Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Die Alpenregion Tegernsee Schliersee sucht einen Entwicklungsbetreuer für die Beherbergungsbetriebe

Posted By Andreas Romani on Juni 17th, 2011

Alpenregion Tegernsee Schliersee
Traumjob

Vor einigen Tagen erreichte uns von Thorsten Schär, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Alpenregion Tegernsee Schliersee www.tegernsee-schliersee.de eine Bitte um Hilfe bzw. Unterstützung.

Die Alpenregion sucht für ihre Beherbergungsbetriebe einen Entwicklungsbetreuer.
Eine Position, die es bisher noch nicht gab und völlig neu besetzt wird.

Alle wichtigen Informationen zu dieser neuen Positionen gibt es hier.

Die Alpenregion ist auch “social unterwegs” via facebook www.facebook.com/alpenregion und via twitter www.twitter.com/alpenregion.

Da wir Thorsten Schär persönlich kennen und ich, als eine ideas4hotels Hälfte, meine Kindheit, Jugend und Schulzeit in der Alpenregion verbracht habe, schwingt natürlich Herz und Liebe zur Region mit.

Deshalb unterstützen wir gerne die Bewerbersuche mit diesem Blogbeitrag.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es eine spannende Position und eine
tolle berufliche Aufgabe ist.

Wäre ich 20 Jahre jünger, würde ich mich ganz bestimmt dafür bewerben.
Na ja, dann halt im nächsten Leben ;-)

Wir wünschen den Bewerbern viel Erfolg bei den Gesprächen und dem/der neuen Entwicklungsbetreuer/in toi, toi, toi und viel Spaß in einer der schönsten Destinationen in den bayerischen Alpen.

Andreas Romani

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Gedanken und Nachlese zur ITB 2011 und zum ITB MICE Day 2011 #ITBMiceDay

Posted By Andreas Romani on März 19th, 2011

Nachlese ITB 2011Die Messehallen sind seit einigen Tagen geschlossen, die privaten Messebesucher sortieren noch ihre gesammelten Hochglanzbroschüren exotischer Urlaubsdestinationen und freuen sich an ihren erjagten Werbegeschenken. Berlin kehrt wieder zur touristischen “Hauptstadt-Normalität” zurück.

Foto © Fotolia

Auch wir sitzen an der Nachbereitung der Messegespräche und sortieren unsere Eindrücke.

Was fiel uns auf: Eine ausgelassene, sehr positive Stimmung bei Ausstellern und Fachbesuchern, die Branche feiert wieder gut gelaunt, Veranstalter berichten von starkem Auftragsvolumen, insgesamt also eine strahlende Tourismus-Branche.

Was fiel uns sonst noch auf: Technologisch gesehen gab es nichts revolutionär neues, wobei sich mobiles Marketing in all seinen Facetten ganz bestimmt zum Trendthema 2011 entwickelt.

Zwei schöne Blogbeiträge dazu von unseren Kollegen von tourismuszukunft.

sowie von Ben Mussler von ncm im Tourismusbesprechungsraum.

In der Tat Ben, Du hast es auf den Punkt gebracht, Basisarbeit für Hotellerie und Tourismus ist jetzt angesagt.

Eines unserer Highlights gleich am ersten Messetag war der Impulsvortrag auf Einladung von www.veranstaltungsplaner.de beim ITB MICE Day Kongress.

220 Zuhörer, voller Saal und viele positive Stimmen nach dem Vortrag :-)

Das Thema: “Social Media – mehr als eine Marketingchance für die MICE-Branche”

ITB MICE DAY 2011 Andreas Romani

ITB MICE DAY 2011 Andreas Romani - Alles Social oder was? Foto © i4h

Für alle, die nicht live dabei
sein konnten, hier der link
zu unserer Präsentation.

Eine Nachlese zu diesem Kongresstag vom Veranstalter finden Sie hier.

Nachdem Social Media Marketing auch für die MICE Branche immer mehr an Bedeutung gewinnt und, wie wir oben schon erwähnt haben, mobiles Marketing das Trendthema in 2011 ist, waren auch wir sehr gespannt, wie die Messe Berlin dieses Thema umsetzt.

Es gibt zwar eine facebook Seite unter http://www.facebook.com/ITBBerlin sowie einen twitter account unter http://twitter.com/ITB_Berlin

… leider kommt dort kein richtiger Dialog mit Ausstellern und Messebesuchern zustande. Schade eigentlich … und solche “neumodischen Dinge” wie Location Based Services, QR-Codes usw. wurden überhaupt nicht genutzt.

Unser Kollege Stefan Niemeyer von ncm hat diese verpasste Kommunikationschance der Messe Berlin ebenfalls aufgegriffen. Hier sein Blogbeitrag.

Dann schauen wir mal, was die ITB 2012 bringt und welche heißen, neuen Trends sich bis zum März nächsten Jahres so entwickeln.
Wir freuen uns in jedem Fall schon drauf!

Herzliche Grüße
Andreas Romani

Posted from Munich, Bayern, Germany.

ITB Berlin 2011 – Weltleitmesse für Urlaubs- und Geschäftsreisen

Posted By Andreas Romani on März 8th, 2011

ITB Berlin 2011Die letzten Vorbereitungen sind erledigt, noch ein paar Termine vereinbart, die Taschen gepackt und gleich geht´s los, Richtung Berlin zur ITB 2011.

DIE internationale touristische Leitmesse wartet wieder “mit vollem Tages- und Abendprogramm” ;-) auf Aussteller und Fachbesucher.

Für uns, aus ideas4hotels Sicht, ist es die dritte ITB und wir freuen uns sehr auf tolle Gespräche mit vertrauten Kollegen und neuen Gesichtern.

Spannend wird es auch am Mittwoch 09.03. beim #ITBMiceDay, Halle 7.1a, Saal New York 2, denn dort läuft der ganztägige Business MICE Day mit zahlreichen Vorträgen.

Hier das Programm des ITB MICE Day 2011.

Auch wir sind als Speaker mit dabei. Das Thema: “Social Media – mehr als eine Marketingchance für die MICE Branche”. Sehen wir uns morgen Nachmittag?

Für den Fall, dass der eine oder andere Aussteller bzw. Fachbesucher noch Interesse, Zeit und Spaß hat, um Gespräche über Hotel Online und Social Media Marketing Aktivitäten zu führen, bitte gerne. Vielleicht möchten Sie uns aber einfach nur mal persönlich kennen lernen und sind neugierig auf die 2 ideas4hotels Köpfe? Bitte sehr gerne.
Kontaktieren Sie uns dazu bitte per Mail unter ar (at) ideas4hotels.com

Für alle Daheimgebliebenen berichten wir via twitter mit dem hashtag #ITB über News, Tipps und Trends, die uns auf der Messe “begegnen”.
Und am Ende der Messe lassen wir uns überraschen, ob es uns (wieder mal) in Berlin so gut gefallen hat, dass wir gemeinsam mit Hilde Knef dieses Lied auf den Lippen haben:

Hildegard Knef – Ich hab' so Heimweh nach dem Kurfürstendamm …

Sonnige Grüße
Ihre 2 ideas4hotelis
Andreas Romani und Michael M. Rotter

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Yield Management in der Hotellerie – der Hotelier ist am Drücker

Posted By Roman Brauner als Gastblogger on November 18th, 2010

Der Begriff des Yield / Revenue / Ertragsmanagement ist offensichtlich in der Hotellerie noch immer ein Buch mit 7 Siegeln. Zumindest konnte ich das heute während des Brennpunkt eTourism lernen.

Der Wettbewerb in der Hotelleriebranche steigt kontinuierlich und mit ihm der Druck auf die Hoteliers, Hotelzimmer und Dienstleistungen erfolgreich und vor allem effizient zu verkaufen.

Erschwerend kommt hinzu, dass ein Hotelier 365 Tage im Jahr 1 fixe Kapazität zum Verkauf parat hat. Anders als in der Flugbranche, kann der Hotelier in nachfrageschwächeren Zeiten (Zwischen-/Nachsaison) nicht Kapazitäten streichen. In der Luftfahrtbranche ist das leicht möglich: Entweder man dünnt Rotationen aus und betreibt eine Strecke weniger oft pro Tag oder man bedient sich eines kleineren Flugzeugs für die betreffende Route in einem bestimmten Zeitraum, oder auch nur tagesweise. Theortische Modelle in der Hotellerie, wie z.B. einen Haustrakt zu sperren bringen hier nur marginal Erfolg. Ein Kriterium eint die beiden Branchen aber:

Die Ware ist höchst verderblich.

Ein nicht verkaufter Sitz im Flugzeug ist genauso wie ein für 1 Nacht leerstehendes Hotelzimmer unwiderbringlich verloren. Die operativen Kosten bleiben davon allerdings weitestgehend unberührt.

Um den Herausforderungen der geänderten Wettbewerbsbedingungen optimal begegnen zu können, erfordert es vom Hotelier geeigneter Massnahmen, um effizient den diversen Kundensegmenten begegnen zu können.

Was ist Yield Management also nun genau?

Darunter versteht man ein Instrument zur dynamischen Preis- und Kapazitätssteuerung. Konkret geht es darum, die Nachfrage unter Berücksichtigung der spezifischen Bedarfssituation der Kunden durch höhere oder niedrigere Angebotspreise gezielt auf freie Kapazitäten zu lenken, um den Gesamtumsatz zu maximieren.

Einfacher ausgedrückt bedeutet Yield Management eigentlich nichts anderes, als das richtige Produkt zur richtigen Zeit zum richtigen Preis an den richtigen Kunden zu verkaufen, um den höchstmöglichen Ertrag zu erzielen.

Und doch passiert es, dass bei Fachtagungen (wie der heutigen) Tweets wie:

“nicht mehr der Hotelier bestimmt den Preis,
sondern häufig leider die Buchungsplattformen”

geschrieben werden.

In aller Kürze:

Pauschal gesehen ist das einfach falsch. Mitunter mag diese Aussage auf bestimmte Betriebe zutreffen. Als generelle These ist das weit gefehlt. Yield Management ist eine spezielle Form der Preisdifferenzierung

Durch Schaffung von Kontingenten – z.B. sieht man für einen bestimmten Zeitraum eine bestimmte Anzahl von Zimmern für reduzierte Preise vor und verkauft den Rest zum normalen Tarif – schafft man sich gezielt Steuerungsmöglichkeiten.

Im Allgemeinen gilt: First to come – First to serve

Ist dieses Kontingent aufgebraucht, so ist der entsprechende Tarif nicht mehr verfügbar. Wer zuerst kommt, bekommt den billigsten verfügbaren Tarif – nach außen sieht es so aus, als würden die Preise mit der Zeit steigen.

Die Herausforderungen stecken in der Basis und im Detail:

Die erste Frage die sich der Hotelier zwangsläufig stellen wird ist: Wann soll welches Kontingent welche Ausgangsgröße haben?
Hierbei können verschiedene Zugänge gewählt – am besten eine Kombination aus mehreren – angewandt werden:

1. Erstellung von Forecasts aufgrund historischen Buchungs/Nächtigungsdaten
2. Analyse der Zielpreise (jener Preise, welche die Zielgruppen zu zahlen bereit sind)
3. Mitbewerberbeobachtung – auch “benchmarking”

Aufgrund der Komplexität der Aufgabe benötigt man dazu leistungsstarke Computersysteme. Möglich wurde effizientes Yield Management überhaupt erst, seit man die Preise dank modernster Reservierungssysteme so ändern kann, dass sie nur konkreten Interessenten offeriert werden. Entwickelt sich die Auslastung gut, so werden höhere Preise verlangt, ist dagegen absehbar, dass Restkapazitäten übrig bleiben, werden die überschüssigen Kapazitäten zu niedrigeren Preisen verkauft. Gutes Yield Management schafft also eine gleichmäßige Auslastung auch bei stark schwankender Nachfrage und maximiert den Gesamtertrag, auch wenn die Durchschnittspreise geringer als geplant ausfallen.

Bedient sich nun der Hotelier einer “Multichannel Distributionspolitik” und ist mit deren Performance unzufrieden, sollten nicht pauschal die Kanäle dafür verantwortlich gemacht werden. Es obliegt am Ende des Tages noch immer einzig und allein dem Hotelier, SEINE Raten in den Kanälen zu publizieren. Schlecht betriebenes Raten Monitoring kann dazu führen, dass über Drittkanäle Preise angeboten und verkauft werden, die aus Sicht des Hoteliers falsch sind (Netto/Brutto Problematik, bereits geschlossene Kontingente noch saleable, etc.). Das hat natürlich zur Folge, dass daraus der Eindruck entsteht, als übernehmen die externen Buchungsplattformen die Kontrolle über die eigene Preispolitik. Wenn Sie mir aber bisher aufmerksam gefolgt sind werden Sie merken, dass das eine verzerrte Ansicht der Realität darstellt.

Wie man sieht, erfordert Yield Management entsprechendes Know-how.

Nicht nur technischer Natur, sondern auch Wissen um sein eigenes Unternehmen. Ja, Sie lesen richtig. Wenn ich als Hotelier keine Kenntnis darüber besitze, wie weit ich mit dem Preis heruntergehen kann und gleichzeitig kostendeckend agiere, so werde ich mir schwer tun, auch nur in irgendeiner Art und Weise eine vernünftige Preispolitik zu betreiben.

Aber auch folgende Fragen bleiben oftmals unbeantwortet:

* Von welchen Kundensegmenten wird mein Haus gebucht?
* Welche Kundensegmente bringen mehr Umsatz? – Stichwort Produktivität
* Wie kann ich umsatzstarke und umsatzschwache Zeiten steuern?
* Wie hoch ist meine Tagesfluktuation der Gäste? – Stichwort “NOSHOW” und Überbuchung

Daher ergeht mein dringender Appell an die Hoteliers, sich mit dem Thema bei Bedarf intensiv auseinanderzusetzen. Erklären Sie es zur “Chefsache” oder schaffen Sie zusätzlich Ressourcen im Unternehmen, die sich der Materie annehmen.

BITTE GLIEDERN SIE EIN YIELD MANAGEMENT NICHT IN DEN VERKAUF EIN!!!

Ein Verkäufer, der nie in die Hintergründe von Preisen, deren Entstehen und deren Steuerung eingeführt wurde, wird jedes Yield Management System zum Einsturz bringen. Ein Yield Management soll mit einer Verkaufseinheit zusammenarbeiten und dem Verkauf Bandbreiten vorgeben, in dem sich der Verkaug bewegenn kann und soll. In Stein gemeißelte Preise schwächen den Verkauf und bringen mitunter eine Schlechterstellung im Vergleich zum Mitbewerb.

Bleiben Sie proaktiv am Drücker und bedienen Sie sich der vielen angebotenen Tools!
Sie werden sehen, es lohnt sich…

Ihr Roman Brauner
http://romanbrauner.wordpress.com/

Das könnte Sie zum Thema Preise und Preisfindung auch interessieren:
“Detailliertes know how bekommem sie von uns!”
“Faszinieren statt rabattieren” und
“HSMA Pricing & Distribution Day Frankfurt” – aus meiner Sicht ein voller Erfolg!

Posted from Munich, Bayern, Germany.

“Barcamps” die neue Generation von Konferenzen – Die Branchencamps

Posted By Andreas Romani on August 20th, 2010

TEIL 3: “Von den offenen BarCamps zu den Branchencamps”


Quelle: www.pink-sheep.com

Das Wort BarCamp klingt im ersten Moment eigenwillig.

Manche denken spontan an Wintercamping, Nudistencamp oder an Gerangel um die besten Stellplätze für den Wohnwagen. Andere sofort an ihren Lieblingscocktail und offene Gespräche beim Barkeeper ihres Vertrauens.

Falsch gedacht!

Dieser Fachausdruck steht für ein internationales Netzwerk von sog. “Unkonferenzen”, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern selbst bestimmt werden. Franz Patzig als einer der Vorreiter der deutschen BarCamp Szene hat über die Geschichte und Entwicklung der BarCamps ein ausführliches Blog geschrieben:
Titel: “Was ist eigentlich ein BarCamp?” Zu diesem Blog gehts hier

Auch in Deutschland finden mittlerweile regelmäßig BarCamps statt. Einen Überblick der kommenden BarCamps in D/A/CH gibt es hier

Für die Südfraktion unter unseren Bloglesern: Das nächste Münchener BarCamp findet am 09.10. und 10.10.2010 statt. Infos dazu gibts hier

BarCamps finden in lockerer, entspannter Atmosphäre statt. Kostümchen, Pumps, Anzug, Schlips und Co. bleiben zu Hause.
Es ist eine Veranstaltung von den Teilnehmern für die Teilnehmer. Die Teilnehmer bestimmen darüber, was gesprochen wird – nicht der Veranstalter. Und das ist das Einzigartige daran!!
BarCamps bestehen nämlich aus eingereichten Vorträgen und Diskussionsrunden (Sessions), die täglich auf Whiteboards etc. durch die Teilnehmer selbst koordiniert werden.

So kann das z.B. aussehen:

Obwohl in offener und lockerer Atmosphäre, gibt es auch Regeln:

  • Alle Teilnehmer sind aufgefordert, selbst einen Vortrag zu halten oder zu organisieren.
  • Rede über das BarCamp
  • Blogge über das BarCamp
  • Vorstellung der Person in drei Worten (3 Tags)
  • Sessions dauern nicht länger als die vorher angesetzte Zeit
  • Jeder ist aufgefordert zu präsentieren

Und ganz besonders zu beachten ist: BarCamps sind keine Werbeveranstaltung!
“Wissen teilen um das eigene Wissen zu vermehren” ist das Leitmotiv!

Vielen Dank an unsere Kollegen von Tourismuszukunft für diese Zusammenstellung der Regeln.

Seit einiger Zeit geht der Trend in Richtung Branchencamps. Diese sind nicht nur was für IT Technik- Freaks und Geeks, die sich mit nichts anderem als web 2.0 und Webanwendungen befassen, sondern auch mit Themenbereichen beschäftigen, wie in unserem Falle der Hotellerie und dem Tourismus.

Diese kommunikative Veranstaltungsform wurde hier in Deutschland durch die HSMA und Tourismuszukunft – Institut für eTourismus für Hotellerie und Geschäftstourismus etabliert.

Der Reigen unserer Branchencamps beginnt vom 27.08. bis 29.08.2010 mit dem
MICEcamp
.

Der offizielle hashtag lautet #micecamp

Dieses Camp richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Hotelmanagement, Marketing & Vertrieb, Convention-Bankettsales, Reservierung sowie an Event, Kongress- und Veranstaltungsplaner sowie Agenturen.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.micecamp.de

Nach dem Riesenerfolg im letzten Jahr findet vom 15.10. bis 17.10.2010 die
2. Auflage des hotelcamps statt.

Der offizielle hashtag lautet #hc10

Inhaltlich hat das hotelcamp einen ganz klaren Fokus:

Neue Entwicklungen rund um das Thema Internet / Web 2.0 und wie können sie gewinnbringend und zielführend für die Hotellerie eingesetzt werden.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.hotelcamp.de

Für Ausdauer-Camper und solche, die an den nächsten Wochenenden so gar nichts vorhaben, hier noch 2 weitere Termine.
Obwohl die Plätze praktisch schon vergeben sind (Warteliste ist zwar noch möglich), will ich euch diese beiden touristischen BarCamps nicht vorenthalten:

Das über die Grenzen Österreichs schon sehr bekannte Castlecamp in Kaprun vom
10.09. bis 12.09.2010.

Der hashtag lautet #castlecamp10 Update vom 11.09.2010: #cczk10

Infos und Anmeldung unter http://www.castlecamp.at

Zum Abschluss noch ein Tipp zu einem neuen Branchencamp, das in Bad Reichenhall stattfindet.

Das SpaCamp zum Thema Wellness, Spa und Gesundheit vom 02.10 bis 03.10.2010.

Der Hashtag lautet #spacamp

Infos und Anmeldung unter http://www.derfalkner.com/spacamp

Das Ziel aller touristischen Branchencamps ist es, sich über Innovationen in den verschiedenen Märkten und Segmenten auszutauschen und gemeinsam neues Wissen zu generieren!

Ich wünsche euch viel Spaß auf und bei einem der nächsten BarCamps.

Dazu noch eine Packliste aus dem Blog von Ralf Appelt mit den notwendigsten Utensilien.

  • Mehrfachsteckdose zur persönlichen Stromversorgung
  • Notebook für Notizen, Recherchen und falls ich eine Session anbiete zur Präsentation
  • Visitenkarten, Poken o.ä.
  • eine Sessionidee
  • Gute Laune
  • Fragen/Neugier
  • Bereitschaft sich Einzubringen/Auszutauschen
  • Anreisebeschreibung/Adresse
  • Vorab den Hashtag zur Veranstaltung in Erfahrung bringen.

Für den Fall, dass der eine oder andere jetzt traurig ist, weil die letzten Plätze nun auch noch vergeben sind … im nächsten Jahr gibt es bestimmt bei allen 4 touristischen Branchencamps eine Neuauflage!

Andreas Romani

Das könnte euch auch interessieren:
TEIL 2: “Ein Pad im Kornfeld”
TEIL 1: “Und täglich grüßt das facebook”

Tourismuscamp 3 in Eichstätt – Gedanken, Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft

Posted By Andreas Romani on Januar 25th, 2010

Tourismuscamp Eichstätt

Unseres Erachtens eine gelungene Veranstaltung!

Zuerst einen herzlichen Dank an Tourismuszukunft mit Florian Bauhuber, Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich sowie Prof. Dr. Hans Hopfinger von der KU Eichstätt für die Vorbereitung, Organisation, Leitung und Durchführung des Camps.

Vergessen wir nicht, dass es sich beim Tourismuscamp um ein “Nonprofit-Projekt” handelt, an dem weder Tourismuszukunft noch die Sponsoren etwas verdienen. Daher gilt auch unser Dank den Sponsoren, die die tatsächliche Durchführung unterstützt und den Besuchern die kostenlose Teilnahme am Tourismuscamp ermöglicht haben.

Soweit wir am Ende der Veranstaltung in Form einzelner Stimmen Kritik gehört haben, wollen wir daran erinnern, dass ein Camp nur so gut sein kann, wie sich die einzelnen Teilnehmer selbst in die Sessions einbringen. Hierzu gehört auch, dass der einzelne Teilnehmer, der speziell ein Thema behandelt wissen oder über besondere eigene Erfahrungen berichten und diskutieren möchte, dieses Thema selbst als Session anregt und hierfür andere Teilnehmer des Camps begeistert.

Es ist ein Leichtes, – und besonders dann, wenn man selbst beim Camp nicht dabei war -, von “außen” zu kritisieren, es seien nicht die richtigen Themen dabei gewesen oder die Teilnehmer der Sessions hätten “im eigenen Saft geschmort”, wenn im Wesentlichen “nur” Social Media Marketing Themen, wie Twitter, Facebook Fanpages, Widgets, Google Wave usw. die Auswahl der Sessions bestimmt haben.

Offensichtlich aber waren genau das die Themen, die doch den Großteil der Teilnehmer beschäftigt hatten …

Es ist richtig, auch wir hätten uns etwas mehr Ausblick in die Zukunft gewünscht, wie z.B. “Was bestimmt den Tourismus im Jahre 2015?” oder “Mit welchen neuen technischen Möglichkeiten oder Begebenheiten hat sich der Tourismus zukünftig auseinanderzusetzen?”

… aber auch wir hatten eine solche Session nicht angeregt und nicht geleitet.

Besonders gefallen haben uns:

  • “Outernet – Das Internet breitet sich bis in die Realität aus”, in der Florian Bauhuber über die Entwicklungen und Möglichkeiten mit “Qype Radar”, “Foursquare”, “Aka’Aki”, “Nearby Tweets”, “YELP” und “Wikitude” berichtete.
  • “Wie eine Destination eine Web 2.0 Strategie entwickelt“ am best practice Beispiel: www.Salzkammergut.at
  • Die Website von “Oberstaufen plus” – ein mutiger Ansatz von Benjamin Buhl, trendsetzend für andere touristische Destinationen

Hier geht es zum vollständigen Veranstaltungsplan

Unseres Erachtens haben sowohl die “alten Hasen” als auch die “Newbies” wieder etwas mit nach Hause nehmen können. Denn Erfahrungsaustausch mit Kollegen, Networking während der Sessions und zahlreiche Einzelgespräche rund ums Camp sowie während der Abendevents gehören ebenfalls dazu.

Wir wünschen uns für die nächsten Camps, dass auch in Zukunft keine “Verwässerung” durch sicherlich ebenso wichtige, aber letztendlich allgemeinere Themen des Tourismus eintritt. Im Rahmen des Tourismuscamps sollte nach wie vor die primäre Ausrichtung und das Augenmerk auf den zukünftigen technologischen und gesellschaftlichen Trends und Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf die Tourismuswirklichkeit liegen.

Andreas Romani und Michael M. Rotter

“Was Sie schon immer über Twitter wissen wollten” oder “Der frühe Vogel fängt den Tweet” #tourismus

Posted By Andreas Romani on August 5th, 2009

In meinem letzten Blog hatte ich Ihnen die Online Bewertungsportale “ans Herz gelegt”. Und die rasante Entwicklung des Empfehlungsmarketings im Web 2.0 aufgezeigt.

Mittlerweile lassen sich mehr als die Hälfte aller Menschen von online Empfehlungen leiten und diese beeinflussen die Kaufentscheidung.
Das zeigt eindeutig, dass Social Media Marketing auch aus der Hotellerie nicht mehr wegzudenken ist.

Heute geht es um einen weiteren wichtigen Baustein im Social Media Marketing, nämlich “Twitter”.

Jetzt werden bestimmt viele Hotelkollegen sagen:

“Nein nicht schon wieder einer, der mir mit diesem neumodischen, amerikanischen Internet-Zeugs daherkommt. Brauch ich nicht, will ich nicht, kann ich nicht, hab ich keine Zeit dafür!”

Ich werde darauf erwidern:

“Das kann schon sein, aber wer heute online verschläft, hat morgen erheblich weniger Gäste”.

Denken Sie doch einmal an all die vielen früheren “neumodischen”, technischen Errungenschaften wie Telefax, mobiles Telefon, SMS, Internet, Homepage, E-Mail-Nachrichten usw.
Brauchen Sie diese auch nicht oder haben Sie keine Zeit dafür?

Seien Sie aufgeschlossen, aktiv, trendorientiert und zeigen Sie der Welt, was moderne Hotellerie tatsächlich ist und wie sie richtig funktioniert.
Nutzen Sie den Kurznachrichtendienst Twitter mit seinen max. 140 Zeichen als zusätzlichen Vertriebskanal.
Twitter ist kostenfrei, simpel und von jedem Computer mit Internet Zugang oder internetfähigem Telefon aus zu nutzen.

Und jetzt wird es noch bunter: Twitter hat kürzlich seine Startseite http://www.twitter.com angepasst und sich „auf die Suche“ fokussiert. Eindeutig eine Konkurrenz zu Google, Yahoo, bing etc.

Es geht also nicht mehr allein um die Frage “Was machst Du gerade” bzw. um den Austausch von ausschließlich privaten “Tweets” (so heißen Kurznachrichten in max.140 Zeichen).
Es geht mittlerweile darum, dass Ihre Stammgäste bzw. Gäste, die Sie zukünftig bekommen wollen, nicht mehr nur Google auf der Suche nach einem Reiseziel oder einem perfekten Hotel nutzen. Die Twitter-Suche ermöglicht es, Tipps, Trends, Empfehlungen, aber auch Kritiken (eventuell auch über den eigenen Hotelbetrieb) in Echtzeit aufzuspüren und sie aktiv für sich zu nutzen.
Und welcher zeitgemäße Hotelier will nicht wissen, was über sein Haus bereits „gezwitschert“ wurde.

Deshalb meine Tipps für Twitter Neulinge:

• Sichern Sie sich sofort Ihren eigenen, individuellen Twitter-Namen, bevor er vergeben ist.
• “Zwitschern” Sie mit und berichten Sie über Ihr Hotel.
• Verwenden Sie Ihre Sprache, persönlich und menschlich, so wie Sie mit Ihren Gästen sprechen.
• Zeigen Sie Emotionen aus Ihrer Hotelwelt (z.B. mit Bildern, Videos, Presseartikeln).
• Geben Sie Ihren “Followern” (so heißen die Twitter-Nutzer die Ihre Tweets “abonnieren”)
zusätzliche Informationen (z.B. über Ihre touristische Region, über Veranstaltungen/Events).
• Vermitteln Sie damit einen Mehrwert. Ihre Follower werden Sie dafür schätzen und “lieben” und
bei Ihnen (und nicht im Nachbarhotel) reservieren.
• Verzichten Sie auf eintönige, langweilige Angebote oder Auszüge aus Ihrer Hotelbroschüre.
Damit ist im Social Web “kein Blumentopf mehr zu gewinnen”.
• Folgen Sie Ihren Followern und bauen Sie sich dadurch Multiplikatoren auf.
• Ermutigen Sie Ihre Follower zu einer Antwort bzw. einem “Retweet” (so nennt man die
Weiterleitung einer Nachricht im Schneeballprinzip).
• Arbeiten Sie aktiv, kontinuierlich, kreativ mit diesem wirklich genialen, “neumodischem Internet-Zeugs”

Zum Abschluss noch was Top-Aktuelles:
Seit wenigen Tagen gibt es unter http://twihotels.com die Möglichkeit einer Hotelzimmer-Anfrage via Twitter. Zwei entscheidende Vorteile ergeben sich dabei: Follower geben persönliche Hotel-Tipps und Empfehlungen für das angefragte Reiseziel weiter UND aktive Twitter-Hotels können ihr Preisangebot direkt abgeben. Ein zusätzlicher kostenfreier Vertriebsweg!
Hotelier-Herz was willst du mehr!

Viel Spaß beim “Twittern” wünscht Ihnen

Andreas Romani

P.S. Ich freue mich über viele Follower unter http://www.twitter.com/ideas4hotels