Die Hotel-Tuner mit Weitblick
splash
Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Gedanken und Nachlese zur ITB 2011 und zum ITB MICE Day 2011 #ITBMiceDay

Posted By Andreas Romani on März 19th, 2011

Nachlese ITB 2011Die Messehallen sind seit einigen Tagen geschlossen, die privaten Messebesucher sortieren noch ihre gesammelten Hochglanzbroschüren exotischer Urlaubsdestinationen und freuen sich an ihren erjagten Werbegeschenken. Berlin kehrt wieder zur touristischen “Hauptstadt-Normalität” zurück.

Foto © Fotolia

Auch wir sitzen an der Nachbereitung der Messegespräche und sortieren unsere Eindrücke.

Was fiel uns auf: Eine ausgelassene, sehr positive Stimmung bei Ausstellern und Fachbesuchern, die Branche feiert wieder gut gelaunt, Veranstalter berichten von starkem Auftragsvolumen, insgesamt also eine strahlende Tourismus-Branche.

Was fiel uns sonst noch auf: Technologisch gesehen gab es nichts revolutionär neues, wobei sich mobiles Marketing in all seinen Facetten ganz bestimmt zum Trendthema 2011 entwickelt.

Zwei schöne Blogbeiträge dazu von unseren Kollegen von tourismuszukunft.

sowie von Ben Mussler von ncm im Tourismusbesprechungsraum.

In der Tat Ben, Du hast es auf den Punkt gebracht, Basisarbeit für Hotellerie und Tourismus ist jetzt angesagt.

Eines unserer Highlights gleich am ersten Messetag war der Impulsvortrag auf Einladung von www.veranstaltungsplaner.de beim ITB MICE Day Kongress.

220 Zuhörer, voller Saal und viele positive Stimmen nach dem Vortrag :-)

Das Thema: “Social Media – mehr als eine Marketingchance für die MICE-Branche”

ITB MICE DAY 2011 Andreas Romani

ITB MICE DAY 2011 Andreas Romani - Alles Social oder was? Foto © i4h

Für alle, die nicht live dabei
sein konnten, hier der link
zu unserer Präsentation.

Eine Nachlese zu diesem Kongresstag vom Veranstalter finden Sie hier.

Nachdem Social Media Marketing auch für die MICE Branche immer mehr an Bedeutung gewinnt und, wie wir oben schon erwähnt haben, mobiles Marketing das Trendthema in 2011 ist, waren auch wir sehr gespannt, wie die Messe Berlin dieses Thema umsetzt.

Es gibt zwar eine facebook Seite unter http://www.facebook.com/ITBBerlin sowie einen twitter account unter http://twitter.com/ITB_Berlin

… leider kommt dort kein richtiger Dialog mit Ausstellern und Messebesuchern zustande. Schade eigentlich … und solche “neumodischen Dinge” wie Location Based Services, QR-Codes usw. wurden überhaupt nicht genutzt.

Unser Kollege Stefan Niemeyer von ncm hat diese verpasste Kommunikationschance der Messe Berlin ebenfalls aufgegriffen. Hier sein Blogbeitrag.

Dann schauen wir mal, was die ITB 2012 bringt und welche heißen, neuen Trends sich bis zum März nächsten Jahres so entwickeln.
Wir freuen uns in jedem Fall schon drauf!

Herzliche Grüße
Andreas Romani

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Social media – facebook, twitter & Co. – auf der Titelseite der AHGZ #hok10

Posted By Andreas Romani on April 25th, 2010

Titelseite der
“ALLGEMEINEN HOTEL- UND GASTRONOMIE- ZEITUNG”
Nr. 17/2010 vom 24. April 2010:

“AUF GÄSTEFANG IM DATENMEER”

Die Website allein reicht nicht mehr aus: Wer im Gastgewerbe Erfolg haben will, muss alle Social-Media-Kanäle bedienen.

Aus dem Artikel:
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E-Mail war gestern, Social Media ist heute. Und was ist morgen?

Die digitale Entwicklung geht rasant voran. Neue Webdienste wie Foursquare stehen bereits in den Startlöchern. Wer sich jetzt nicht in soziale Netzwerke vorwagt, wird es am Ende schwer haben, dort eine aktive Rolle zu spielen und überhaupt noch aufzufallen. So lautet das Fazit beim ersten Deutschen Hotel-Online-Kongress in Wiesbaden.

Schon Microsoft-Gründer Bill Gates sagt: “Das Internet ist wie eine Welle. Entweder man lernt darin zu schwimmen, oder man geht unter.” Das gilt künftig umso mehr. Verglichen mit seiner Nutzerzahl sei Facebook heute das drittgrößte Land der Welt, weiß Andreas Romani, Hotelberater bei ideas4hotels.

80 Prozent der Twitter-User twittern von unterwegs. 57 Prozent der Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk unterwegs. Vor allem die Nutzergruppe 55 plus holt bei Facebook auf – um 225 Prozent im Monat.
[Anmerkung ideas4hotels: Korrekt sind 32% pro Monat, nicht 225% pro Monat]

Gleichwohl präsentieren sich die meisten Hotels und Restaurants im Internet immer noch sehr werblich und technisch. Dabei wünschen sich virtuelle Kunden auf Websites verstärkt soziale Inhalte und eine persönliche Ansprache.

“Personalität auf Websites wird für den User immer wichtiger”.

Nur wer sich auf einer Hotel-Homepage als Gast fühlt, verweilt dort auch länger”, ist Daniel Ammersdorfer überzeugt. Der Geschäftsführer vom Tourismuszukunftsinstitut für eTourismus hat ein Zukunftsszenario: Soziale Netzwerke und Websites wachsen immer mehr zusammen. Das heißt für Hoteliers und Gastronomen: Weg von der reinen Homepage, hin zur breiten Webpräsenz. Nur wer seine Gäste künftig persönlich anspreche und in den verschiedensten sozialen Netzwerken aktiv sei, könne den Gast von morgen erreichen. “Social Media ist ein Baustein, der in alle Aktivitäten eingebaut werden muss.” In dieser Vernetzung sieht Ammersdorfer die eigentliche Schwierigkeit der rasanten Entwicklung.

Travel Charme hat die Gesprächsbedürfnisse der Gäste bereits umgesetzt. Die Hotelkette bündelt alle Informationen im Newsroom.

Im Travel Charme Newsroom findet der User auf einen Blick Bilder, Videos, Podcasts, Pressemitteilungen, Linktipps, Bewertungen oder Reisetipps.

“Unser Ausgangspunkt war, Kundenmeinungen auf unsere Website zu bringen. Und das möglichst glaubhaft und viele Interessenten erreichend”, so Dominik Sobotka von Travel Charme, der im Web 2.0 mehr eine Haltung als eine Technologie sieht. Gleichzeitig entwickelt sich Social Media ständig weiter. Es braucht längst keinen Rechner mehr, um dar an teilnehmen zu können. Auch per Smartphone lässt sich der Erfolg eines Unternehmens steuern. Dadurch wird der Internetzugang revolutioniert.

Andreas Romani kennt bereits die nächste heiße Geschichte im Internet: Foursquare, ein Ortungsdienst – jedoch mit Nutzwert für Gastronomie und Hotellerie, denn ihnen bietet die Plattform die Möglichkeit, den Nutzer gezielt zu umwerben, wenn er draußen am Lokal vorbeiläuft.

Bereits Hunderte Restaurants und Bars in den USA bieten via Foursquare Vergünstigungen und Gratis-Snacks an. Das ganze funktioniert via GPS-basierter Application (Appd), die sich der Nutzer auf sein Smartphone herunterladen kann. Geht er dann in ein Restaurant, kann er über Foursquare einchecken und so anderen Menschen seinen Standort mitteilen. Zugleich kann der Nutzer Punkte sammeln und “Mayor”, sprich Bürgermeister, einer Location werden.

Künftig gilt: Gäste suchen nicht mehr nach Produkten, sie kommen über Social Media zu ihnen. Empfehlungsmarketing ist hier ein Stichwort.

Wie es sich erfolgreich via Social Media umsetzen lässt, zeigt eine Wortmeldung auf dem Portal Website-Marketing.

Eine Twitter-Nutzerin berichtet von einer Essensverabredung im überfüllten Hiltl in Zürich, 50 Minuten musste sie auf ihr Essen warten. Als Reaktion platzierte sie einen frechen Tweet bei Twitter. Es entstand ein Dialog. Das Ergebnis: Hiltl bot an, sich “für die offene Kommunikation” mit einem Gutschein zu bedanken.

Für die Hotelpraxis bedeutet das: Statt in klassische Werbung gilt es, vermehrt in Social-Media-Aktivitäten zu investieren, sagt Hotelberater Romani. Budgets müssen umgeschichtet und onlineversiertes Personal akquiriert werden.

Das Roger Smith Hotel in New York beschäftige heute schon zwei Social-Media-Manager, berichtet Romani. Ein Jobprofil, das in der Hotellerie künftig häufiger besetzt werden dürfte.

Bei aller Social-Media-Euphorie gilt es den steigenden Stellenwert der eigenen Hotelwebsite nicht zu unterschätzen, rät Thomas Lendzion, Geschäftsführer der Hotelwebservice GmbH. “Soziale Netzwerke dienen der Information und Kommunikation. Auf der Website hingegen wird gebucht.”

Sein Tipp: Hotels sollten sich unbedingt stärker an verschiedenen Zielgruppen ausrichten und gleich mehrere Websites beziehungsweise Landing Pages anbieten, die in puncto Inhalt und Design variieren. Außerdem müsse die Homepage so konzipiert sein, dass eine mobile Nutzung auf Smartphones ohne längere Ladezeiten möglich sei.

“Die Kunst ist es, all diese Kommunikationskanäle und –plattformen gleichermaßen zu bedienen. Dies aber zielgruppengerecht – es darf nicht überall das gleiche stehen”, weiß der Web-Experte. Seiner Meinung nach werde Gästegewinnung im Netz künftig immer mehr Wissen über Kommunikation, Besucherströme und E-Marketing von Hoteliers erfordern.

von Brit Glocke / Natascha Ziltz
Artikel der AHGZ – Interessantes dazu auch weiterlesen in der aktuellen Ausgabe der AHGZ Nr. 17/2010 vom 24.04.2010 – dort Seite 20 und Editorial Seite 8

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Die Lehre des ZEN und die Twitter Kunst: 4 Tipps für produktives Zwitschern

Posted By Andreas Romani on April 12th, 2010

Balance ZenTwittern ist einfach. Twittern macht Spaß.
Nicht ganz so einfach ist es, Twitter als Social Media Marketing Kanal in der Balance zu halten und effektiv zu verwenden.

Die Weisheiten der ZEN Meister bieten eine ausgewogene Mischung um den Zeitaufwand für Social Media lohnenswerter und produktiver zu gestalten. Es gibt Tage, da engagieren wir uns in sozialen Netzwerken so geradlinig in einer Richtung, dass es für berufliche und private Dinge mehr als optimal läuft.
Wir suchen nicht lange und finden genau den nützlichen Inhalt (wertvollen Inhalt) den wir brauchen, kommunizieren perfekt mit unseren Freunden und Fans und erledigen so nebenher viele andere Dinge “mit links”.

Es gibt aber auch andere Tage, wo wir die Blickrichtung verlieren, wir schweifen ab, verzetteln uns in und mit Social Media.
Am Ende des Tages finden wir uns gestresst wieder und fragen uns, was wir denn tatsächlich geschafft haben.

Damit Ihnen das nicht mehr passiert, gibt es 4 entscheidende ZEN Weisheiten damit Sie in Ihrer Arbeit mit Social Media einen positiven und nachhaltigen Effekt erzielen.

Beginnen Sie aus der Sicht eines Neulings

Beginnen Sie wie ein Newcomer, denn für Neulinge sind die Wege vielfältig. Für Experten eher weniger. Es ist nicht entscheidend, dass Sie als Anfänger den Stil der Profis imitieren.
Ihre Persönlichkeit, Authentizität und Ehrlichkeit zählt.

Sie müssen auch nicht auf allen sozialen Kanälen “mit dabei sein”, nur weil Ihnen ein sog. “Experte” dazu geraten hat. Denn weniger ist oft mehr.
Legen Sie fest, wo im social web Sie aktiv sind.
Hören Sie zu, beobachten Sie und folgen Sie den Meinungsmachern und Profis in unserer Branche.

Entscheidend ist, dass Sie offen sind für alle News, Trends und Informationen und Wissen sammeln. Damit die Zeit, die Sie für Social Media Aktivitäten aufbringen, effektiv genutzt wird. Im Zeitalter von Social Media verändern sich Themen so rasant, dass gestern Dinge noch hochgehandelt wurden, über die heute niemand mehr spricht. Halten Sie an “altem Wissen” nicht starr fest, sondern sind Sie bereit, frische, junge Trends und Techniken aufzugreifen und zu verstehen. Das gilt besonders für Social Media.

Eine ausgewogenen Balance ist entscheidend. Technologie-Ignoranz ist genauso ungeschickt wie Technologie-Verliebtheit.

ZEN-Lektion: Wenn Sie sich mit Social Media beschäftigen, dann sollte Ihr Fokus darauf ausgerichtet sein, zu lernen und nicht zu wissen.

Geben (teilen) Sie mit anderen, was Sie zurückbekommen wollen

Es gibt viele Möglichkeiten, Social Media Aktivitäten für geschäftliche oder private Zwecke zu verwenden.
Immer gilt aber die goldene Regel: „Geben Sie viel und Sie bekommen viel“.

Sie suchen für Ihr Unternnehmen neue Kunden über Twitter oder Facebook?
Dann helfen Sie anderen, neue Kunden für ihr Geschäftsfeld zu finden? Sie wünschen sich mehr Online Aufmerksamkeit? Dann honorieren Sie andere online. Sie wünschen sich mehr Antworten auf Ihre tweets oder mehr Re-tweets? Dann antworten oder re-tweeten Sie entsprechend häufiger.

Kommunikation mit System ist entscheidend. Attraktivität und Kontinuität von Informationen sowie Hilfsbereitschaft im web 2.0 sind die Schlüsselfaktoren für geschäftlichen und privaten Erfolg.

ZEN-Lektion: Konzentrieren Sie sich nicht alleine darauf, was Sie gewinnen, sondern auch darauf was und wie viel Sie geben.

Nur wertvoller Inhalt zählt

Soziale Netzwerke bieten unzählige Möglichkeiten, um Wissen und Informationen weltweit zu teilen. Das sagt aber wenig darüber aus, ob die Inhalte hilfreich und wertvoll sind. Ein Tweet ist kein Tweet, das ist korrekt. Viele Twitterer (und/oder auch facebooker) verwechseln Aktivität mit Effizienz. Es ist nicht notwendig, seinen Followern ununterbrochen mitzuteilen, was man gerade macht oder denkt.

Es kommt nicht allein auf den Gehalt der Tweets oder Facebook Nachrichten an. Es zählt auch die Ruhephase dazwischen.

Ich freue mich über unsere tolle Followerschar und ganz besonders über informative, hilfreiche und amüsante Tweets. Ganz schön nervig ist es jedoch, wenn ich so belangloses Zeug erhalte wie „Ich koche mir gerade ein Goulasch“. Oder ich bekomme die zehnte Eigenwerbung für ein „Special Summer Hotelarrangement“, und das innerhalb von 2 Stunden.
Entscheidend ist nicht die Quantität der Tweets sondern es ist die Qualität, die zählt.

Richtiges Social Networking heißt, das Streben nach werthaltiger Kommunikation und Vernetzung.

ZEN-Lektion: Twittern und posten Sie nicht, um leeren Raum zu füllen, sondern um Wissen oder Werte hinzuzufügen

Betrachten Sie es aus Ihrem Blickwinkel

Ein entscheidendes Element in der ZEN Lehre ist, das Existierende nicht nur von den äußeren Einflüssen her zu betrachten, sondern den Blickwinkel aus dem Inneren heraus schweifen zu lassen.

Sie kennen die Geschichte: eine Tasse ist zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Für den einen Betrachter ist die Tasse halbleer, für den anderen halbvoll. Die Tasse bleibt aber immer dieselbe.

Ähnlich ist es mit der Anzahl der Twitter Follower. Es kann nicht jeder mit einem Promifaktor wie Ashton Kutcher ausgestattet sein und mehr als 4 Mio. Follower begeistern. Ich kenne jedoch Twitterer mit ein paar Tausend Followern. Für sie ist diese Zahl wichtig (aus geschäftlichen Gründen, wie sie mir stets versichern) und sie geben keine Ruhe, um mehr und mehr dazu zu gewinnen. Andere Twitter Freunde sind sehr stolz über ihre 20 Follower und freuen sich darüber, dass diese 20 ihre tweets verfolgen.

Sie sehen, es gibt kein Patentrezept. Nicht (wow) 5000 oder (nur) 20 Follower sind entscheidend, sondern es zählt einzig und allein Ihre persönliche Herangehensweise.

Setzen Sie sich Ihr eigenes “Social Media Ziel”, Ihre Strategie, Ihre Zielgruppe. Experimentieren Sie ruhig ein bisschen und finden Sie Möglichkeiten und Wege, um mit ihren geschäftlichen und/oder privaten Kontakten einen Dialog führen zu können.

ZEN-Lektion: Legen Sie den Fokus auf Ihre persönliche Sichtweise und weniger darauf, sich mit anderen zu vergleichen.

Fazit:

Es gibt eine alte ZEN Geschichte über einen Mann der auf einem brutal schnell galoppierenden Pferd reitet.
Ein Frau sieht das und fragt ihn: “Wo reitest Du denn so wahnsinnig schnell hin?”
Der Mann antwortet: “Ich weiß es nicht, frag doch das Pferd!”.

Heute könnte die Antwort auf die Frage “Was machst Du gerade“? lauten: „Ich weiß es nicht, frag doch twitter oder facebook!”

Selbstverständlich empfehle ich Ihnen Social Media Marketing-Aktivitäten. Denn der Weg im social web ist erfolgversprechend, meist kostenfrei und wenn Sie es richtig verstanden haben, macht es unheimlich Spaß.
Aber die wahre Herausforderung liegt in der Effizienz.
Und vergessen Sie bitte nie, Social Media Marketing erfordert Geduld und “einen langen Atem”.

Berücksichtigen Sie, dass der Aufbau einer treuen Followerschar oder Fangemeinde Zeit und Geduld erfordert.
Das ist der “kleine Wermutstropfen”.
Das Geniale ist aber: Bei richtiger Nutzung von Social Media führen Sie mit Ihren Gästen, Kunden und Geschäftspartnern einen Dialog auf Augenhöhe. Und Sie realisieren eine extrem starke Kundenbindung und Kundennähe.

Wenn Sie aus der Sicht eines Neulings beginnen, Wissen teilen und nicht für sich behalten, den Fokus auf wertvolle Inhalte legen und sich klar definierte Ziele stecken, dann werden Sie das Pferd beherrschen und nicht umgekehrt.

Ihr Andreas Romani

Mein Dank geht an Soren Gordhamer, Gastblogger bei mashable/The Social Media Guide für Idee, Inspiration und den wunderbaren ZEN/Social Media Vergleich.

Bildnachweis: Fotolia.com

Social Media – Finger weg, wenn Ihr Hotel nicht reif dafür ist!

Posted By Andreas Romani on Februar 21st, 2010

Social Media ist weder eine Wunderwaffe noch ein Spezial-Werkzeug, um Werbetexte im herkömmlichen Sinne zu publizieren.
Vielmehr geht es bei Social Media Aktivitäten um Interaktion und um echtes, ehrliches Engagement.

ROI? Return on Investment? Die Rentabilität?
Sie ergibt sich automatisch, wenn Sie konsequent Ihre geschäftlichen Ziele verfolgen und Sie sich dabei auch mit Ihren Gästen / Kunden, Followern und Fans in den sozialen Netzwerken beschäftigen und kommunizieren.



Aktivität im Social Marketing bedeutet nicht, mal schnell ein Twitter Profil anzulegen oder eine Facebook Fanpage aufzusetzen. Es funktioniert nicht, wenn Sie gelegentlich, nach Lust und Laune, diese Profile mit Inhalten füllen und lediglich darauf hoffen, dass Sie sich eine große Follower-Schar aufbauen oder viele Fans sich für Sie interessieren.
Misslungene Beispiele gibt es genug. Suchen Sie nach Ihren Lieblings-Marken auf Twitter und Facebook und sie werden genügend finden, deren Social Media Accounts nur vor sich “hindümpeln” und ziemlich “leblos” wirken.

Wenn Ihre Marketing-Aktivitäten nicht reif sind für Social Media Marketing, dann lassen Sie lieber die Finger davon. Es könnte sonst leicht passieren, dass Sie Ihr Hotel / Unternehmen mehr schlecht als recht im web 2.0 präsentieren. Während Sie noch verzweifelt auf der Suche nach Sinn und Nutzen sind, vernachlässigen Sie Ihre Fans. Dies ist kontraproduktiv.

Stellen Sie sich doch folgende Fragen, und testen Sie ob Ihr Hotel / Unternehmen
schon für Social Media Marketing vorbereitet ist:

  • Wie bewerten bislang Ihre Gäste / Kunden Ihr Hotel / Unternehmen?
  • Ist Ihr Hotelprodukt qualitativ up-to-date und dadurch für positive Gästekommentare geeignet?
  • Welche geschäftlichen Ziele verfolgen Sie im Social web?
  • Wie hoch ist Ihr Budget?
  • Wie messen Sie Ihren Einsatz bzw. Ihre Erfolge?
  • Wer ist Ihre Zielgruppe? Was macht Ihre Zielgruppe?
  • Wo treffen Sie diese im Netz? Wo finden welche Gespräche statt?
  • Welche Werkzeuge verwenden Sie im Social web und warum nutzen Sie diese?
  • Sind Sie bereit, genügend Zeit für Kommunikation und Interaktion aufzubringen?
  • Welche Nachrichten möchten Sie Ihren Gästen / Kunden übermitteln?
  • Welchen Ton und welchen Nachrichtenstil werden Sie nutzen? Und ist dieser für Ihr Hotel / Unternehmen passend?
  • Wer in Ihrem Hotel soll Ihre Social Media Profile betreuen? Kann bzw. darf diese Person für Ihr Hotel auch verbindliche Aussagen treffen?
  • Beherrscht diese Person Ihres Vertrauens auch die richtige Argumentationstechnik, um auf eventuelle negative Kommentare über Ihr Hotel / Unternehmen im Social Web zu reagieren und einzugehen?

Überlegen Sie deshalb gut! Starten Sie nicht, bevor Sie alle diese Fragen beantworten
können.

Beginnen Sie nicht spontan, sondern mit einer, für Ihr Hotel ausgearbeiteten Strategie, einem Social Media Aktivitäten Plan und dem nötigen technischen Rüstzeug.
Springen Sie nicht einfach schnell auf den “Social Media Zug” auf, nur weil Sie in einer Fachzeitschrift davon gelesen haben, es gerade hip ist oder Ihr stärkster Mitbewerber “es auch macht!”

Viel Spaß und viel Erfolg mit Ihren Social Media Marketing Aktivitäten!
Ihr Andreas Romani

Daniela Mans – Fotolia.com

Danke an Penn Olson für die Inspiration für dieses Blog Post

Tourismuscamp 3 in Eichstätt – Gedanken, Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft

Posted By Andreas Romani on Januar 25th, 2010

Tourismuscamp Eichstätt

Unseres Erachtens eine gelungene Veranstaltung!

Zuerst einen herzlichen Dank an Tourismuszukunft mit Florian Bauhuber, Daniel Amersdorffer, Jens Oellrich sowie Prof. Dr. Hans Hopfinger von der KU Eichstätt für die Vorbereitung, Organisation, Leitung und Durchführung des Camps.

Vergessen wir nicht, dass es sich beim Tourismuscamp um ein “Nonprofit-Projekt” handelt, an dem weder Tourismuszukunft noch die Sponsoren etwas verdienen. Daher gilt auch unser Dank den Sponsoren, die die tatsächliche Durchführung unterstützt und den Besuchern die kostenlose Teilnahme am Tourismuscamp ermöglicht haben.

Soweit wir am Ende der Veranstaltung in Form einzelner Stimmen Kritik gehört haben, wollen wir daran erinnern, dass ein Camp nur so gut sein kann, wie sich die einzelnen Teilnehmer selbst in die Sessions einbringen. Hierzu gehört auch, dass der einzelne Teilnehmer, der speziell ein Thema behandelt wissen oder über besondere eigene Erfahrungen berichten und diskutieren möchte, dieses Thema selbst als Session anregt und hierfür andere Teilnehmer des Camps begeistert.

Es ist ein Leichtes, – und besonders dann, wenn man selbst beim Camp nicht dabei war -, von “außen” zu kritisieren, es seien nicht die richtigen Themen dabei gewesen oder die Teilnehmer der Sessions hätten “im eigenen Saft geschmort”, wenn im Wesentlichen “nur” Social Media Marketing Themen, wie Twitter, Facebook Fanpages, Widgets, Google Wave usw. die Auswahl der Sessions bestimmt haben.

Offensichtlich aber waren genau das die Themen, die doch den Großteil der Teilnehmer beschäftigt hatten …

Es ist richtig, auch wir hätten uns etwas mehr Ausblick in die Zukunft gewünscht, wie z.B. “Was bestimmt den Tourismus im Jahre 2015?” oder “Mit welchen neuen technischen Möglichkeiten oder Begebenheiten hat sich der Tourismus zukünftig auseinanderzusetzen?”

… aber auch wir hatten eine solche Session nicht angeregt und nicht geleitet.

Besonders gefallen haben uns:

  • “Outernet – Das Internet breitet sich bis in die Realität aus”, in der Florian Bauhuber über die Entwicklungen und Möglichkeiten mit “Qype Radar”, “Foursquare”, “Aka’Aki”, “Nearby Tweets”, “YELP” und “Wikitude” berichtete.
  • “Wie eine Destination eine Web 2.0 Strategie entwickelt“ am best practice Beispiel: www.Salzkammergut.at
  • Die Website von “Oberstaufen plus” – ein mutiger Ansatz von Benjamin Buhl, trendsetzend für andere touristische Destinationen

Hier geht es zum vollständigen Veranstaltungsplan

Unseres Erachtens haben sowohl die “alten Hasen” als auch die “Newbies” wieder etwas mit nach Hause nehmen können. Denn Erfahrungsaustausch mit Kollegen, Networking während der Sessions und zahlreiche Einzelgespräche rund ums Camp sowie während der Abendevents gehören ebenfalls dazu.

Wir wünschen uns für die nächsten Camps, dass auch in Zukunft keine “Verwässerung” durch sicherlich ebenso wichtige, aber letztendlich allgemeinere Themen des Tourismus eintritt. Im Rahmen des Tourismuscamps sollte nach wie vor die primäre Ausrichtung und das Augenmerk auf den zukünftigen technologischen und gesellschaftlichen Trends und Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf die Tourismuswirklichkeit liegen.

Andreas Romani und Michael M. Rotter

… er hat gar nicht gebohrt! Oder: Was die Angst vor Social Media mit dem Besuch beim Zahnarzt zu tun hat.

Posted By Andreas Romani on Januar 18th, 2010

er hat gar nicht gebohrtMit der Angst vor Social Media ist es wie mit der Angst vor dem Zahnarzt.

Die einen haben Angst vor dem Zahnarzt und gehen trotzdem hin, die anderen treiben nicht mehr auszuhaltende Schmerzen auf den Behandlungsstuhl, die dritten meiden konsequent die Zahnarztpraxis und nehmen in Kauf, dass sich der Zustand ihres Gebisses kontinuierlich verschlechtert, riskieren sogar Folgeerkrankungen.

Drei individuell unterschiedliche Verhaltensweisen, mit der Angst umzugehen.

Allen drei Gattungen sind Ängste gemeinsam:

Angst vor der Spritze
Angst vor dem Bohrer
Angst vor Ausgeliefertsein

hilflos auf dem Behandlungsstuhl liegend, ist Flucht kaum noch möglich, Kontrollverlust, Angst vor der „Öffentlichkeit“ vernachlässigter Zahnpflege, Blamage, Imageverlust …

So ähnliche Ängste scheinen auch Unternehmen zu befallen, wenn es darum geht, ihre Dienstleistungen, Marken, Produkte über soziale Netzwerke zu vermarkten.

Auch hier hat die Angst einen Namen: Social Media.

Angst vor Neuem, vor dem großen Unbekannten, Angst, sich der Kritik einer unüberschaubaren, anonymen Öffentlichkeit auszusetzen, Angst vor Kontrollverlust im Social Web, Angst vor Reputationsverlust …

Für Social Media gilt, was bei der Zahngesundheit schon lange feststeht:
Vorbeugen ist besser als (unter Schmerzen) heilen. Aktiv sein und nicht reaktiv. Wer Folgeerkrankungen maroder Zähne vermeiden will, stellt sich seiner Angst konstruktiv. Er wird sich Zahnmediziner seines Vertrauens suchen, die einfühlsam behandeln und mehrere Strategien kennen, um ihm die Angst zu nehmen. Positive Erfahrungen auf dem Behandlungsstuhl werden dazu führen, dass Vertrauen wächst und die Angst bewältigt wird.

Und das Verhalten von Unternehmen im Netz?

Social Marketing – aus welchen Gründen auch immer – zu ignorieren, heißt Kunden zu verlieren.
Ganz gleich, in welcher Form sich die Angst zeigt: Wenn sich Unternehmen sozialen Netzwerken verschließen, treten die “Folgeerkrankungen” rasanter ein als bei mangelnder Zahnhygiene.

Die Tür potentieller Kunden fällt buchstäblich vor der Nase zu, für (fast) immer. Zumindest sind die Folgen gravierend.

Also: Rauf auf den Behandlungsstuhl respektive rein in’s soziale Marketing!

Sich der Angst aktiv stellen, bevor sie sich chronifiziert und das eigene Handeln blockiert. Sie konstruktiv angehen heißt, sorgfältig eine Social-Media-Strategie zu entwickeln um dort präsent zu sein, wo Meinungen gemacht und Kaufentscheidungen getroffen werden.

Erfolg entsteht durch Vertrauen. Für Charles Heflin, Social Media Experte, spielt gewonnenes Vertrauen bei Social Media Aktionen eine entscheidende Rolle, einen positiven Cash-Flow im Social Media Bereich zu erreichen.

Starten Sie einen originellen Firmenblog, erreichen Sie Ihre Zielgruppe mit einer Facebook Fanpage und bieten Sie Mehrwert mit Ihrem Twitter-Profil!
Schaffen Sie Vertrauen und kommen Sie ins Gespräch – mit allen.

Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!
(Erich Kästner)

Ihr Andreas Romani

Foto: Adam Radosavljevic – Fotolia.com

Die Werbetrends 2010: Ehrlichkeit, Ego-Marken, Kartomanie, Dezentrale Werbung, Mundpropaganda und mehr

Posted By Bernd Röthlingshöfer als Gastblogger on Januar 15th, 2010

Der Umbruch in unserem alltäglichen Leben geht weiter. In nahezu atemberaubender Geschwindigkeit ist das Internet in fast jeden Haushalt dieser Welt eingedrungen: es brauchte gerade mal 15 Jahre.

Und heute übertrifft es in den meisten zivilisierten Ländern sogar das Fernsehen. Die letzte “Wetten dass …” Sendung hatte rund 11 Millionen Zuschauer. Das Video der Comedy Show “Ahmed the Dead Terrorist” hatte hingegen auf YouTube allein 96 Millionen Abrufe aus England.

Doch der Umbruch ist nicht zu Ende. Und das hat große Auswirkungen darauf, wie und wo sich Menschen heute informieren. Und wie Sie sie überhaupt noch erreichen können.

Das sind die 8 Werbetrends des Jahres 2010:

1. Ehrlichkeit

Verwundert Sie das? Käpt’n Iglo und die Bounty-Insel gehören in die Mottenkiste der Reklame. Alles, was uns eine heile Welt nur vorgaukelt, wird nämlich schnell entlarvt. Verbraucher informieren sich bei anderen Verbrauchern. Sie teilen ihre Produkterfahrungen gnadenlos mit. Lügen fliegen daher schnell auf. Wer ehrlich ist, handelt zwar ethisch korrekt, aber vor allem nützt es seinem Geschäft. Neue Ehrlichkeit zwingen einem die Verbraucher auch durch die neue Preistransparenz auf: Scansoftware auf dem Handy ermöglicht Preisvergleich noch im Supermarkt. Da mögen Sonderangebotsschilder noch so lügen: Das Handy findet den billigsten Anbieter. Ganz gleich, ob er um die Ecke ist oder im Internet, nur einen Klick entfernt.

2. Ego-Marken

Produktentwicklung kann doch auch Spaß machen. Und so verlagern zahlreiche Unternehmen die Entwicklung neuer Produkte, aber auch deren Kennzeichnung und Vertrieb, komplett an den Kunden. Beispiele dafür haben wir schon seit Jahren gesehen. Bei Spreadshirt gestaltet jeder sein T-Shirt selbst und vertreibt es im eigenen Onlineshop. Bei MyMuesli mischt sich jeder sein individuelles Müsli selbst zusammen, gibt ihm einen Namen und eine Nummer – und jeder der will, kann es ebenfalls ordern. Das geht nur für simplen Konsum und Gebrauchsprodukte meinen Sie? Dann sehen Sie sich mal an, was mehrere Schweizer Banken gerade auf den Markt gebracht haben. Baue dir dein Finanzprodukt selbst. So komplizierte Finanzangebote wie Derivate kann sich nun jeder selbst erfinden – er erhält dafür sogar eine eigene Wertpapierkennnummer. Ein Trend, der weitergehen wird – Pauschalreisen wird man sich bald aus einem Baukasten zusammenstellen, irgendwann macht der Trend auch vor dem Automobil nicht halt. Geniale Bastler werden die Komponenten zu individuellen Fahrzeugen zusammenfügen.

3. Kartomanie

Es gibt einen neuen Kolonialismus. Und zwar auf der digitalen Landkarte. Wer nicht versucht, möglichst viel Land zu kennzeichnen, der hat schon bald verloren. Google Maps werden das Google Suchfenster in der Zukunft ablösen – denn die Mehrzahl der Information werden vor Ort gesucht. Die Handykamera wird zum Auge, das alles weiß. In der letzten Woche integrierte Google zum Beispiel die Immobilensuche in die Karte. Handysoftware wie Wikitude und Layar erklären einem die unmittelbare Umgebung – einfach durch bloßes Umsehen: Was ist das für ein Gebäude, vor dem ich stehe? Wer hat es gebaut? Wer wohnt darin? Ist eine Wohnung frei? Welcher Makler bietet sie an? Gibt es Bilder von den Innenräumen? Wenn Sie als Makler nun nicht gefunden werden, haben Sie das Nachsehen. Und wer bei der Kartensuche dabei sein will, muss möglichst viele „Werbeinformationen“ ins Kartenmaterial einfügen. Startpunkte für Ihre Einträge: das Google Branchencenter, Wikipedia oder Panoramio (bringt Fotos auf die Landkarte).

4. Dezentrale Werbung

Braucht man heutzutage noch eine Website? In vielen Branchen ist sie jedenfalls nicht mehr so wichtig. Das sagt Peter Eich, Chef von Europas größte Radreiseveranstalter ganz treffend. “Es ist viel wichtiger, den Inhalt über die eigene Destination auf den verschiedensten Stellen im Web zu pflegen als eine eigene Webseite zu betreiben. Und wenn man für beides gemeinsam keine Zeit hat, sollte man sich für den Inhalt entscheiden und gegen die eigene Webseite. Denn eine touristische Destination hat auf Tripadvisor, Facebook, Wikipedia etc. längst viel mehr Besucher als auf Ihrer eigenen Webseite.” Pflegen Sie also Ihre Daten an den wichtigsten Stellen im Netz ein – den Anfang machen Sie immer bei den Suchmaschinen. Sorgen Sie dort für die korrekten Einträge. Legen Sie sich Profile und Seiten in den sozialen Netzwerken an – Facebook und Twitter werden noch wichtiger werden.

5. Selbstbestimmung

Im Informationszeitalter gelten andere Gesetze als im zurückliegende Medienzeitalter, denn die Informationsflut wächst so an, dass jeder Versuch, noch mehr Information an den Mann zu bringen als unangenehmen empfunden wird. Als angenehm empfinden es Kunden dagegen, wenn sie so wenig wie möglich von Ihnen belästigt werden. Wenn sie selbst bestimmen können, welche Informationen sie erhalten möchten und welche nicht. E-Mail wird von vielen als Belästigung empfunden – aber automatische Benachrichtigungen wie RSS-Alerts bestellen sie dann doch. Also: Nicht der Informationsbedarf geht zurück, sondern der Verbraucher will die Informationen selber finden. Sorgen Sie also dafür, dass Sie gefunden werden. Und noch etwas gehört zum Selbstbestimmungsrecht der Kunden – Datenschutz. Unterscheiden Sie sich von den vielen schwarzen Schafen, die es damit nicht so genau nehmen und klären Sie Ihre Kunden über einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Daten auf.

6. Bildersuche

Soeben hat Amazon in den USA eine aufsehen erregende iPhone Applikation eingeführt. Stellen Sie sich vor, vor Ihnen läuft jemand mit einem besonders schicken Reisekoffer. So einen hätten Sie auch gerne, aber fragen, wie das Modell heißt und wo der Herr ihn gekauft hat, wollen Sie auch nicht. Dann halten Sie einfach die Handykamera darauf und die Software sieht nach, ob sich dieses Produkt im Angebot von Amazon befindet. Wenn ja, erfahren Sie den Namen des Modells, einen Preis und können es sofort bestellen. Die Fähigkeit der Bilderkennung sind größer geworden und der Bedarf an Bildern und Bewegtbildern (Videos) wächst. Verwenden Sie größere Teile Ihres Budgets dafür, Bild- und Videomaterial für das Web zu produzieren! Vertrauen Sie nicht mehr nur auf Text.

7. Nähe

Seien Sie dort, wo Ihre Kunden und Gäste sind. Die Konsequenz aus diesem Trend zog Vancouver-Island und löste die eigene Webseite auf. Statt dessen wanderte der Inhalt auf das Tourismusportal von British-Columbia, und man kümmert sich auf Twitter und Facebook um die Anliegen der Gäste. In vielen Branchen wird man den Service ausbauen müssen, bis hin zur 24 Stunden Erreichbarkeit per Netz. Aber neben der permanenten Online-Erreichbarkeit wird vor allem dies wichtig sein, was Sie dabei nicht vernachlässigen dürfen: persönliche Nähe. Einladungen zu gemeinsamen Veranstaltungen, Wettbewerben, Partys, Events oder Roadshows. Das alles wird wieder wichtiger.

8. Mundpropaganda

Alle oben genannten Trends machen deutlich – Informationen beschaffen sich Ihre Kunden selbst und holen sie sich von anderen Kunden.

Wichtig ist daher, dass positiv über Ihr Unternehmen und seine Produkte geredet wird.

Fragen Sie sich daher bei allen Marketingmaßnahmen:
Ist das bemerkenswert? Wird das den Menschen einen Anlass geben darüber zu reden?

Ergänzend dazu sollten Sie auch Empfehlerprogramme starten. Überlegen Sie auch:
Welche Ihrer Kunden eignen sich als Unternehmensbotschafter?

Quelle: WerbePraxis aktuell

So aktivieren und gewinnen Sie für Ihr Hotel twitter follower – und so brauchen Sie sich nicht zu sorgen, dass Ihr Ertrag (Profit) oder Ihr wertvolles Image darunter leidet

Posted By Andreas Romani on Dezember 11th, 2009

twitterduckboatesIn einigen meiner früheren Blogs habe ich schon über das geniale Kommunikationsmittel in Echtzeit „Twitter“ geschrieben. Und hoffe, dass ich einige Hotelkollegen für Twitter begeistern konnte.

Heute habe ich ein paar mehr Tipps für Sie.

Um effizient zu „zwitschern“ sowie nachhaltige Twitter Aktionen in Verbindung mit erfolgreichen Verkaufsaktivitäten zu erzielen, brauchen Sie Menschen die Ihnen „zuhören“, also „Follower“, die Ihnen folgen.

Aber was geschieht, wenn Sie keine Follower haben? Wie starten Sie am besten?
Bitte erlauben Sie mir vorab den Hinweis, dass manche aggressiven Twitter-Taktiken, wie sie gerne in anderen Branchen angewendet werden, für die Hotellerie nicht wirklich wirkungsvoll sind und daher vermieden werden sollten. Es geht in der Hotellerie zunächst um den Erhalt bzw. die Steigerung Ihres Bekanntheitsgrades und um Ihre Popularität.

Hier habe ich 8 Tipps für Sie, wie Sie mehr und mehr Twitter Follower generieren (selbst wenn Sie als absoluter Zwitscher-Neuling noch „Followerlos“ sind). Die Tipps sind erprobt, bewährt und bringen nachhaltigen Erfolg.

Steigern Sie Ihren Ruf (Ansehen, Ihren guten Namen, Ihre Marke).

Logisch sind die Top Twitterer die sogenannten „Celebrities“. Und nicht jedes Hotel ist so bekannt wie Oprah Winfrey, Ashton Kutcher oder Britney Spears. Aber was bei den Promis funktioniert, das klappt auch für die Hotellerie. Kaum hatten die Promis Ihre Marke (i.e. Name) in Twitter eingestellt, konnten sie in Windeseile eine Schar an Fans im Internet aufbauen. Ein bemerkenswerter Aspekt. Twitter hilft auch Ihnen dabei. Wenn Menschen von Ihrer Hotelmarke begeistert sind und diese würdigen, indem sie Ihnen einfach folgen, dann entwickelt sich auch für deren Follower ein Interesse, noch besser eine Sympathie und es wächst Ihr Einfluss.

Erhöhen Sie Ihre bestehende Präsenz im Internet.

Egal wie minimalistisch oder umfangreich Ihr Auftritt im Social Web ist, nutzen Sie alle Kanäle, um auf Ihren Twitternamen aufmerksam zu machen. Auf Ihrem Geschäftspapier, Visitenkarten, der Startseite (!!) Ihrer Homepage, auf Ihrem Corporate Blog, auf facebook, XING & Co. Verlinken Sie zu Ihrem Twitterprofil und animieren Sie die Menschen, sich mit Ihnen via Twitter zu vernetzen!

Zwitschern Sie regelmäßig.

“Ein Tweet ist kein Tweet”. 1 bis 3 tweets täglich empfehle ich meinen Kunden. Mit einer guten Planung ist das wirklich einfach und nimmt keine extra Zeit. Und Sie erscheinen natürlich in der Public Timeline (einer öffentlichen und zeitlich geordneten Auflistung der Tweets), in der Twittersuche und es erhöht sich die Chance, dass andere Twitterer Ihre Nachrichten weiterleiten (= re-tweeten). Übrigens die aktivsten Twitter-Tage sind Dienstag, Mittwoch und Freitag.

Behalten Sie das Ganze im Auge und schauen Sie „über den Tellerrand“ hinaus.

Nehmen Sie sich und Ihr Hotel nicht zu wichtig und zwitschern Sie nicht ausschließlich über Themen rund um Ihr Hotel. Das liebt die Twitter Community nicht so sehr. Es ist immer abhängig von Ihrem Gästekreise bzw. Ihrer Zielgruppe, aber Themen könnten z.B. auch Sehenswürdigkeiten, Kunst, Kultur, Ausstellungen, Veranstaltungskalender, Sportaktivitäten oder Gastro-Tipps in Ihrer Stadt oder Ihrer Region sein.

Vermitteln Sie einen sogenannten „Mehrwert“.

Warum sollten Ihnen andere Menschen folgen? Vermitteln Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal. Liefern Sie unwiderstehliche Argumente und fesselnde Themen.

Zwitschern Sie während den aktivsten Uhrzeiten.

Wenn Sie im deutschsprachigen Raum zwitschern, dann herrscht die größte Aktivität während der offiziellen Geschäftszeiten. Ihre touristische Zielgruppe könnte hier eine Ausnahme darstellen und in den Abendstunde aktiver sein. Testen Sie einfach und probieren Sie es aus, was für Ihr Hotel am besten passt und wann welche Ihrer Zielgruppe „am besten funktioniert“.

„Kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Freundschaft“

Und es müssen nicht immer nur kostenfreie Übernachtungen sein. Überlegen Sie sich, was Sie noch als kleine Aufmerksamkeit, mit geringem finanziellem Einsatz, verschenken können. Ein kleines Geschenk, ein Bonus oder ein Discount in Verbindung mit dem Kauf bzw. der Reservierung, das weckt Aufmerksamkeit, erzeugt evtl. einen Re-tweet, wenn das Angebot interessant und das Produkt gut erscheint.

Lernen Sie von den Profis.

Folgen Sie den Profis. Das wird am Ende des Tages für Sie sehr hilfreich sein. Schauen Sie, wer innerhalb Ihrer Branche die Experten sind. Wer hat eine aussagekräfige Followerzahl? Mehr als 150 Follower ist so eine „magische“ Schallmauer – ab dieser Followerzahl werden Sie als Twitterer für andere Zwitscher-Freunde interessant. Folgen Sie diesen Profis und lernen Sie von den Erfolgreichen. Nutzen Sie die Twitter Suchfunktion nach den wichtigsten Suchbegriffen, folgen Sie den Branchenkenneren, schauen Sie sich deren Follower an und folgen Sie auch diesen. Nicht wahllos, sondern ausgewählt, exklusiv. Beobachten Sie welche Themen die sogenannten Experten zwitschern, wie oft sie twittern, und auch welche Twitter-Sprache sie verwenden. Sicher können Sie die eine oder andere Taktik für Ihren Twitter-Account verwenden. Dies wird sich zwar nicht sofort, aber nachhaltig für Ihr Hotel bezahlt machen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach den richtigen Followern, viel Spaß beim aktiven Zwitschern und freue mich, wenn Sie mir unter @ideas4hotels folgen.

Herzlichst Ihr
Andreas RomaniBild: Tanakawho