Die Hotel-Tuner mit Weitblick
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Knisternde Gespräche am Kaminfeuer
In unserem Fachblog "Kamingespräche" schreibe ich zusammen mit Gastbloggern
über Erfahrungen, Informationen und Trends in der Hotellerie.
Ziel ist es, objektiv und fair zu kommunizieren, dabei dürfen persönliche Werte,
Emotionen und vor allem das Herz nicht zu kurz kommen. Ganz nach dem Motto:
"Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen.
Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen" (Joseph Joubert)
Herzlich willkommen, Ihr Andreas Romani.

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Archive for Januar, 2012

Pinterest – der neue Shooting Star unter den sozialen Netzwerken?

Posted By Andreas Romani on Januar 20th, 2012

PinterestSeit 2 Tagen beschäftige ich mich mit Pinterest
www.pinterest.com

Den Namen hatten wir bereits mehrfach im letzten Herbst gehört, aber immer wieder verdrängt.

Aufmerksam wurde ich erneut durch das Blog Post von Jeff Bullas: “6 Social Media Networks to Watch in 2012″. Die endgültige Inspiration, Pinterest zu testen, bekam ich vom US Kollegen Josiah Mackenzie durch seinen Artikel: “A Hotel’s Quick Guide to the Hot New Photo Sharing Site”.

Pinterest ist eine virtuelle Collage.

Man definiert Pinnwände (“Boards”) und hängt (“pin it”) Fotos seiner Lieblingsthemen, die man beim surfen im Web findet, an seine Pinnwand, ergänzt um eine Bildbeschreibung und teilt sie mit der Pinterest Community.

Und wieder sind wir beim Leitmotiv des social web: “Teilen macht glücklich”.

Früher riss man sich lesenswerte Artikel oder Bilder aus Zeitschriften – heute hat man Pinterest.
Die Themenvielfalt ist unerschöpflich und nicht nur was für Trendsetter.

Hier die ersten Versuche meiner Pinterest Aktivitäten: http://pinterest.com/andreasromani/pins/

Wie funktioniert es?

Anmelden, es geht auch mit einem facebook oder twitter account, sein Profil definieren und dann ganz einfach Fotos teilen. Mit der gratis iPhone App oder im Browser den “Pin it” Button verwenden.

Dazu den “Pin it” Button als Bookmark speichern:

Pinterest Pin it button

Ähnlich wie bei den anderen Netzwerken kommt auch hier die soziale Komponente zum Einsatz, denn es können Fotos von anderen Usern kommentiert und ein “Like” oder ein “Repin” gesetzt werden.

Nachdem sich Pinterest mit seinen mehr als 4 Millionen Usern in die Top 10 der sozialen Netzwerke katapultiert hat und Frauen zwischen 25 und 44 die stärkste Nutzergruppe bilden, dachte ich auch an einen Einsatz für Hotellerie und Gastronomie, sagt man doch, Frauen seien die Entscheider, wenn es ums Reisen geht …

Fan Engagement erzielen, indem Fans starke Bilder von der eigenen Homepage des Hotels mit einem like oder repin auszeichnen, erhöht die Reichweite der Webseite und stärkt die Marke. Das freut doch jedes Gastgeber Herz.

Wie wäre es also, wenn Gastgeber sich verschiedene Themen Boards anlegen, z.B.

- Trendsetter der lokalen Gastronomie
- Architektur, Gebäude und Style der Destination
- Geheimtipps von Hotel-Mitarbeitern (Sehenswürdigkeiten, Kunst, Kultur, Shopping etc.),
die sonst nicht in jedem Travel Guide stehen
- Tipps für unterschiedlich Gästekreise (Tagung, Business, Sport, Wellness, Familien)
- Design aus dem Hotel (evtl. auch aus dem Online Shop)
- Klassiker und Lieblingsspeisen, Lieblingsdrinks, Rezepte etc.

Hier ein Hotel-Beispiel aus New York:


Pinterest

… und hier ein Beispiel aus den Alpen:

Pinterest

Tipp für die Technik-Freaks: So baut man den “pin it” Button in die Website ein:

Pinterest

Mein erstes Fazit: Pinterest ist sexy, schlicht und klar designed, macht Spaß und ist ein Netzwerk, das Lifestyle mit sozialen Komponenten wunderbar vereint.

Berechtigterweise stellt sich die Frage, ob es noch ein Netzwerk braucht, um Fotos zu teilen.
Es gibt doch schon genügend andere, wesentlich prominentere. Stimmt.
Jedoch kann man manchmal auch was neues ausprobieren. Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.

Wer Lust auf Pinterest hat, braucht im Moment noch eine Einladung.
Wer eine möchte, bitte E-Mail an ar(at)ideas4hotels.com

… und dann please Follow Me on Pinterest

Viel Spaß und viele Grüße
Andreas Romani

PS: Seit vorgestern hat Facebook die neuen Timeline Apps am Start. Pinterest ist auch mit dabei. Vielleicht noch ein Grund mehr?

Copyright Foto Korkwand: © bofotolux – Fotolia.com
Copyright Foto Pinnadel: © Cobalt – Fotolia.com

Posted from Munich, Bayern, Germany.

Mobile Website für Restaurants – das Sahnehäubchen in der Online Küche

Posted By Ellen Birkner als Gastblogger on Januar 10th, 2012

MobileWebseiten für RestaurantsEin altes Jahr ist vorbei und ein neues Jahr hat begonnen. Wir werfen einen Blick in die Glaskugel.
Was sind die Online-Trends 2012?
So oder so ähnlich haben in den letzten Wochen die meisten Artikel begonnen.

Positiv überrascht war ich beim Lesen diverser Blogs und Fachartikel über den positiven Stellenwert mobiler Websites. Endlich, endlich ist es durchgedrungen.

Nun will ich hier keine Debatte über Apps und Web-Apps lostreten.

Fakt ist für mich, Apps sind wichtig für Kundenbindung, sind offline nutzbar und für Firmen mit Budget sicher Kür. Zur Pflicht zählen jedoch mobile Seiten (für mich jedenfalls).

Denn die ermöglichen das Auffinden in Suchmaschinen, Blogs. Sie erlauben Verlinkungen. Sie sind Plattform unabhängig. Und mit einem guten CMS können diese Seiten jederzeit einfach, schnell und preiswert aktualisiert werden.

Warum schreibe ich das alles? Weil sich sicher hier der eine oder andere Leser wiederfindet, der passionierter mobiler Onliner ist…

Wer zum Beispiel ist Bahnfahrer und sucht im Zug nach einer guten Adressen zum Business-Lunch?
Oder, wer sitzt abends am Küchentisch und sucht für das Wochenende ein gutes italienisches Restaurant?
Will vorher wissen, hat das Restaurant geschlossen oder ist es offen? Was steht diesen Monat auf der Karte? Wie ist das Preislevel? Muss ich reservieren?

Jetzt fragen sich einige sicher: Es gibt doch Qype oder Google Places. Ja richtig. Gut zum Lesen von Bewertungen – oder auch nicht ;) … und gut, sich über Öffnungszeiten zu informieren. Aber meistens finde ich nicht alle Informationen, die mir in diesem Moment wichtig sind.
Und wenn ich auf Qype zum Beispiel den hinterlegten Link klicke und zu einer Desktop Seite gesteuert werde, auf der ich eine Lupe benötige… Danke, der Appetit ist mir vergangen. Da gehöre ich wohl zu den 61% (Source: Compuware, “Why the mobile web is disappointing end-users.” March 2011), die kein zweites Mal die Seite ansteuern werden.

Für mich heißt das, auch Restaurants sollten (mehr als) überlegen, mobile Seiten anzulegen.
Denn sind wir doch mal ehrlich: Gesucht wird mobil, im Jetzt und Hier. Und den meisten (von den Lesern hier) sind Foursquare und Co. ja auch kein Fremdwort.

Daher reicht es mir nicht, Trends nur weiter zu twittern, zu facebooken oder zu plusen.
Das Thema mobile Restaurantseiten hat mich im letzten Jahr so gepackt, dass ich drei mobile Restaurantseiten konzipiert, getextet und layoutet habe. Mit Unterstützung meines Kollegen Roland Kirchhoff, der die Seiten programmiert hat.

Denn: Wenn ich an mobile Websites denke, denke ich auch an Service und Mehrwert.

Herausgekommen sind folgende Seiten:

m.regensburg-restaurant-brandner.de
m.brandenburg-restaurant-parduin.de
m.erfurt-restaurant-zum-alten-schwan.de

Wer sich für das Thema weiter interessiert, keine Agentur, keine Inhouse-Abteilung hat: Vielleicht ist http://www.pocketdiner.net/ eine Lösung.

Fazit und mein Wunsch für 2012:
Ich hoffe, dass sich mobile Seiten durchsetzen… übrigens nicht nur in der Branche Hotellerie oder Gastronomie, sondern auch in vielen anderen Bereich ;) Denn – wir leben nun mal eben in einer Zeit des Wandels. Und wenn man Prognosen glauben darf, dann wird es 2013 mehr mobile Internetuser geben, als 2012. Dafür sprechen allein schon die Absatzzahlen mobiler Endgeräte.

By the way: Bevor man nun eine Agentur oder die Inhouse-Abteilung mit einer mobilen Seite beauftragt, ein Blick in die eigenen Analytics sollte schon stattfinden.
Kommt überhaupt Traffic von mobilen Geräten oder nicht.

Und wenn man dann zu der Erkenntnis kommt, ja eine mobile Seite muss her, dann bitte an die Usability denken.

Hier einige Anregungen:

a) Kurz und bündig, kein Bla-Bla
b) Simple Navigation (Zurück und Home)
c) Schaltflächen, Schriftgröße und Zeilenabstand nicht zu winzig
d) Call-to-action-Button (wie zum Beispiel Telefon für Tischreservierung)
e) Schnelle Ladezeiten => Grafiken und Bilder komprimieren
f) Verlinkung von Unterseiten mit großem Traffic
g) Mittels Google Maps (zum Beispiel) Site lokal machen
h) Wechsel zur Desktop Ansicht ermöglichen

… die Liste ist jetzt noch nicht vollständig. Vielleicht findet sich ja jemand, der dazu einen knisternden Artikel hier im Blog Kamingespräche von ideas4hotels schreibt und weitere Tipps gibt.

In diesem Sinne: Happy New (Online) Year an alle Leser wünscht

Ellen Birkner

Ellen Birkner ist Managerin Werbung/Kommunikation online/offline
bei den SORAT Hotels http://www.sorat-hotels.com
https://www.xing.com/profile/Ellen_Birkner


Copyright Foto (von Ellen Birkner – SORAT Hotels bei Fotolia gekauft): © Ingo Bartussek – Fotolia.com

Posted from Berlin, Berlin, Germany.

Mobile is the Buzzword for Online Strategy in 2012

Posted By Andreas Romani on Januar 3rd, 2012

Zum Start ins neue Jahr wünschen wir euch von ganzem Herzen viel Glück, Gesundheit und maximale Erfolge!

“Mobile is the Buzzword for Online Strategy in 2012″.

Diese Aussage ist uns im Laufe der letzten Wochen bei fast allen Marketing Prognosen, Berichten, Trends oder Vorhersagen für 2012 begegnet. Schön langsam glauben wir es selbst ;-)

Deshalb sollte die Mobile Website auf einer der vorderen Positionen der “To-Do-Liste 2012″ stehen.

Aber wie steht es eigentlich mit “Mobile Exclusive Rates”?

Eine neue Herausforderung für Hoteliers, Revenue Manager und Intermediäre?

Mobile Kunden sind keine Schnäppchenjäger und haben nicht unbedingt Interesse an Deals & Co. Sie wollen einfach, schnell und unkompliziert ohne viele Restriktions-und Bedingungshäkchen mit ihrem mobilen Endgerät ihr Hotelzimmer buchen. Deshalb kann dieser Raten-Typ für Hoteliers interessant sein und sich auch erfolgreich durchsetzen.

Wer von euch hat diese speziellen Raten schon im Einsatz?
Oder kennt Kollegen, die bereits damit arbeiten?
Wie sind die Erfahrungen damit? Wie häufig wird diese Ratenkategorie gebucht?
Und wie exklusiv sind diese Raten tatsächlich?

Diese Beispiele aus den USA zeigen leider, dass es nicht immer funktioniert: Mobile Exclusive Rates

Entscheidend ist, dass eine Mobile Exclusive Rate wirklich exklusiv offeriert wird und sich nicht mit Last Minute Raten oder Hot Deals vermischt.

Was sagt ihr dazu?

Happy New Year & Happy Mobile Marketing
Andreas Romani