Knisternde Gespräche am Kaminfeuer In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.
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Aus der aktuellen Nielsen Studie “Global Trust in Advertising” geht es ganz deutlich hervor. Auf Platz 1 des Vertrauens liegen die persönlichen Empfehlungen von Familie, Freunden und Bekannten (92%). Schon danach folgt auf Position 2 das Vertrauen in Gäste- und Kundenmeinungen auf Online Bewertungsportalen (70%).
Eine stolze Steigerung von 15% innerhalb der letzten 4 Jahre!
Wie Sie sehen, eine Richtung, die wegweisend für die Zukunft ist.
Wer im Detail nachlesen will, hier geht’s zur Nielson Studie.
Unsere “Online Reputation Management” – Workshops sind deshalb speziell für Gastgeber ausgelegt. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf einem Portal, sondern wir stellen die Vielfalt und Funktion unterschiedlicher Bewertungsportale vor.
Auch bei den Workshops erkennen wir Unsicherheiten im Umgang mit Online Bewertungsportalen und oftmals große Fragezeichen in den Augen der Teilnehmer.
Fakt ist, dass wir uns dieser Online Bewertungswelt nicht mehr verschließen können. Bewertungsportale haben sich etabliert und gehen auch nicht mehr weg. Genauso wenig wie das Internet.
Aus diesen Gründen haben wir für unsere Kunden und exklusiv für Facebook Fans ein Whitepaper verfasst und teilen es sehr gerne mit euch.
Viel Spaß & Happy Marketing
Euer Andreas Romani
PS: Wenn auch Sie für Ihren Betrieb Interesse an einem Online Reputation Management Workshop für Gastgeber haben, dann sprechen Sie uns einfach an: ideas(at)ideas4hotels.com
Jedes Bundesland hat seins.
Sein best bewertetes Hotel.
trivago, das Hotel-Preisvergleichsportal, hat in seiner aktuellsten Pressemitteilung die 16 Häuser vorgestellt, die von den Reisenden in jedem Bundesland an die Spitze der Bewertungs- bzw. Beliebtheitsskala gesetzt wurden.
Das ergibt eine außergewöhnliche Vielfalt an heimischen Gastgebern: Vom Strandhotel bis zum exklusiven Stadthotel, von der Wellness-Villa bis zum historischen Hotelgebäude.
Wir gratulieren den 16 Gewinner Hotels ganz herzlich zur großartigen Leistung.
Die vollständige Pressemitteilung von trivago finden Sie hier.
Ganz besonders freuen wir uns, dass sich das “herrnschlösschen-hotel-restaurant-garden” in Rothenburg ob der Tauber für Bayern Platz 1 sichern konnte.
Herzlichen Glückwunsch an Ulrike und Klaus Wörle und ihr Team für diese sensationelle Leistung! Qualität, hochsensibilisierte Mitarbeiter, toller Standort, Liebe zum Detail, Aufmerksamkeit und Gastgeber mit Leidenschaft, das sind ihre Erfolgsgaranten.
Wir wollen uns jetzt nicht selbst loben, aber so a bisserl stolz sind wir auch darauf, denn das “herrnschlösschen” ist unser Kunde. Bereits in der Voreröffnungphase und über die Eröffnung hinaus haben wir das Hotel mit vielfältigen Marketing Aktivitäten unterstützt und begleitet.
Ganz bewußt hatten wir zusammen mit der Inhaberin schon ab dem Eröffnungszeitpunkt die Basis dafür geschaffen, dass die Leistungen des Hotels auch “online” bekannt werden.
Wie auch Sie mit Ihrem Haus und einer guten Reputation online bekannt werden können, zeigen wir Ihnen gleich. Es muß nicht ewig dauern, wie das “herrnschlösschen” beweist. Die Eröffnung im heiß umkämpften Hotelmarkt in Rothenburg erfolgte erst im Juni 2010!
Vorab sei erwähnt, dass wir strenge Verfechter von echten und authentischen Hotelbewertungen sind. Von so genannten “gefakten” oder gekauften Hotelbewertungen, (die es geben soll), raten wir dringend ab!
Hier unsere Tipps: Nutzen Sie für Ihr Hotel selbst proaktiv alle Online-Bewertungsplattformen! Wenn Sie mit Ihrem Hotel bereits erfasst sind, legen Sie zu Ihrem Haus jeweils einen “Manager Account” an. Wenn Ihr Haus noch nicht erfasst ist, legen Sie es selbst auf diesen Portalen an. Sie erfahren dadurch, wenn jemand etwas über Sie schreibt! Optimieren Sie dann Ihre Einträge in allen Portalen.
Hier finden Sie screenshots und Hinweise, wie für das “herrnschlösschen” die Portale “trivago”, “TripAdvisor”, “HolidayCheck” und “QYPE” optimiert und gehübscht worden sind.
Uups, fast hätten wir’s vergessen: Besonderes Augenmerk muß in Zukunft auch auf “Google” gelegt werden, denn auch hier werden Bewertungen abgegeben.
Der “google places” screenshot des “herrschlösschen”. Da sind wir mal gespannt, wann hier die erste Bewertung erfolgt:
Natürlich wissen auch wir: “Mehr geht immer”, denn die Kür bei der Nutzung der Online-Bewertungsportale absolvieren Sie, wenn Sie als Hotelier eingegangene Bewertungen auch öffentlich auf den Bewertungsplattformen kommentieren.
Das verlangt allerdings regelmäßige Beschäftigung mit den Bewertungs-Portalen, Kreativität und Freude am Schreiben. Weiter auch verfügbare Zeit des Hoteliers. Ja, Sie lesen richtig: “Zeit des Hoteliers”, denn nur er/sie, – und nicht irgend ein externer Dritter -, spricht die Sprache seines/ihres Hotels.
Im Falle des “herrnschlösschen” arbeiten wir noch an den Kommentierungen … aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Unser abschließender Tipp: Optimieren Sie auch Ihren Auftritt bei den Online-Buchungsportalen
Sicherlich versucht jeder Hotelier Provisionen bei Online-Buchungsportalen zu vermeiden, wo es geht. Aber die meisten Hoteliers kommen daran leider nicht vorbei.
Daher noch zwei screenshots und Tipps zu den Buchungsportalen “booking.com” und “hotel.de”:
Vielleicht ist der eine oder andere Tipp für Sie hilfreich und Ihr Hotel gehört im nächsten Jahr zu den Top-Platzierten. Wir drücken die Daumen!
In jedem Fall wünschen wir Ihnen weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf Ihre Kommentare!
Viele Grüße
Ihre 2 von ideas4hotels
Andreas Romani und Michael M. Rotter
Posted By Olaf Dierich als Gastblogger on Juli 29th, 2011
Wie wir alle wissen, hat Google alle Bewertungen von anderen Portalen aus der Übersicht genommen.
Das Ergebnis sieht man am Beispiel vom Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg.
Wir sehen inhaltslose Bewertungen und vor allem Bewertungen, die bisher niemand kontrolliert.
Hier kann jeder schreiben, was er möchte und es rauscht ungefiltert ins Netz. Das hat für den User weder einen Mehrwert, noch sind diese Bewertungen aussagekräftig. Google legt aber sehr viel Wert auf relevanten Content und somit dürfen wir gespannt sein, wann eine Prüfroutine eingeführt wird und wie gut diese funktioniert.
Für Hotels und andere Locations stellt sich aber nun die Frage, wohin die Gäste zum Bewerten geschickt werden sollen.
Qype, Holidaycheck, Tripadvisor oder doch alle Macht für Google?
Arndt Aschenbeck von der fvw und ich diskutierten kürzlich über dieses Thema und da machte er eine Anmerkung, die gar nicht so abwegig ist.
Es könnte jetzt die große Stunde der hoteleigenen Bewertungssysteme, wie Customer Alliance, Hotelnavigator oder anderen schlagen. Denn im Zweifel sollte man vielleicht dazu übergehen, die Bewertungen selbst zu sammeln und von der eigenen Website an die entsprechenden Bewertungsportale zu senden, was ja teilweise schon möglich ist. Warum soll ein Hotel weiterhin seinen Content verschenken?
Bisher war klar, dass man sein Augenmerk auf den Marktführer lenkt und die Gäste dort zum Bewerten hinschickt. Was aber, wenn es bald keinen richtigen Marktführer mehr gibt? Dann wäre es wohl besser, man sammelt die Bewertungen selbst. Vielleicht kommen dann die Portale zu den Hotels und bitten um Content? Das ist eine schöne Vorstellung, wenn auch etwas überspitzt.
Holen wir uns unseren Content also zurück oder schauen wir wieder zu, wie ein anderer die Macht übernimmt?
Ich war bisher ein absoluter Gegner davon, die Gäste direkt auf der Website bewerten zu lassen, aber neue Spielregeln erfordern neues Denken und wer sagt eigentlich, dass immer nur die Großen die Spielregeln festlegen?
Mich würde interessieren, wie das Andere sehen, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Posted By Eric Horster als Gastblogger on Juni 27th, 2011
Kundenbewertungen gehören zu den entscheidungsrelevanten Informationen im Internet. Die hohe Relevanz von Marktführern wie Tripadvisor oder Holidaycheck wird daher gerade in der Hotellerie betont. Bewertungen punkten im Vergleich zu massenmedialer Werbung insbesondere durch ihre Glaubwürdigkeit. Sie helfen dem Nutzer damit bei seiner Reiseentscheidung.
Die Herkunft der Empfehlungen ist in den meisten Fällen jedoch nicht nachvollziehbar. Durch die hohe Relevanz der Bewertungsportale geraten Hoteliers zunehmend unter Druck. Dies kann in gefälschten Einträgen seitens der Hoteliers gipfeln. Es wird aber auch von Fällen berichtet, in denen Kunden versuchen Hotels zu erpressen, indem sie mit einer schlechten Bewertung drohen, ), sollte das Hotel keinen Rabatt gewähren. Stiftung Warentest stellte im vergangenen Jahr zudem fest, dass lediglich zwei von 13 falschen Einträgen durch die getesteten Bewertungsportale erkannt wurden. Die Anonymität der Bewertungen ist somit für alle Beteiligten unbefriedigend.
Das Hotel kann sich gegen falsche Einträge nicht wehren, da diese nicht realen Personen zugeordnet werden können. Aus Kundensicht kann den Bewertungen zunehmend weniger getraut werden, da sich Berichte über falsche Bewertungen mehren. Das Bewertungsportal selbst hat schließlich nur begrenzte Möglichkeiten, falsche Einträge zu vermeiden. Die Reputation der Bewertungen leidet – zum Schaden aller Akteure.
Bewertungen müssten also in einen kontextuellen Sinnzusammenhang gebracht werden. Wenn ein Hotel schlecht bewertet wurde, dann bedeutet dies noch lange nicht, dass dies alle so empfinden. Denn es werden individuell ganz unterschiedliche Präferenzen belegt. Es ist also wichtig, dass man die Bewertung dem Autor zuordnen kann. Dies leisten konventionelle Bewertungsportale bisher nicht – was zunehmend zum Problem der Portalbetreiber wird. Denn je unglaubwürdiger die Einträge erscheinen, desto geringer ist auch die Relevanz des jeweiligen Portals. Und ohne eindeutige Zuweisung, wer was geschrieben hat, leidet die Seriosität.
Interessant sind in diesem Kontext die Versuche von TripFriends und Gogobot. Bei Gogobot ist das Ziel, einen virtuellen Freunde-Urlaubs-Reiseführer zu entwickeln. Gogobot ist als Reise-Community gedacht, in der Freunde Bewertungen über Reiseziele eintragen können. So ist die Information zu einer bestimmten Destination direkt mit einer Person aus dem jeweiligen sozialen Netzwerk verknüpft. Es wird daher möglich, die Information der Person in einen sozialen Kontext zu integrieren. Man kann als Leser also bewerten, ob die jeweilige Kritik für einen selbst relevant ist, oder eben nicht.
Die Frage ist aber, ob es genügend Orte und Mitglieder geben wird, so dass in der jeweiligen Destination Empfehlungen von Freunden gefunden werden können. Um dies zu unterstützen, erlaubt Gogobot die Verbindung zu Check-In Diensten wie Foursquare und Facebook-Places. Bei diesen Diensten ist es möglich, seinen Aufenthaltsort im Internet bekannt zu geben. Bisher waren diese Check-In Dienste umstritten, da der Sinn (außer seinen Freunden mitzuteilen, wo man sich gerade befindet) nicht wirklich greifbar war. Durch die Integration von Gogobot werden diese Dienste zu Reiseführern für Freunde.
Einen richtungweisenden Schritt geht in diesem Zusammenhang auch Holidaycheck mit seiner neuen App. Bewertungen können durch die Quick-Check-Funktion direkt aus dem Hotel heraus gegeben werden. Die Lokalisierung der Person erfolgt dabei automatisch. Praktisch für den Anwender und gleichzeitig eine effektive Maßnahme, um falschen Bewertungen entgegen zu wirken. Denn hierdurch ist sichergestellt, dass sich die entsprechende Person auch tatsächlich im Hotel aufhält. Ein weiterer Effekt der Quick-Checks ist, dass Lob und Tadel nicht mehr zeit verzögert berichtet werden, sondern direkt und situativ. Diese ad hoc Bewertungen können dazu führen, dass zum einen mehr bewertet wird und zum anderen detaillierter. Auf Hotelseite bedeutet dies, dass das Monitoring von Bewertungen permanent betrieben werden muss, um sofort auf Kritik eingehen zu können. Zumal die Bewertungen nicht nur bei Holidaycheck publiziert werden können, sondern gleichzeitig auch auf Facebook…
Gogobot und Holidaycheck greifen somit Schwachstellen auf und zeigen, in welche Richtung sich Bewertungsportale in Zukunft entwickeln könnten. Dennoch bin ich skeptisch, ob sich diese Ansätze durchsetzen werden. Bei Gogobot aufgrund der Tatsache, dass der Erfolg des Dienstes von einer starken Community abhängig ist und bei Holidaycheck aufgrund der (noch) hohen Roaminggebühren.
Was meint Ihr, wie werden sich Bewertungsportale entwickeln? Sind die bisherigen Konzepte noch zukunftsfähig? Kennt Ihr weitere Ansätze?
Eric Horster
Eric Horster ist Promotionsstipendiat des Innovations-Inkubators an der Leuphana Universität Lüneburg. Er forscht zum Thema “Online-Reputationsmanagement im Tourismus” bei Prof. Dr. Kreilkamp. In der Lehre ist er an der Leuphana Universität Lüneburg und an der Hochschule Bremen tätig. Derzeit gründet er eine Unternehmensberatung, um in der Praxis Social Media Strategien im Tourismus umsetzen zu können.
Wir freuen uns auf einen prickelnden Abend. Auf die Trompete!
Michael und Andreas
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Resümee: Was ist das für eine Aktion? Was will und kann man damit erreichen?
Animiert werden die Gäste durch einen Aufsteller an jedem Tisch (siehe Bild).
Wer sich aktiv in den sozialen Netzwerken bewegt oder ein eigenes Blog betreibt, kann dadurch seine Zeche minimieren.
Voraussetzung ist, dass man während seines Aufenthaltes einen Eintrag über den “Brauereigasthof Trompete” in sein Blog postet, einen Bewertungseintrag in Holidaycheck.de, tripadvisor.de oder qype.com vornimmt oder seine Facebook-Freunde oder XING-Kontakte an dem Besuch im “Brauereigasthof Trompete” teilhaben lässt.
Als kleine Belohnung dafür gibt’s “auf’s Haus” – je nach Interaktion – für den ganzen Tisch eine “Runde Bier nach Wahl”, eine Runde “Pitcher Margerita Strawberry” oder einen “Schnaps deiner Wahl”.
Sehr schöne Idee dabei: Für Gäste, die ihr Smart Phone oder ihr Notebook nicht dabei haben, gibt es leihweise ein iPad.
Unser geschätzter Kollege Stefan Niemeyer gehörte mit zu unserer Runde und berichtet ebenfalls in seinem Blog über diese Cross Media Aktion.
Unseres Erachtens eine tolle Idee, wie man Gäste bereits vor Ort zu Interaktion in den sozialen Netzwerken animieren kann.
Vorteile für den Gastronomen:
Stärkung der Online-Reputation des Betriebs Steigerung der Anzahl der Einträge in Bewertungsportalen Erhöhung des Bekanntheitsgrades Viraler Effekt durch Mundpropaganda und Erwähnung in sozialen Netzwerken Umsatzsteigerung und erhöhte Gästefrequenz
Wichtig erscheint uns in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass alle Service-Mitarbeiter detailliert über den Inhalt, den Umfang und die Handhabung der Aktion informiert werden. Dazu gehört auch, damit es nicht zu unerfreulichen Diskussionen mit dem Gast kommt, festzulegen, “wie groß” ein Tisch sein darf – ob also auch zwei zusammengeschobene Tische als “EIN Tisch” gelten. So leider geschehen bei uns, die wir mit 14 Personen den Abend genossen und dazu Tische aneinandergestellt hatten.
Auch sollte auf dem Aufsteller die Wortwahl klar und deutlich ausfallen, denn auch der vorletzte Absatz mit dem “Schnaps nach Wahl” birgt auf unserem Beispiel “Zündstoff”. Wer bekommt denn den Schnaps – nur einer oder auch hier wieder der ganze Tisch?
… und vergessen Sie nie: Ihre Gäste sind neugierig, lieben es, solche Spiele aufzugreifen, sind aber auch clever, um nicht zu sagen raffiniert! Wundern Sie sich also nicht, wenn es an einem Tisch dann auch mal mehrere Runden Pitcher gibt – und die meisten davon “auf’s Haus”!
Lassen Sie sich aber davon nicht abschrecken, denn jede Promotion, unabhängig auf welchen Kanälen Sie sie starten, kostet Geld.
Seien Sie daher durchaus kreativ, aber denken Sie auch selbst spielerisch vorher alle möglichen Varianten durch! Umso mehr, wenn Sie eine Truppe im Lokal haben, die “Internet-Freaks” sind und “online zu sein” ihre Leidenschaft ist.
Wie denken Sie darüber?
Haben Sie ähnliche Social Media Aktionen schon ausprobiert?
Wie sind Ihre Erfahrungen damit?
Um mit Kunden und Gästen im digitalen Zeitalter Schritt zu halten, muss auch die Hotellerie umdenken und neue Wege gehen.
Die digitale Revolution bringt einschneidende Veränderungen mit sich.
Einfach nur sein eigenes Hotelprodukt und mit seinem Leistungsangebot, wie in früheren Zeiten herkömmlich mit konservativen Werbemitteln, klassischen Werbekampagnen und traditionellen Verkaufsförderungsmaßnahmen „auf den Markt zu gehen“, reicht heute definitiv nicht mehr, um langfristig maximale Erfolg zu erzielen.
Das Internet verändert sich rasant. Die permanent wachsende Zahl an Internetusern, die wachsende Interaktion sowie die Transparenz im Web erfordert von den Hoteliers ein völlig neues Handeln. Dazu kommt noch die Tatsache der immer knapper werdenden Marketingbudgets.
Hotels müssen deshalb zukünftig andere und kostenbewusstere Wege gehen, um die Kommunikation und Erreichbarkeit mit ihren Zielgruppen zu optimieren.
Das aktuelle Schlagwort, das momentan in aller Munde ist, heißt „Social Media Marketing“.
Zahlreiche Privathoteliers, mit denen ich mich in den letzten Wochen darüber unterhalten hatte, stehen diesen „3 magischen Worten“ leider noch skeptisch gegenüber.
Dabei erreicht ein Hotel durch Social Media erheblich mehr Gäste, als durch die klassische Homepage.
Außerdem machen Social Media Aktivitäten wirklich Spaß und es ist gar nicht so schwer.
Aber wie sollten SIE Social Media Marketing einsetzen?
Beobachten und Zuhören
Auf den führenden Social Media Plattformen (z.B. facebook, XING, twitter, flickr, YouTube & Co.) suchen Sie nach Inhalten, Kontakten und Gesprächen zu Themen, die für Ihr eigenes Hotel relevant sind (wie z.B. Ihre touristische Region, Events in Stadt / Umland, Sehenswürdigkeiten etc..)
Sie werden überrascht sein, wie viel Inhalt von den Internetusern produziert wird und wie stark Sie von diesen virtuellen Meinungen selbst profitieren.
Hilfreich für das Beobachten und Suchen ist ein RSS Reader (am besten der Google Reader), um Ihre bevorzugten websites zu „abonnieren“ und mit Ihren Lieblingssuchbegriffen in Presseartikeln oder in Blogs immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.
Für Ihr eigenes Hotel suchen Sie auf diesen Plattformen und in online Bewertungsportalen (z.B. tripadvisor, holidaycheck, trivago, QYPE) Ihr Haus. Vergessen Sie auch nicht die Bewertungen auf hrs.de, hotel.de und booking.com) Ihr Haus.
Lassen Sie sich überraschen, was über Ihren Betrieb geschrieben wurde bzw. wo Sie auf der Bewertungsskala stehen.
Nehmen Sie evtl. kritische Stimmen ernst. Dieses Feedback ist immens wertvoll und spiegelt unter Umständen die Meinung eines großen Teils Ihrer Zielgruppe wider.
Hier empfehle ich Ihnen nicht nur zuzuhören, sondern „den Stier bei den Hörnern zu packen“ und auf evtl. Kritiken zu reagieren.
Auch twitter ist ein perfekter Social Media Baustein, um effizient und mit wenig Aufwand Gästemeinungen zu erfahren. Gleichzeitig erkennen Sie auch sofort, welchen Einfluss der Kritiker hat. Je mehr Follower diese Person hat, umso mehr lesen und verfolgen diese, was auch über Ihr Hotel gesprochen wird. Unterschätzen Sie deshalb bitte twitter nicht.
Damit Sie selber Kommunikation im Social Web betreiben können, ist es jetzt notwendig, sich in den für Sie wichtigsten Social Media Plattformen Ihren account zu sichern.
Ich empfehle meinen Kunden für den Beginn sich bei facebook, twitter, YouTube und flickr schnell anzumelden, bevor Ihr Hotelname als Suchbegriff vergeben.
Danach entwerfen Sie für sich ein sympathisches, ehrliches und authentisches Profil.
Als perfekte Ergänzung zu den erwähnten Plattformen, empfehle ich einen Corporate Blog auf Ihrer Homepage einzurichten und regelmäßig zu wechselnden Themen zu berichten. Sie haben mit einem Blog die ideale Möglichkeit intensiv und ausführlich mit Ihren Gästen und Fans zu kommunizieren.
Ihre Gäste können aktiv in Dialogform bzw. durch Interaktion an die Geschehnissen Ihres Hotels teilnehmen und sich einbringen. Ein liebevoll geführtes Hotel muss sich nicht vor der Meinung im Web scheuen. Social Media Instrumente sind perfekt für die Kundenbindung und zudem ideal für die Neukundengewinnung.
Bevor Sie nun beginnen, aktiv für Ihr Hotel zu zwitschern, Freunde und Fans auf facebook „zu sammeln“, langweilige Videos auf YouTube oder „wilde“ Fotos in flickr einzustellen und zu verbreiten, probieren Sie die verschiedenen Social Media Plattformen und deren Funktion erst einmal mit einem „anonymisierten Profil“ aus.
Hier lernen Sie sehr schnell, was, wie funktioniert, welche do´s und dont´s es gibt und welcher Umgang miteinander akzeptiert bzw. als Netiquette vorausgesetzt wird.
Planen und Evaluieren
Ein Social Media Marketing Plan, analog zu Ihrem traditionellen Marketing & Aktivitätenplan, ist unerlässlich. Auch Social Media Aktivitäten müssen zeitlich, thematisch, logisch und mit den Verantwortlichen versehen, festgelegt werden. Auch die Kostenspalte darf dabei nicht vergessen werden, auch wenn Kosten für diese Aktivitäten in der Regel gering sind.
Um den Erfolg der Maßnahmen bewerten zu können , sollten Sie Kennzahlen festzulegen und kontinuierlich Analysen erstellen.
Dafür gibt es jetzt schon diverse kostenlose Beobachtungswerkzeuge (monitoring tools), die Ihre Fortschritte qualitativ und quantitativ greifbar machen.
Solche tools können z.B. ermitteln, wie sich die Anzahl Ihrer Follower bei twitter, der Zuwachs Ihrer Fans auf Facebook oder die Anzahl der Klicks auf Ihre Videos bei YouTube entwickelt.
Eine laufende Bewertung ist entscheidend, um Ihre Social Media Maßnahmen zu rechtfertigen und ständig zu optimieren.
Mein Fazit:
Meinungsbildung im Web wird immer aktiver.
Kommunikationswege werden immer kürzer.
Verbreitung geht immer schneller.
Empfehlungsmarketing hat das web 2.0 schon lange erreicht.
Nicht nur Hotelbewertungsportale, sondern auch Blogs, Facebook, twitter & Co. sind Multiplikatoren, wenn es um das Image Ihres Hotels geht.
Ich lege Ihnen Social Media Marketing „sehr ans Herz“.
Gewiss sind Ihre Hotelgäste, Geschäftspartner und Mitbewerber schon dabei. Daher sollten Sie mit Ihrem Hotel nicht fehlen!
Selbst Kritiker sind überzeugt, dass der Siegeszug der sozialen Netzwerke nicht mehr aufzuhalten ist.
Verschließen Sie sich nicht gegenüber den neuen Medien. Zeigen Sie eine moderne Unternehmenskommunikation. Lernen Sie, den Usern zuzuhören. Lernen Sie, die User zu verstehen und auf Augenhöhe mit ihnen zu kommunizieren, so dass IHRE GÄSTE UND SIE davon profitieren!
Andreas Romani
Sehenswert und informativ – ist social media eine Modeerscheinung?
Is social media a fad? Or is it the biggest shift since the Industrial Revolution? Welcome to the World of Socialnomics – thanks