meinem Kompagnon Michael M. Rotter, denn beim parallel laufenden e-Gastro Kongress durften wir gleich im ideas4hotels Doppelpack “ran”.

Danke auch an alle Freunde und Kollegen für die inspirierenden Gespräche und für die feinen Kontakte zu neuen Hotel- und Gastrokollegen.


Für alle, die nicht live dabei sein konnten, hier die Links zu unseren beiden Vorträgen:

Vortrag Online-Hotel-Kongress 2011:
It´s all about people – Social Media in Ehren, am Ende zählt jedoch allein der Gast

Vortrag e-Gastro-Kongress 2011:
Die moderne Website: DER Erfolgsgarant – Practices aus der Welt der Gastronomie

Eine Zusammenfassung des e-Gastro-Kongresses findet ihr im Blog meines Kollegen Andreas Steinbeisser von www.solution10.de

Eine Übersicht aller Kongress Tweets finden Sie unter dem hashtag #onlinehotel11.

Meine persönlichen Highlights der 2 Kongresstage waren die Vorträge von Adam Wallace, Director Digital Marketing Roger Smith Hotel, New York und Marco Nussbaum, CEO prizeotel Bremen.

Zwei tolle best cases, wie individuelle, private Hotels ihre Marke durch Social Media Aktivitäten aufbauen, etablieren und sich so gegen die mächtige Kettenhotellerie mehr als erfolgreich durchsetzen.

Weiteres Highlight und erneut ein Beispiel aus der Praxis: Die Vorstellung von Social Media Guidelines, Notwendigkeit und Herausforderung für ein Hotel. Ein gemeinsames Projekt von Miranda Meier, Estrel Berlin Olaf Dierich, Relexa Hotel Bellevue Hamburg und Dominik Sobotka, Travel Charme Hotels & Resorts.

Schön war hier zu sehen, dass es in jedem Betrieb, trotz gemeinsamer Ausarbeitung, variabel umgesetzt wird.

Und noch ein Favorit: Der Vortrag von Alexander von Halem, Hotel Schloß Zeilitzheim.
Alexander zeigte sehr anschaulich und mit wunderbaren Beispielen unterlegt, wie er mit seinem Schlossblog einen Mehrwert für Gäste bietet und auf Augenhöhe mit seinen Gästen kommuniziert. Hier noch das Schlossblog Post zum Kongress.

Spätestens nach diesem Kongress hat sich gezeigt, dass Social Media keine Modeerscheinung und kein Hype mehr ist. Es hat sich etabliert.

Sicher ist Social Media Marketing nicht die alleinige Wunderwaffe für den Erfolg eines Hotels, aber innerhalb des Marketing Mix ein entscheidender Baustein sowie eine perfekte Ergänzung.

Die Kunst ist es jetzt, aus der Vielfalt der Tools, Techniken und Angebote für sein Hotel bzw. Gastronomie-Betrieb das/die richtige(n) Kanäle zu suchen, zu filtern und geschickt einzusetzen.

Ja: Mut tut gut und wird ganz sicher belohnt!!

Weihnachten ist zwar noch weit weg, aber schon mal für das kommende Jahr mein “Wunschzettel” an den Veranstalter:

  • Ein Hotel als Veranstaltungsort ist einfach sympathischer und bei dieser Teilnehmerzahl geeigneter.
  • Gibt es eine Möglichkeit, auch mal eine andere deutsche Stadt für den Online Hotel Kongress ins “Auge zu fassen”? Gut vorstellbar, dass dadurch ein neuer Teilnehmerkreis angesprochen wird.
  • Eine twitterwall. Die habe ich letztes Jahr schon vermisst.
  • Praxisorientierte Vorträge und Themen stärker in den Vordergrund stellen.
  • Referenten sollen sich bitte an die vorgegebenen Vortragszeiten halten.

Und noch ein abschließender Vorschlag:

Könnte man die beiden Kongresse Online Hotel und e-Gastro nicht kombinieren? Beide Branchen sind so eng miteinander verknüpft und ergänzen sich. Dies könnte durchaus eine Symbiose für die Teilnehmer ergeben. Gemeinsamen Vorträge am Vormittag und individuelle, spezifische Master Classes an den Nachmittagen.

Wer weiß, vielleicht geht der eine oder andere Wunsch nächstes Jahr in Erfüllung ;-)

Herzliche Grüße
Andreas Romani

Posted from Munich, Bayern, Germany.